Sonntag, 19. Dezember 2010

Der Graf von Monte Christo - Alexandre Dumas

Kurzbeschreibung

Der junge Seemann Edmond Dantés wird von Neidern unschuldig ins Gefängnis gebracht. Dort trifft er auf den Gefangenen Abbé Faria, der ihm vor seinem Tod das Wissen um einen vergrabenen Schatz anvertraut. Als reicher Mann kehrt Dantés in seine Heimat zurück und rächt sich an allen, die ihn verraten haben.

Meine Meinung

Nachdem ich in der letzten Zeit viel Fantasy gelesen habe, wurde es mal wieder Zeit für einen Klassiker. Ich glaube gehört hat von diesem Buch jeder schon mal. Mir ging es jedenfalls so. Aber gelesen habe ich es bisher nicht. Bisher.

Der Einstieg in das Buch gelang mir erstaunlich gut. Der Hauptprotagonist Edmond Dantés war mir sofort symphatisch und mein Buchliebling. Zu sehen wie er als junger Erwachsener war, unverschuldet im Gefängnis gelandet ist nur um dann nach 14 Jahren rauszukommen. Nach diesen 14 Jahren ist ein anderer, was natürlich völlig verständlich ist. Und auch seine Rachegelüste konnte ich nachvollziehen. Ich hätte ebenfalls den Wunsch gehegt, es meinen Feinden heimzuzahlen. Ob ich jedoch so klug gehandelt hätte wie er bzw. überhaupt auf seine Ideen gekommen wäre ist eine andere Sache.

Der Einfallsreichtum des Grafen ist fabelhaft und oft hat mich die Geschichte überrascht. Dadurch ist das Buch spannend geblieben. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht mit Edmond/Monte Christo. Der Sprachstil ist dabei leicht und flüssig, aber trotzdem natürlich in der damaligen Zeit. Ich bin von diesem Klassiker sehr angetan und empfehle ihn daher gerne weiter.

Vielen Dank an Ueberreuter für dieses Rezensionexemplar.

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