Dienstag, 26. Mai 2015

Sklavinnenschiff - Lily Monroe

AUTOR Lily Monroe GENRE Erotik
ERSCHEINUNGSJAHR OKT 2012 SPRACHE deutsch
SEITEN 180 PREIS 6,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Plaisir d'Amour Verlag

Inhalt

Nach einer groben Beleidigung entführt der spanisch-englische Alexander Montague die Hure Catherine „Cat“ Neville auf sein Schiff, das mit einer Ladung weiblicher Strafgefangenen gen Australien in See sticht. Während der monatelangen Überfahrt soll Cat durch Alexander zur devoten Sexsklavin erzogen werden. Die variantenreichen Sexspiele aus Dominanz und Unterwerfung zwischen Cat und Alex sowie wechselnden Spielgefährten schenken den Beteiligten erotische Höhenflüge. Doch dann tauchen ein alter Feind und Cats lange verschollener Vater auf.

[Quelle: Verlag]

Meine Meinung

Das Cover finde ich wieder unglaublich schön anzusehen und anregend. Es macht Freude auf den vorliegenden Roman. Leider ist dies der erste Roman aus dem Hause Plaisir d'Amour Verlag der mich nicht überzeugen konnte. Bei dem hier vorliegenden Roman gab es eigentlich nur drei Probleme.

1. Die Charaktere. Ich konnte keine Beziehung oder Verbindung zu ihnen aufbauen. Sie waren in Ordnung aber nicht wirklich nett oder so einnehmend, das man mit ihnen fühlte. Sie waren flach und irgendwie langweilig.
2. Der Plot. Der was? Ach ja! Das Ding das gefehlt hat. Eine Geschichte ist hier nicht vorhanden. Es passiert ewig nichts als das die Protagonisten Sex haben. Das gehört ja zu einem Erotikroman dazu aber das es nur eine Art....
3. Porno sein würde habe ich nicht erwartet. Die haben wirklich nur Sex und das auf quasi fast jeder Seite. Klar das da die Handlung - wenn man das so nennen möchte - auf der Strecke bleibt.

Lily Monroe hat einen eigentlich sehr schönen und gut lesbaren Schreibstil, der nützt ihr aber nichts da die Geschichte auf der Strecke bleibt. Ich musste mich zeitweise wirklich sehr quälen das Buch überhaupt bis zum Ende zu lesen. Man ist von den ganzen Akten dies sich hier aneinander Reihen förmlich übersättigt. Im Endeffekt habe ich das Buch zum Schluss hin nur überflogen um es möglichst schnell hinter mich zu bringen. Das klassische Happy End durfte da natürlich nicht fehlen.

Fazit

Schade um die schöne Idee. In meinen Augen ein rein pornografischer Roman. Wer drauf steht, kann dieses Buch gerne kaufen. Meinem Geschmack entsprach es leider nicht.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Delicious Club 01 Stille mein Sehnen - Kat Marcuse

AUTOR Kat Marcuse GENRE Erotik
ERSCHEINUNGSJAHR MRZ 2014 SPRACHE deutsch
SEITEN 232 PREIS 6,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Plaisir d'Amour Verlag

Inhalt 

"Das oberste Gebot des Clubs ist Diskretion. Alles, was hier geschieht, bleibt hier! Sollten Sie dagegen verstoßen, sind Sie raus." Uff, das hat gesessen und langsam ahnt Faith um was für eine Art Club es sich hier handelt. Obwohl sie mit diesem Metier nichts mehr zu tun haben wollte, nimmt sie diesen Job an, denn Faith ist pleite und braucht den Job egal um was für eine Art Club es sich handelt. Ausgerechnet der zweite Geschäftsführer Luca Jones zieht Faith magisch an. Laut Kollegen und plauderfreudiger Kundschaft ist er ein strenger Master. Doch Faith hat sich geschworen ihr Leben nicht mehr in die Hände eines Masters zu legen. Zu schlecht sind ihre Erfahrungen. Diesen Vorsatz aufrechtzuerhalten hat oberste Priorität. Aber wie das mit Prioritäten und Vorsätzen so ist......Lest ihr am besten selbst.

Meine Meinung

Ok, können wir uns bitte mal das Cover ansehen?! Ich liebe es! Einfach traumhaft schön und prickelnd. Genau richtig für diesen überaus tollen Roman.

Kat Marcuse war mir bis dato unbekannt. Dies hat sich nun aber glücklicherweise geändert. Und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung (Delicious Club 02 Liebesperlen und Zuckerguss) mit einem anderen Paar als Hauptprotagonisten. Kommen wir nun aber erstmal zu diesem Roman. Ich bin schier begeistert, denn was das Cover und der Klappentext hier versprechen, wird auch gehalten. 

Faith hat in ihrem Leben schon viel durch gemacht und ist quasi vor ihrer Vergangen geflohen und nun wieder zurück in London. Pleite und alleine bewirbt sie sich im Delicious Club und bekommt den Job. Man freut sich mit ihr und hofft das nach und nach alles besser für sie wird und ihr Leben wieder in normale Bahnen verläuft. Trotzdem ahnt bzw. weiß man, dass ein die Vergangenheit immer einholt. Auch Faith sieht dies nach und nach ein. Der Club weckt ungewollt Erinnerungen an ihren ehemaligen Herrn. Sie gibt sich tough und öffnet sich niemandem - niemandem ausser Luca. Dieses Bild von einem Mann bringt etwas in ihr zum klingen und das so stark das sie wortwörtlich in die Knie geht. Wie und warum verrate ich nicht, da ich ungern spoilern möchte. 

Luca ist ein Mann zum träumen. Er hat wie Faith Probleme zu bewältigen, jedoch ganz anderer Natur als Faith. Ist es bei Faith die Erfahrung mit einem ehemaligen Master, so ist es bei Luca seine Schwester Grace. Faith und Luca nähern sich Stück für Stück an und öffenen sich, erzählen ihre teilweise wirklich grauenhafte Vergangenheit die den Leser mitnimmt und aufwühlt.

Diese beiden starken Charaktere sind so verschieden und doch verbindet sie so vieles. Beide sträuben sich eingangs und haben die ein oder andere Hürde zu überwinden. Sie haben Ecken und Kanten, Hoffnungen und Träume und sind wie jeder andere Mensch - mehr oder weniger - vorbelastet. Trotzdem oder gerade deshalb fügen sich die Sexszenen perfekt ein. Es knistert vor Spannung und Erotik. 

Kat Marcuse weiß den Leser mit ihrer Sprache zu umschmeicheln ja fast einzulullen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch gelesen. Alle Charaktere haben ihren Charme auch wenn klar sein sollte, das man nicht jeden mögen kann, aber das macht diesen Roman realistisch. Viel mehr kann und möchte ich gar nicht sagen und kommte daher zum...

Fazit

Ein großartiger Auftakt zu einer Erotik-Trilogie im Bereich Soft-SM / BDSM. Ein flüssiger und fesselnder Schreibstil mit Charatkeren deren Pfad man gerne folgt. Lesen!

Donnerstag, 14. Mai 2015

Anklage: Sterbehilfe - Martina Rosenberg

AUTOR Martina Rosenberg GENRE Sachbuch
 ERSCHEINUNGSJAHR MRZ 2015 SPRACHE deutsch
SEITEN 240 PREIS 15,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Blanvalet Verlag
Inhalt

Martina Rosenberg erzählt die Geschichte eines 26-jähren jungen Mannes, der seine Mutter getötet hat. Diese lag seit sieben Jahren im Wachkoma. Ein Sohn der das Leiden seiner Mutter nicht mehr ertragen konnte. Von Ärzten, Behörden und der Politik im Stich gelassen, fällt er eine Entscheidung die sein Leben und das seiner Umwelt nachhaltig beeinflussen wird.

Meine Meinung

Vorab möchte ich sagen das dies ein überaus schwieriges Thema ist um das es hier geht. Jeder mag dazu seine Meinung haben. Es geht mir daher nur um das Buch und nicht darum (m)eine Meinung zu publizieren. Sollte sich also jemand aufgrund meiner Rezension zu diesem Buch auf den Schlips getreten fühlen, tut mir das leid. 

Ich finde das Thema Sterbehilfe sehr schwer zu behandeln. Es ist in unserer Gesellschaft ein wichtiges aber tabuisiertes Thema. Umso interessanter fand ich es hier die Mögichkeit zu haben einen Bericht zu genau diesem Thema lesen zu dürfen.

Das Buch liest sich gut und flüssig was am Schreibstil der Autorin liegt. Obwohl natürlich einiges an Fachbegriffen aus der Klinikwelt aufgegriffen wird, habe ich alles verstehen können, was an den guten Erklärungen lag. Dafür ein großer Pluspunkt. Der Autorin gelingt es den jungen Mann mit Ecken und Kanten vorzustellen. Man lernt ihn, seinen Werdegang und den langen Weg der Erkrankung seiner Mutter kennen. Man lebt und leidet mit ihm und ist genauso machtlos wie er. Es kommt einer Ohnmacht gleich.

Man wird als Leser zum Nachdenken gezwungen. In mir kamen Gedanken hoch wie "Benötige ich eine Patientenverfügung?" oder "Deckt ein Testament sowas ab?". Wenn man nicht in der Materie ist, kommen plötzlich viele Fragen auf. Die eigentliche Frage ist: Was wünsche ich mir für mich und meinen Körper im Falle von ...? Eine Antwort darauf zu finden ist bestimmt nicht leicht, aber nach dieser Lektüre, kann ich für mich nur sagen, dass ich eine Patientenverfügung habe. Keiner denkt gerne über den Tod nach aber im Falle dessen das ich seit Monaten nur an Geräten angeschlossen bin - an Jahre mag ich gar nicht denken - möchte ich es meinen Angehörigen so leicht wie möglich machen, mit der Situation umzugehen und ich für meinen Teil denke, dass es nicht die Aufgabe eines Anderen sein sollte über meinen Tod oder mein Leben zu entscheiden - denn es ist eben MEIN Leben. Der hier vorliegende Fall zeigt klar und deutlich das man ohne entsprechende Papiere gar nichts machen kann. In dem hier vorliegenden Fall durchläuft die Patientin die Therapie und Reha bis sie am Ende austherapiert ist und...ja was eigentlich? Darauf wartet zu sterben? Ein Erwachen ist eher unwahrscheinlich aber könnte es nicht sein das sie aufwacht?

Alles Fragen auf die keiner eine Antwort weiß. Ein Profi der mit diesem Thema vertraut ist wird das Buch einseitig finden, weil nur die Geschichte des Sohnes dargelegt wird aber nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, stellte sich mir die Frage: Hätte ich nicht irgendwo tief in mir drin genauso gehandelt? Hätte ich gewollt das meine Mama, eine ebenso lebenslustige Frau wie diese hier es war, für immer da liegt und eigentlich nur noch existiert weil Maschinen alles für sie übernehmen? Hätte meine Mama das gewollt? Anderseits: Hätte ich sie töten können? Hat ein Patient eine Verfügung erlassen können nach bspw. 30 Tagen oder Monaten die Geräte abgestellt werden und der Patient sterben. Wenn der Patient aber im Wachkoma ist und diese Entscheidung nicht mehr treffen kann, warum darf ich als Tochter/Sohn das nicht tun?

Martina Rosenberg schreibt einen aufwühlenden Bericht über einen Sohn der seine Mutter, die er sehr geliebt hat, getötet hat. Ist das Recht? Ist das Mord? Wo fängt hier moralisch und ethisch Sterbehilfe an und wo hört sie auf und wird zu einem Mord?

Fazit

Wie gesagt ein Buch das aufwühlt und nachdenklich stimmt. Man denkt über seine eigene Sterblichkeit nach und das was man vorab vielleicht tun kann um es der Umwelt leichter zu machen. Irgendjemand hat mal gesagt "Eine Beerdigung ist nicht für die Toten. Sie ist für die Hinterbliebenen. Jene die zurück bleiben und den Abschied brauchen". Vielleicht ist es mit der Patientenverfügung und der Sterbehilfe genauso. Am besten selbst lesen und schauen welche Sichtweise man zu diesem schwierigen Thema hat.

Sonntag, 10. Mai 2015

Verführerische Wette: Staatsanwälten verfällt man nicht - Isabelle Richter

AUTOR Isabelle Richter GENRE Erotik
ERSCHEINUNGSJAHR MRZ 2015 SPRACHE deutsch
SEITEN 272 PREIS 6,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Plaisir d'Amour Verlag
 
Inhalt
 
Lilith ist Strafverteidigerin mit einer recht großen Schwäche für Süßes. Als sie gerade ihr leckeres Stück Torte erstanden hat, drängt sie ein attraktiver Mann dazu den Kuchen mit ihm in dem Café zu essen. Widerwillig sagt sie zu und gesteht sich ein das der Mann etwas in ihr anrührt. Zu spät erkennt sie in ihm den Staatsanwalt Tristan Blake - ihr Gegner in einem für sie wichtigen Fall. Lilith versucht Tristan zu widerstehen doch dieser Mann weiß wie er sie locken kann. Er ist sich sicher sie noch vor Ende des Prozesses ins Bett zu kriegen - sie hält dagegen. Aus der heißen Wette wird ein lustvolles Miteinander. Beide wollen sie den jeweils anderen beweisen, dass sie mehr Durchhaltevermögen haben und sich nicht verführen lassen. Zudem ist da ja auch noch der Prozess um einen Mordfall indem sich beide als Gegner gegenüber stehen. Das Spiel ist also eröffnet.

Meine Meinung

Lilith ist eine sympathische junge Frau die beruflich sehr erfolgreich ist und der ihre Arbeit sehr wichtig ist. Neben ihrem aufreibenden Job genießt Lilith ab und an das Nachtleben mit ihren besten Freunden Ash und Darren, die man sofort ins Herz schließt. Auch Lilith´s Eltern lernt man kennen und spürt bzw. erfährt auch das hier etwas nicht stimmt. Neben dem an Alzheimer erkrankten Vater gibt es noch eine weiter Familientragödie an die Lilith bis heute arg zu knabbern hat. All diese Aspekte lassen Lilith sehr real wirken und hauchen ihr Leben und Tiefgang ein. Jeder - auch die Nebencharaktere - hat hier Ecken und Kanten die sie interessant machen. Auch das Leben von Tristan ist nicht so maßgeschneidert wie seine Anzüge es anfangs glauben machen. So muss der Leser und Lilith erfahren das nicht immer alles so scheint wie die Presse es einem glauben lassen möchte.

Mir hat an diesem Buch der Schreibstil und hier insbesondere der Schlagabtausch zwischen Lilith und Tristan sehr gefallen. Beide sind starke Charaktere die nicht auf den Mund gefallen sind. Mal ist das herrlich komisch, mal eher erotisch gefärbt und dann wieder sehr ernst. Diese Mischung hat mich überzeugt. Zudem liest sich das Buch weg wie geschnitten Brot. Ich habe es innerhalb ein paar Stunden verschlungen. Der Roman legt in meinen Augen eher den Schwerpunkt auf die Menschen und ihre Schicksale und die Erotik ist eher ein Nebenfaden. Somit ist es kein Erotik- oder gar Pornoroman, nach meiner Definition, sondern eher ein (Liebes-)Roman mit erotischen Episoden. Wer also nicht auf jeder Seite mit sexuellen Handlungen konfrontiert sein möchte, sollte hier zugreifen denn die Geschichte ist fesselnd, bewegend und zugleich auch spannend.

Fazit

Ein kurzweiliger Erotikroman - besonders für Anfänger in diesem Genre geeignet - der mich gut unterhalten hat. Daumen hoch!

Sonntag, 3. Mai 2015

Das Haus der dunklen Träume - Stefanie Kasper

AUTOR Stefanie Kaspers GENRE Roman
ERSCHEINUNGSJAHR FEB 2014 SPRACHE deutsch
SEITEN 416 PREIS 8,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Goldmann Verlag

Inhalt

Annika Burgdorfer hat es satt in der Großstadt zu leben und auch ihre Beziehung beendet sie kurzerhand. Sie kauft in ihrer alten Heimat in Oberbayern einen alten Pfarrhof und beginnt diesen mit der Hilfe ihrer Familie zu restaurieren. Annika beginnt sich heimisch zu fühlen als es merkwürde Geräusche im Haus gibt. Anfangs denkt sie noch das es einfach das Haus ist, da Holz ja nunmal arbeitet. Aber da ist auch dieses Gefühl beobachtet zu werden. Als dann der Weltenbummler Victor Rautenstein vor ihrer Tür steht und sie gemeinsam dem Geheimnis des Pfarrhauses näher kommen, droht sie Situation zu eskalieren.

Meine Meinung

Annika Burgdorfer erschien mir zu Beginn des Buches eine taffe junge Frau zu sein. Sie beendete radikal ihre Beziehung Daniel Hohen und kaufte ein renovierungsbedürftigen Pfarrhaus. Auch beruflich änderte sich das ein oder andere. Ich bewunderte ihre Mut einfach das zu tun, was ihr Herz ihr sagte. Ob man dieses Unterfangen mit einem Erbe und einem Einkommen einer monatlichen Kolumne bewerkstelligen kann vermag ich nicht zu beurteilen. Annika war einfach froh, glücklich, näher an ihrer Familie und fühlte sich pudelwohl.

Dann taucht urplötzlich Victor auf. Ein attraktiver junger Mann noch dazu Weltenbummler. Gesprächsstoff gibt es da allemal. Obwohl er sympathisch erscheint, kann ich mir nicht vorstellen einen Fremden mal so eben bei mir wohnen zu lassen. Da kam mir Annika etwas naiv vor. Auch als ihr Exfreund bei ihr auftaucht war ich misstrauisch - Annika weniger. Entweder sie glaubt wirkich nur an das Gute im Menschen oder sie ist hoffnungslos naiv. Trotzdem mochte ich die Charaktere aber wirklich klick gemacht hat es nicht.

Richtig gut gefallen haben mir die Rückblenden zum Pfarrhof als es um Maria Bodel und ihr Leben ging. Das war intensiv und aufwühlend. Da konnte ich mich richtig drauf einlassen und entwickelte auch Gefühle für die Personen und deren Schicksal. Das fehlte mir bei Annika einfach.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, die Umgebung in die Annika gezogen ist, hatte ich gedanklich vor Augen und die Idylle genossen. Das Buch liest sich flüssig und weg wie nichts. Aber der Kitzel also das kleine Gruseln hat mir leider gefehlt. Ich denke jedoch für Einsteiger in das Mysterygenre ein guter Anfang.

Fazit

Ein Roman der mich kurzzeitig unterhalten aber nicht wirklich mitgerissen hat. Schade.

Freitag, 1. Mai 2015

Lesestatistik April 2015

Meine gelesenen Bücher im April:
 
gelesene Seiten 
April        4,556
Gesamt 13,548

SUB (Printausgaben)
01.04.2015: 51
01.05.2015: 46

Dieser Monat lief lesetechnisch wirklich gut. Ich habe ganze dreizehn Bücher gelesen und ein Hörbuch gehört. Damit bin ich sehr zufrieden. Zudem konnte ich meinen SuB auf 46 reduzieren. Anfang März diesen Jahres lag mein SuB noch bei 56 Büchern. Ich konnte also schon um zehn reduzieren. Ich komme meinem Träumchen am Ende des Jahres einstellig zu sein immer näher. *freu*

Ich hoffe ihr hattet einen ebenso schönen/erfolgreichen Lesemonat wie ich. Genießt den (hoffentlich) freien Tag!

Eure Jana

Donnerstag, 30. April 2015

Der Ritter und die Bastardtochter - Annika Dick

AUTOR Annika Dick GENRE Historisch
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 SPRACHE deutsch
SEITEN 215 PREIS 4,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG books2read
 
Inhalt
 
Nicholas Kendall, der Earl of Ravenglass, rettet die Hexe Rayne vor dem Scheiterhaufen. Als Gegenleistung soll sie dessen Bruder Jacob retten. Rayne folgt ihm nur sehr wiederwillig auf die Burg Ravenglass, denn zu grausam sind die Erinnerungen an ihre Vergangenheit. Rayne stellt mit der Zeit fest, dass Jacob an keiner Krankheit leidet sondern sein Zustand andere Gründe hat. Zudem spürt sie eine Zuneigung zum Earl die ihr gefährlich werden kann. Auch die Burgbewohner betrachten die Hexe mit Argwohn.
 
Meine Meinung
 
Dieses Buch mit seinem für diesen Genreteil sehr typsichen Cover hat in meinen Augen auch eine typische Story mit dem ebenfalls fast schon klassischen Ausgang der Geschichte. Warum ich das Buch trotzdem für gut und lesenswert befunden habe erfahrt ihr jetzt.
 
Das Cover gefiel mir auf Anhieb. Ein hübsches Paar vor einem nach Wald aussehenden Hintergrund. Dazu die Zeit der Hexenverbrennungen in England. Womit wir schon bei einem wichtigen Hinweis sind. Es ist kein Fantasyroman sondern wirklich ein historischer Roman. 
 
Rayne ist als Hexe verschrien aber tatsächlich ist sie einfach nur eine Heilerin, noch dazu eine der Besten in der Gegend. Engstirnig und abergläubisch wie die Menschen nunmal sind, kann das ja nicht normal sein und komische Zufälle in Rayne´s Gegenwart lassen sie mal eben zur Hexe werden. Rayne ist mir sehr sympathisch. Eine hübsche und talentierte junge Frau die einfach nur versucht ihr Leben zu leben, wird für Dinge verantwortlich gemacht die nicht in ihrer Macht stehen. Ich mochte sie auf Anhieb und konnte ihr Misstrauen und auch ihre Angst erneut auf dem Scheiterhaufen zu landen nachvollziehen.
 
Der Earl of Ravenglass erscheint zu Beginn sehr herrisch, lässt aber gleich erkennen, dass er nicht zu denen gehört die Rayne für eine Hexe halten. Er weiß das es keine Hexen gibt. Er hat es nicht leicht in der aktuellen Zeit Sein Vater verstorben, der Bruder dem Tode nahe und er der Erbe, dazu selbst gerade erst dem Krieg entkommen. Man kann verstehen unter welchen Druck er steht. Trotzdem setzt er sich durch und zeigt was für ein Mann er ist.
 
Rayne und Nicholas sind ein bezauberndes Paar, das natürlich ein paar Hürden zu überwinden hat. Auch die Nebencharaktere wie der Schotte Niall und Nicholas´ Schwester Joanna sind interessante und liebenswürdige Personen. Man schließt sie sofor ins Herz. Auch die Gegenspieler Agnes und Henry sind gut gezeichnet und man versteht warum sie tun, was sie eben tun.
 
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Auch wenn die Geschichte nicht völlig neu ist und es nicht wirkliche Überraschungen gab, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Es ist einfach ein Buch für Menschen die diese Art Bücher vielleicht schon kennen und lieben. Es ist kein Buch das zum denken anregt und noch lange in einem nachklingt, aber es macht Spaß, bietet Romantik und einen Einblick in das Leben und Denken der Menschen zur damaligen Zeit.
 
Fazit 

Ein kurzweiliger historischer Roman den ich sehr gerne gelesen habe.

Vielen Dank an books2read und BloggDeinBuch für dieses Rezensionsexemplar!