Samstag, 24. April 2010

1984 - George Orwell


Kurzbeschreibung

Winston Smith, die Hauptperson, ist in London damit beschäftigt, im Wahrheitsministerium Zeitungsberichte zu fälschen, um so falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder von der Partei aus politischen Gründen getötete Personen aus der Geschichte zu streichen. Obwohl Smith für die Partei arbeitet, ist er in seinem Inneren ein Gegner des Systems und versucht mit der legendären Brüderschaft, einer Untergrundbewegung in Verbindung zu treten.
Eines Tages verliebt sich Smith in Julia, ebenfalls ein Mitglied der Äußeren Partei. Da laut Parteistatut jedoch Sexualität nur zur Fortpflanzung dient, beginnt ein ständiges Versteckspiel. Durch einen Mittelsmann, O´Brien, meint Smith in Kontakt mit der Brüderschaft treten zu können. Dieser verrät ihn jedoch an die Partei.

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich wie auch Sturmhöhe bereits mehrmals gelesen. Es ist immer wieder unfassbar, was in dem Roman erzählt wird. Eine Utopie die ihresgleichen sucht. Es ist beeindruckend aber auch beängstigend zu was "Vater Staat - Big Brother" im Stande ist.
Die Vorstellung komplett gedrosselt zu sein, nicht mehr selbst fühlen, denken und handeln zu dürfen, ohne das es der Partei dient, für mich unvorstellbar. Kurz: Überwachungsstaat. Ja, der Vergleich zur DDR / Stasi wird hier mit Sicherheit ins Gedächtnis kommen. Dazu möchte ich hier jedoch keine Vergleiche anstellen, da es mir lediglich um das Buch geht.

Fazit: Klasse Buch das zum denken anregt. Man kann es immer mal wieder zur Hand nehmen. Und wer zu faul zum lesen ist, kauft sich das Hörspiel, dass ebenfalls klasse ist.

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