Donnerstag, 8. Juli 2010

Brief an den Vater - Franz Kafka


Kurzbeschreibung

Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1952 hat Kafkas von persönlicher, selbstverständlich subjektiver Wahrnehmung geprägter Brief an den Vater als Quelle für biographische Studien gedient. Als Frantisek Xaver Basík 1940 seine Lebenserinnerungen niederschrieb, wusste er nicht, dass der Weltruhm des Sohnes seines ehemaligen Lehrherrn bereits eingesetzt hatte. Er wollte ja auch nicht über Franz Kafka oder dessen Familie schreiben, sondern über seine Lehrjahre von 1892 bis 1895 in einer Prager Großhandlung, deren Inhaber zufällig ein gewisser Hermann Kafka war. Absichtslos, sozusagen in Nebensätzen liefert er uns ein lebendiges Bild vom Alltag der Kafkas. Hans-Gerd Koch stellt Kafkas Brief an den Vater und die Erinnerungen Basíks in ihren zeitgenössischen Kontext.

Meine Meinung

Beeindruckend, bedrückend, aufreibend und immer wieder lesbar. Ich glaube das sind die Wörter die dieses Büchlein sehr gut zusammenfassen.
Für Fans von Kafka und diejenigen unter uns die vielleicht mal eine Arbeit über Kafka schreiben wollen/müssen, ist dieses Werk auf jedenfall geeignet. Kafka beschreibt in diesem Brief an seinen Vater seinen inneren "Krieg" und den Konflikt den er in sich in Bezug auf seinen Vater austrägt.

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