Sonntag, 21. November 2010

Wintergeister - Kate Mosse

Kurzbeschreibung

1933 reist der junge Frederick Watson ins französische Toulouse. Dort sucht er einen Antiquar auf, der die alte Sprache des Südens beherrscht. Okzitanisch. Denn in Freddies Besitz befindet sich ein uralter, geradezu antiker Brief, der in Okzitanisch verfasst ist. Seit fünf Jahren trägt Freddie diesen Brief mit sich herum - seit er in einem kleinen Dorf während eines Fests die geheimnisvoll-schöne Fabrissa kennengelernt hatte. Damals, 1928, war er nach Frankreich gereist in der Hoffnung, endlich den Tod seines Bruders George zu verwinden und wieder am Leben teilzunehmen. Mit dem Tod des geliebten Bruders war für Freddie eine Welt zusammengebrochen.

Die Begegnung mit Fabrissa scheint die mächtigen Schatten der Vergangenheit endlich zu vertreiben. Vom ersten Augenblick an hat er nur noch Augen für sie und ist schnell felsenfest davon überzeugt, dass sie zusammengehören. Fabrissa geht es genauso. Mit ihr wird es für Freddie ein neues Leben geben.
Doch so unvermittelt sie in seinem Leben aufgetaucht ist, so plötzlich ist sie einen Tag nach dem Fest verschwunden. Keiner in dem kleinen Dorf kann sich daran erinnern, Freddie auf dem Fest gesehen zu haben. Und keiner kennt Fabrissa. Verzweifelt macht sich Freddie auf die  Suche nach ihr und stößt auf einen uralten Brief, der eindeutig für ihn bestimmt ist. Fabrissa jedoch bleibt verschwunden. Was ist Fabrissas Geheimnis? Freddie hofft, von dem Antiquar eine Antwort euf seine Frage zu erhalten.

Meine Meinung

Dies ist bereits der zweite Roman von Kate Mosse, den ich gelesen habe. Insgesamt gibt es sogar drei Romane von ihr. Lasst euch bitte vom Namen nicht verwirren. Es gibt viele die sofort an das Model Kate Moss denken - die Schreibweise des Nachnamens ist aber verschieden.

Das Buch selbst hat mich aufgrund des Titels schon angezogen. Zudem gefällt mir das Cover sehr. Passend zu dem anstehenden Winter hier bei uns.

Der Schreibstil gefällt mir. Er ist schön und leicht zu lesen. Auch würde ich ihn als schnörkellos beschreiben. Kate Mosse hat mich mit diesem Buch und dieser Geschichte sehr berührt. Ich habe bisher nichts vergleichbares gelesen. Trotzdem muss ich leider sagen, dass mir die Story etwas zu langatmig ist. Mancheiner mag sich jetzt wundern, da das Buch nicht mal 230 Seiten dick ist, aber trotzdem kommt die Geschichte für mich zu langsam in Fahrt. Als ich dann aber in die Geschichte eingestiegen bin, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Das Ende war für mich zwar vorhersehbar, trotzdem hat es mir sehr gefallen. Die einfühlsame Sprache und das nicht einfache Thema haben mich gefangen genommen.

Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mir die gebundene Ausgabe wohl nicht gekauft hätte, da ich 18 Euro für nicht mal 230 Seiten recht teuer finde. Aber als Taschenbuch hätte ich es mir vielleicht gegönnt. Glücklicherweise hat mir der Droemer Knaur Verlag das Buch als Rezensionsexemplar zu verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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