Dienstag, 24. August 2010

Das Bildnis des Dorian Gray - Oscar Wilde

In dem Buch wird die Geschichte des Dorian Gray erzählt. Er ist jung und unglaublich gutaussehend. Anfangs noch naiv und unschuldig, verdirbt die Begierde nach immerwährender Schönheit seinen Charakter. Ein befreundeter Maler porträtiert Dorian. Als Dorian dieses Bild sieht, wird ihm klar wie schön er ist und möchte für immer so aussehen. Als hätte der "Teufel" oder wer auch immer, dies erhört, wird sein Wunsch wahr. Dorian bleibt jung und schön. Doch was äußerlich nicht "verkommt" passiert dafür innerlich. Dies spiegelt sich in dem Portät von Dorian. Es wird hässlich und unheimlich....bis Rettung naht.

Ich habe für dieses Buch recht lange gebraucht. Nicht weil es nicht gut ist, sondern weil ich soviel daraus mitgenommen habe. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich über das Buch und seine Protagonisten gegrübelt habe. Die Geschichte an sich ist nicht sonderlich spannend, aber ich finde zu sehen wie sich Dorian Gray entwickelt, ist schon recht fesselnd.

Oscar Wilde schreibt zudem so wunderschön. Er weiß es Dinge so zu beschreiben, dass man denkt man sieht oder fühlt oder hört es selbst. Seinen Schreibstil würde ich als direkt beschreiben, aber auch sarkastisch und teilweise humorvoll. Das ist wie bei fast allen Klassikern natürlich Geschmackssache. Auf jedenfall empfehle ich das Buch weiter.

Zu guter Letzt möchte ich einen Rat den ich bekommen habe noch an euch weitergeben: Lest das Buch ruhig langsam und konzentriert, dann bekommt man mehr von der Geschichte und den Charaktären mit. Viel Freude.

Kommentare:

  1. oh ich mag Oscar Wild. Dieses Buch habe ich noch nicht gelesen, aber denke, es wird wirklich Zeit. danke, dass du mich daran erinnert hast.

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