Montag, 26. April 2010

Die Chemie des Todes - Simon Beckett


Kurzbeschreibung

David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Aber er hat seinen Beruf aufgegeben und sich inkognito nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen. Dort arbeitet er seit ein paar Jahren als Assistent des Arztes, als sein friedliches Landleben ein jähes Ende findet. Spielende Kinder entdecken eine mit einem Paar Schwanenflügel ausstaffierte Frauenleiche. Die Tote war Schriftstellerin, eine Außenseiterin im Dorf. Da sie mit David befreundet war, ist er, der schweigsame Fremde, einer der ersten Verdächtigen. Doch dann findet die Polizei heraus, was David früher war, und so muss die Ex-Koryphäe der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen ...

Meine Meinung

Mit diesem Buch hat man einen klasse Krimi in der Hand. Er lässt diesbezüglich keine Wünsche offen. Zudem hat Simon Beckett sehr gut zum Thema forensische Anthropologie recherchiert. Das hat mich sehr beeindruckt zu lesen wie genau ein menschlicher Körper verschiedene Verwesungsstufen durchläuft. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist.
Schade allerdings das man schon recht früh ahnt, wer der Täter sein könnte. Das Ende an sich war dann doch noch etwas anders als ich es erwartet hätte.

Fazit: Nicht so spannend wie Todesschrei/Todesbräute von Karen Rose aber durchaus lesbar und mitreißend. Den Nachfolger Kalte Asche werde ich auch bald lesen und rezensieren.

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