Donnerstag, 15. Juli 2010

Der Kannibale - Hans Girod


Kurzbeschreibung

Eiskalt und skrupellos Sie handeln aus Macht- und Besitzgier, Hass oder Egoismus. Sie tun alles, um ihre Greueltaten zu vertuschen, Spuren zu verwischen ...und trotzdem, der perfekte Mord muss erst noch begangen werden. Hans Girod stellt neun höchst ungewöhnliche Todesfälle aus der DDR erstmals umfassend und neu recherchiert dar, beschreibt die akribische Arbeit der Ermittler und dringt in die Psyche der Mörder ein, die selbst hartgesottenen Polizisten die Sprache verschlagen. "True Crime" aus der Feder des Experten. "Eine fesselnde Lektüre mit bemerkenswerten kriminologischen Aussagen." Die Polizei

Meine Meinung

Dieses Buch ist an erster Stelle natürlich jedem True-Crime-Fan zu empfehlen und natürlich auch denen, die in das Genre mal reinschnuppern möchten.
Mir gefielen die acht Kriminalfälle sehr gut. Die Geschichten sind gut recherchiert und man erhält einen Einblick in die Kriminalarbeit der DDR. Dazu gibt es auch das ein oder andere Bild, was die Fälle nochmal aufwertet und abrundet. Was ich nicht so schön finde, ist das einige Fälle sehr ausführlich behandelt werden und andere nicht. Vielleicht durfte der Autor aber auch nicht Alles aus den Akten verwenden - ich weiß es nicht.

Ich möchte hier nochmal betonen das es um echte Kriminalfälle geht. Wer hier also Spannung wie in einem Krimi- oder Thrillerroman erwartet, wird auf jedenfall enttäuscht werden. Alle Anderen die das Thema oder DDR oder gar Beides interessiert, dürfen gerne zugreifen.

Kommentare:

  1. Uih, na dieses Buch ist doch bestimmt ein starkes Stück! Geht es da auch um den Kannibalen von Rothenburg ?

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  2. Also die Story beginnt im sächsischen Glauchau. Ich fand die Sammlung der Kriminalfälle gut.

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