Donnerstag, 29. Juli 2010

Leichenblässe - Simon Beckett


Kurzbeschreibung

Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält ihn die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund den Forensiker um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen.

Meine Meinung

Zum Schreibstil muss ich wohl nicht viel sagen. Er gefällt mir nachwievor und ist den vorangegangen Romanen der Reihe sehr ähnlich. Was mich jedoch irritiert hat, war das man nicht direkt am Ende des letzten Buches anknüpft, sondern einige Zeit später.

Leider muss ich sagen, dass die Story nur sehr langsam voran kommt. Die Spannung wollte sich die ersten 100 Seiten so gar nicht aufbauen und ich kam nur mühsam voran und musste mich teilweise schon zwingen endlich mal wieder ein paar Seiten zu lesen. Zum Ende hin geht es dann etwas rasanter voran und ich muss gestehen, ich hatte keine Ahnung wer der Täter ist. Was die Spannung zum Schluss natürlich beibehalten hat. Zudem ist das der erste Roman in dieser Reihe, der auch mal aus der Sicht des Täters erzählt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Fans von Simon Beckett bzw. der David Hunter Reihe wohl das Buch auf jedenfall lesen werden. Wer aber wirklich einen spannenden Thriller/Krimi lesen möchte und Kruzifix Killer noch nicht kennt, kauft lieber den. Denn an Spannung kann Leichenblässe sich nicht mit Kruzifix-Killer messen.

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