Samstag, 31. Juli 2010

31 Tage - 31 Bücher


Auf diversen anderen Bücher- & Literaturblogs habe ich nun schon das "Fragephänomen" beobachten dürfen. Da ich die Idee sehr genial finde, habe ich mich entschlossen, das auch zu machen. Dafür habe ich mir den Monat August ausgeguckt, weil der genau 31 Tage hat. Die Fragen lauten wie folgt:


1.Welches Buch liest du momentan?

2.Welches Buch wirst du als nächstes lesen?

3.Welches Buch hat dich zuletzt stark beeindruckt?

4.Von welchem Buch wurdest du zum ersten Mal so richtig gefesselt?

5.Welches Genre gehört zu deiner bevorzugten Urlaubslektüre?

6.Welches Buch sollte deiner Meinung nach jeder gelesen haben?

7.Wieviele Seiten hat dein aktuelles Buch?

8.Wie lautet der erste Satz von Seite 100 aus deinem aktuellen Buch?

9.Welches ist dein Lieblingszitat aus einem Buch?

10.Welches ist der beste Schlusssatz?

11.Was war der beste Buchanfang?

12.Welches war dein erstes fremdsprachiges Buch, welches du gelesen hast?

13.Was war das traurigste Buch,was du je gelesen hast? Und musstest vielleicht auch ein paar Tränchen verdrücken?

14.Welches Buch auf deiner Wunschliste steht auf Platz 1?

15.Welches Buch sollte unbedingt noch verfilmt werden?

16.Welches Buch aus deiner Sammlung besitzt das schrecklichste Cover?

17.Welches Buch aus deinem letzten Spontankauf landete in deinem Regal?

18.Welches Buch erwartest du in Zukunft am meisten?

19.Welches Buch hat dich am meisten positiv überrascht?

20.Welches Buch hat dich am meisten negativ überrascht?

21.An welchem Buch hängst du besonders und kannst es einfach nicht weggeben, weil z.b. zu viele Erinnerungen dran hängen?

22.Welches deiner Bücher hat ein tolles Cover, jedoch einen miesen Inhalt?

23.Welches deiner Bücher hat ein mieses Cover, jedoch einen tollen Inhalt?

24.In welchem Buch kommt deine literarische Lieblingsfigur vor?

25.Welches Buch liegt schon Ewigkeiten ungelesen auf deinem SuB?

26.Welches ist das schlechteste Buch deines Lieblingsautoren?

27.Welches Buch fandest du besonders gut, obwohl es aus einem dir eher nicht bevorzugten Genre stammt?

28.Welches Buch sollte deiner Meinung nach ein Klassiker sein?

29.Welches Buch hast du am häufigsten gelesen?

30.Welches Buch liest du gerade?

31.Welches Buch möchtest du als nächstes lesen?

Donnerstag, 29. Juli 2010

Leichenblässe - Simon Beckett


Kurzbeschreibung

Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält ihn die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund den Forensiker um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen.

Meine Meinung

Zum Schreibstil muss ich wohl nicht viel sagen. Er gefällt mir nachwievor und ist den vorangegangen Romanen der Reihe sehr ähnlich. Was mich jedoch irritiert hat, war das man nicht direkt am Ende des letzten Buches anknüpft, sondern einige Zeit später.

Leider muss ich sagen, dass die Story nur sehr langsam voran kommt. Die Spannung wollte sich die ersten 100 Seiten so gar nicht aufbauen und ich kam nur mühsam voran und musste mich teilweise schon zwingen endlich mal wieder ein paar Seiten zu lesen. Zum Ende hin geht es dann etwas rasanter voran und ich muss gestehen, ich hatte keine Ahnung wer der Täter ist. Was die Spannung zum Schluss natürlich beibehalten hat. Zudem ist das der erste Roman in dieser Reihe, der auch mal aus der Sicht des Täters erzählt.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass Fans von Simon Beckett bzw. der David Hunter Reihe wohl das Buch auf jedenfall lesen werden. Wer aber wirklich einen spannenden Thriller/Krimi lesen möchte und Kruzifix Killer noch nicht kennt, kauft lieber den. Denn an Spannung kann Leichenblässe sich nicht mit Kruzifix-Killer messen.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Der Kruzifix Killer - Chris Carter


Kurzbeschreibung

Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.

Meine Meinung

Ich habe es gestern (ist ja schon Donnerstag) angefangen und soeben ausgelesen. Ich denke die kurze Zeitspanne spricht schon mal für das Buch. Was soll ich sagen. Das Buch ist klasse! Spannend von Anfang bis Ende. Das Einzige was ich leicht unschön fand, ist das der Hauptprotagonist schon wieder Hunter heißt - das ist echt zum verrückt werden. Aber seis drum, dem Buch tut das ja keinen Abbruch, denn das ist super. Die Charaktere sind symphatisch, man erfährt auch von Hunter und seinem Kollegen Garcia etwas über das Privatleben und deren Gedankengänge zum aktuellen Fall. Das Ende ist einfach überraschend, aber auch logisch und für den Leser nachvollziehbar.

Also wer einen Thriller/Krimi möchte, den er so (Kruzi)fix nicht aus der Hand legt - zugreifen!!! 5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Neu- bzw. Umgestaltung meines Blogs

Einige von euch haben es vielleicht schon gemerkt: Auf meinem Blog hat sich ein bißchen was getan.

Ich habe mir ein anderes Layout ausgesucht, was mir besser gefällt als das Vorherige. Zudem könnt ihr nun über den Punkt "Seiten" meinen SuB und meine Leseliste sehen. Neu ist auch der Punkt "Rezensionsübersicht". Unter der Rezensionsübersicht sind alle Rezensionen von mir aufgelistet. Dabei habe ich die Bücher in alphabetischer Reihenfolge der Schriftsteller aufgelistet. Durch anklicken des Namens gelangt ihr nun direkt zur Rezension. Dadurch spart ihr euch das Suchen in den Monaten bzw. Genres.

Viel Freude weiterhin beim lesen und ein herzliches Willkommen an meine neuen Leser!

Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams


Kurzbeschreibung

Eben noch wollte Arthur Dent den Abriss seines Hauses verhindern (er hatte keine Rechtsmittel dagegen eingelegt), da wird die ganze Erde (niemand hatte Rechtsmittel dagegen eingelegt) von einem intergalaktischen Straßenbautrupp gesprengt. Unvermittelt findet sich Arthur in Schlanfanzug und Bademantel auf einem Anhaltertrip durch unser Universum... (Das Buch gehört zu einer Reihe die fünf Bände umfasst).

Meine Meinung

Dieses Buch ist das erste Buch, dass mir wirklich Probleme bei der Rezension bereitet hat. Ich habe diverse Meinungen zu dem Buch gelesen und gehört, ist es doch laut vielen Lesern ein Klassiker. Kann ich diese Meinung teilen? Ganz ehrlich: Nein.

Die Geschichte beginnt ganz witzig und nimmt auch schnell fahrt auf. Auch der Schreibstil an sich ist einfach. Der Humor ist britisch und schwarz. Aber der Rest? Irgendwie ist es ein Wirrwarr, ein Hin und Her. Und es wird mit so unglaublich vielen "Fachbegriffen" um sich geworfen, dass dem Leser teilweise echt die Lust vergeht. Da ist man regelrecht froh das es nur knapp über 200 Seiten dick ist. Ich persönlich lese dann doch lieber mal ein Buch von Terry Pratchett. Ich werde die restlichen vier Bände der Anhalter-Reihe nicht lesen. Wer jedoch Fantasy- und Scififan ist, wird bestimmt seine Freude an dem Buch haben.

Bei mir bekommt das Buch 2 von 5 Sternen.
1 Stern für den Humor.
1 Stern für die Grundidee der Story

Dienstag, 20. Juli 2010

"One little Sparkling blog" Award


Ja, was sehe ich denn da heute in meinem Emailpostkasten?! Die liebe Jenny hat mich für den o. g. Award nominiert. Darüber freue ich mich total! Danke Jenny! Wie ihr wisst nicht wer Jenny ist?? Na dann wirds aber Zeit das ihr sie kennenlernt. Schaut einfach mal bei Jenny vorbei unter http://wobittegehtszumnchstenbuch-jenny.blogspot.com/

Da ich für den Award nominiert wurde darf ich das Bild auf meinem Blog posten und eine kleine Frage beantworten. Die Frage lautet: “Was magst du am liebsten an deinem Blog?“ Die Frage ist zum Glück leicht zu beantworten: Ich lese sehr gerne (wer hätte das gedacht...). Daher kann ich mich mit meinem liebsten Hobby beschäftigen. Wenn ich ein Buch gelesen habe, diskutiere bzw. spreche ich gerne mit anderen Lesebegeisterten darüber und rezensiere gerne. Dies kann ich mit Hilfe dieses kleinen Blogs machen. Mir gefällt der Austausch mit euch und ich freue mich immer über Feedback und Kritik oder Tipps und Tricks zum Thema.

Nun darf ich noch meine liebsten 10 Buchblogs nomieren, die ebenfalls den Award bekommen. :) Die Nominierten sind:

Kossi
Gwen
Diana
Papiertourist
Literaturkosmos
Kreativmama
Jenny
Wortsplitter
Lesespuren
Buchstabensuppe

Herzlichen Dank nochmal an Jenny, die mich nominiert hat und viel Spaß bei den Blogs die ich nominiert habe. Viel Freude weiterhin auch bei mir und liebe Grüße
Jana

Montag, 19. Juli 2010

Shopping


Hallo zusammen!

Heute war ich mal wieder bei Thalia. Für mich ist es ja immer ein Erlebnis wenn ich dort durch die Regalreihen stöbern darf. Ich wünschte ich würde mal einen Megagutschein gewinnen, den ich dort ausgeben darf. *schwärm*

Ich musste mich sehr zügeln nicht zu viel Geld dort zu lassen. Am Ende ist es nur ein Lesezeichen und Effi Briest von Fontane geworden. Das Buch ist mir von einer Freundin empfohlen worden und für 6 EUR habe ich nicht nein gesagt.

Bei den Lesezeichen gibt es ja mittlerweile Alles was das Herz begehrt! Ich staune manchmal echt über die Vielfalt die dort geboten wird. In meinem Bekanntenkreis sind derzeit die Lesezeichen mit diesen Gummibändern beliebt, davon besitze ich nun drei Stück (blau ist heute bei mir eingezogen). Vor zirka drei Wochen habe ich mich mal in einem Thaliashop bezüglich Lesezeichen beraten lassen. Fazit davon: Auswahl top, Preis teilweise der Wahnsinn. Ich habe da ein Lesezeichen in die Hand gedrückt bekommen mit Emaille und einem Spruch drauf. Das war wirklich hübsch und ich wollte damit schon zur Kasse laufen, bis mir der Preis ins Auge viel: 11 EUR. Das ist echt heftig. Mein Buch heute war nicht mal so teuer. Ich habe die 2 EUR-Variante (siehe Bild-blau) gekauft und bin damit genauso happy. Besonders in der (Hand-)Tasche sind die sehr praktisch, weil das Buch nicht auseinander klappen kann.

Wer kein Lesezeichen aus einem Geschäft haben möchte, sondern eher auf Individualität wert legt, gestaltet sich selbst eins (siehe Bild rechts).

Sonntag, 18. Juli 2010

Die Gabe des Schmerzes - Andrew Miller


Kurzbeschreibung

"Was ist von größeren Nutzen für die Welt: ein guter, aber gewöhnlicher Mensch, oder ein außergewöhnlicher mit einem Herz aus Eis?" Dieser Frage spürt Andrew Miller in seinem Roman nach. Im Mittelpunkt steht James Dyer, geboren im Jahre 1739 in England. James wird ein brillanter Arzt, dem allerdings etwas Unheimliches anhaftet: Er kann keinen körperlichen Schmerz empfinden, weiß aber auch nicht, was menschliche Gefühle sind. Eine Reise nach Rußland, wo er Katharina die Große gegen die Pocken impfen soll, bringt die entscheidende Wende in sein Leben. Mit Hilfe der Magie, die er bei einer geheimnisvollen Frau erfährt, lernt er, was es heißt, Schmerz zu empfinden.

Meine Meinung

Ich habe mir das Buch ertauscht, weil mich der Klappentext direkt angesprochen hat. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von James Dyer. Auf seinem Lebensweg lernen wir verschiedene Personen kennen, von denen einige James Dyer bis an sein Lebensende begleiten. Dabei empfand ich für diverse Charaktere mal ein Wohlwollen und mal eher eine Art Groll. Da die Geschichte durchaus mal aus den Perspektiven eines anderen Protagonisten erzählt wird, behält die Geschichte ihre Spannung.

Ich fand es lediglich verwirrend, als Mary hinzukam und James Dyer seine Gabe nehmen konnte, wodurch er in der Lage war Schmerzen und Gefühle zu erleben. Das Wie wird dabei jedoch nicht mitgeteilt. Das Ende hat mich doch sehr enttäuscht, sodass das Buch bei mir nur 3 von 5 Sternen bekommen würde. Trotzdem eine gute Lektüre für zwischendurch - nicht zu langweilig oder langatmig aber auch nicht weiter anspruchsvoll.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Der Kannibale - Hans Girod


Kurzbeschreibung

Eiskalt und skrupellos Sie handeln aus Macht- und Besitzgier, Hass oder Egoismus. Sie tun alles, um ihre Greueltaten zu vertuschen, Spuren zu verwischen ...und trotzdem, der perfekte Mord muss erst noch begangen werden. Hans Girod stellt neun höchst ungewöhnliche Todesfälle aus der DDR erstmals umfassend und neu recherchiert dar, beschreibt die akribische Arbeit der Ermittler und dringt in die Psyche der Mörder ein, die selbst hartgesottenen Polizisten die Sprache verschlagen. "True Crime" aus der Feder des Experten. "Eine fesselnde Lektüre mit bemerkenswerten kriminologischen Aussagen." Die Polizei

Meine Meinung

Dieses Buch ist an erster Stelle natürlich jedem True-Crime-Fan zu empfehlen und natürlich auch denen, die in das Genre mal reinschnuppern möchten.
Mir gefielen die acht Kriminalfälle sehr gut. Die Geschichten sind gut recherchiert und man erhält einen Einblick in die Kriminalarbeit der DDR. Dazu gibt es auch das ein oder andere Bild, was die Fälle nochmal aufwertet und abrundet. Was ich nicht so schön finde, ist das einige Fälle sehr ausführlich behandelt werden und andere nicht. Vielleicht durfte der Autor aber auch nicht Alles aus den Akten verwenden - ich weiß es nicht.

Ich möchte hier nochmal betonen das es um echte Kriminalfälle geht. Wer hier also Spannung wie in einem Krimi- oder Thrillerroman erwartet, wird auf jedenfall enttäuscht werden. Alle Anderen die das Thema oder DDR oder gar Beides interessiert, dürfen gerne zugreifen.

Sonntag, 11. Juli 2010

Warum Krieg? - Einstein & Freud


Der recht kurze Briefwechsel zwischen Einstein und Freud zum Thema Krieg ist hoch interessant. Auch wenn im Buch weniger das Thema Krieg sondern eher die menschlichen (Beweg-)Gründe darlegt und analysiert werden, ist dieses Werk doch so viel mehr. Mich hat es nachhaltig zum Nachdenken gebracht und vieles sehe ich ähnlich, was die beiden Herren geschrieben haben. Jeder den das Thema ansatzweise interessiert, sollte nicht zögern und sich dieses Büchlein zu Gemüte führen.

Samstag, 10. Juli 2010

Angel Heart - William Hjortsberg


Kurzbeschreibung

Im Auftrag des geheimnisvollen Louis Cyphre gegibt sich der heruntergekommene Privatdetektive Harry Angel auf die Suche nach dem eins erfolgreichen Schlagersänger Johnny Favorite. Was zunächst aussieht wie ein Routinefall, entwickelt sich bald zum Alptraum: Finstere Voodoo-Zeremonien, Ritualmorde, Teufelsanbeter und Schwarze Magie erwarten Angel. Allmählich kommt er dem Rätsel auf die Spur - was er entdeckt, wird ihm jedoch zum Verhängnis.

Meine Meinung

Wieder ein Roman aus der Ich-Perspektive erzählt. Treue Leser meines Blogs wissen, dass ich das sehr gerne mag. Der Roman ist wirklich spannend und interessant zu lesen. Ich kann mir Harry richtig gut vorstellen, wie er in seinem verkommenen Büro sitzt. Ich kann jedoch zum Buch nicht so viel sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. Die Kurzbeschreibung gibt aber schon aufschluss darüber worum es geht. Das Ende jedoch hatte ich so nicht erwartet. Ich war doch leicht irritiert, aber es macht Sinn und passt zum Buch. Ich möchte lediglich anmerken, dass Menschen die mit Magie überhaupt nichts am Hut haben oder einfach wenig Phantasie besitzen, das Buch lieber nicht zur Hand nehmen. Alle anderen können beruhigt zugreifen.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Brief an den Vater - Franz Kafka


Kurzbeschreibung

Seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1952 hat Kafkas von persönlicher, selbstverständlich subjektiver Wahrnehmung geprägter Brief an den Vater als Quelle für biographische Studien gedient. Als Frantisek Xaver Basík 1940 seine Lebenserinnerungen niederschrieb, wusste er nicht, dass der Weltruhm des Sohnes seines ehemaligen Lehrherrn bereits eingesetzt hatte. Er wollte ja auch nicht über Franz Kafka oder dessen Familie schreiben, sondern über seine Lehrjahre von 1892 bis 1895 in einer Prager Großhandlung, deren Inhaber zufällig ein gewisser Hermann Kafka war. Absichtslos, sozusagen in Nebensätzen liefert er uns ein lebendiges Bild vom Alltag der Kafkas. Hans-Gerd Koch stellt Kafkas Brief an den Vater und die Erinnerungen Basíks in ihren zeitgenössischen Kontext.

Meine Meinung

Beeindruckend, bedrückend, aufreibend und immer wieder lesbar. Ich glaube das sind die Wörter die dieses Büchlein sehr gut zusammenfassen.
Für Fans von Kafka und diejenigen unter uns die vielleicht mal eine Arbeit über Kafka schreiben wollen/müssen, ist dieses Werk auf jedenfall geeignet. Kafka beschreibt in diesem Brief an seinen Vater seinen inneren "Krieg" und den Konflikt den er in sich in Bezug auf seinen Vater austrägt.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Das Zittern der Tenöre - Hansjörg Martin


Kurzbeschreibung

Otto Fintzel entdeckt auf seinem Dachboden den alten Koffer seines im Krieg gefallenen Bruders, der dort allerlei Material aus der Nazizeit angesammelt sowie Papiere aus dem Rathausarchiv aufbewahrt hat. Nichtsahnend erzählt er seinen Freunden von Gesangsverein von seinem Fund. Von der Vergangenheit eingeholt und von Panik ergriffen, beschließen diese, dass der Koffer verschwinden muss....

Dieser vom Publikum gefeierte Tatort wurde als Folge 125 am 31. Mai 1981 ausgestrahlt und gilt bis heute als Klassiker deutscher Kriminalliteratur.

Meine Meinung

Die Story an sich ist ja recht simpel geschrieben, was ich im Verlgeich zu Simon Beckett und Karen Rose, die ja durchaus mal zum Fachchinesisch greifen, sehr erfrischend finde. Auch finde ich schön, dass der Roman in Deutschland spielt und man mal deutsche Namen liest (nicht immer Hunter o. ä.).
Die Sangesfreunde von Otto Fintzel wollen nun also unbedingt diesen Koffer haben oder reinschauen, was sich drin befindet. Jeder von ihnen schmiedet dazu einen Plan. Das Witzige daran ist, dass alle untereinander nicht wissen, was die Anderen vor haben. So kommen sich die Männer gegenseitig in die Quere was zu dem ein oder anderen Mord- bzw. Unfallopfer führt. In der Mitte des Romans habe ich dann schon geahnt was es mit dem Koffer auf sich hat und dies hat sich am Ende auch bestätigt. Allerdings verrate ich das an dieser Stelle nicht. Ihr sollt ja lesen. *grins* Alles in Allem ist der Roman locker-leicht zu lesen, mal spannend, mal urkomisch, aber auf jedenfall empfehlenswert. Ich kann mir vorstellen das Buch auf einer Reise mitzunehmen, wo man vielleicht nicht allzu anspruchsvolle Lektüre mitnehmen möchte.

Dienstag, 6. Juli 2010

Hühnchen Gerichte mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen


Kurzbeschreibung

Hühnerfleisch erfreut sich weltweit größter Beliebtheit und kann äußerst vielfältig zubereitet werden: als italienisches Pastagericht, spanische Paella, chinesisches Wok-Gericht, thailändisches oder indisches Curry, mexikanisches Fajita- und Tostada-Gericht oder als französisches Coq au Vin - um nur einige Beispiele zu nennen. Hühnerfleisch ist reich an Eiweiß, hat wenig Fett und ist damit das ideale Nahrungsmittel für alle, die auf ihren Cholesterinspiegel achten müssen oder sich kalorienbewusst ernähren wollen. Hier finden Sie eine große Auswahl der besten Rezepte aus der ganzen Welt!

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich mal für süße 4,95 EUR in einer Buchhandlung entdeckt. Da ich sehr gerne Geflügel- also auch Hähnchenfleisch esse, habe ich das Buch direkt gekauft. Das Buch ist in verschiedene Kapitel eingeteilt. Unter anderem: Suppen, Vorspeisen & Salate; Leichte Mahlzeiten; Herzhafte Gerichte und Hühnchen mit Reis / Nudeln. Es ist also für jeden etwas dabei. Je nach Gericht werden ganze Hühnchen verarbeitet oder nur Teile davon. Zu jedem Rezept gibt es ein hübsches Foto. Das finde ich immer sehr anregend und macht mir direkt Appetit. Bei jedem Rezept gibt es eine Zutatenliste und dann die Anleitung wie es gemacht wird.

Die Rezeptauswahl ist kunterbunt von klassisch, wie Hähnchenkeule bis hin zu internationalen Gerichten wie Pad Thai. Dabei ist alles in keinster Weise abgehoben oder viel zu schwierig zum Nachkochen. Wer gerne Huhn isst, sollte hier zugreifen, erst recht bei dem Minipreis.

Handtaschen-Kochbuch


Die Idee dieses Kochbuches ist folgende: Man nimmt das kleine Büchlein in der Handtasche mit und schaut im Büro in der Pause mal rein, was man abends essen bzw. kochen könnte. Die fehlenden Zutaten kauft man dann noch schnell beim Supermarkt um die Ecke. "Essen nicht vergessen! 66 schnelle Rezepte für den Spontanhunger."

Super Idee. Aber die Umsetzung ist nicht gelungen. Das Buchformat ist klasse. Sehr klein und handlich. Dazu ein Gummi außen damit es in der Handtasche nicht aufklappen kann und ein pinkes Lesebändchen. Optisch gefällt es mir gut. Auch die Bilder zu den Gerichten im Buch sind sehr schön anzusehen und machen appetit. Jedoch ist es unmöglich mal spontan loszukochen. Ich habe selten Zutaten zu Hause die in dem Buch genannt sind und müsste definitiv alles abends noch einkaufen. Die Basics werden in dem Buch eher vernachlässigt (die die man eigentlich immer zu Hause hat). Der Spontanhunger kann also nicht mal eben gestillt werden. Schade.

Montag, 5. Juli 2010

Rosenrot Mausetot - James Patterson


Kurzbeschreibung

Alex Cross ist wieder im Einsatz. Der knallharte Ermittler Alex Cross jagt den cleversten Killer seiner Laufbahn – einen Psychopathen mit Vorliebe für brutale Raubmorde, die Washington D.C. und Umgebung in Atem halten. Das "Superhirn" hält, was sein Name verspricht und die Zeit wird knapp für Alex Cross ...

Meine Meinung

Das Erste was mir in den Sinn kam war: "Alex Cross wieder da?! Schön. Wer ist das?". Ich kannte weder den Schriftsteller noch den Ermittler Alex Cross. Da mir der Klappentext jedoch ganz gut gefiel und ich dachte der Roman ist in der Art wie die neuesten Bücher von Simon Beckett, habe ich "Rosenrot Mausetot" gelesen.

An dem Buch gefiel mir sofort die Ich-Form. Ich mag es sehr gerne, wenn der Roman aus Sicht des "Helden" oder des Täters erzählt wird. Beides ist hier der Fall. Ebenfalls gefallen haben mir die Einblicke in das Leben von Alex Cross, das bringt einem den Helden und seine Gedanken näher. Man kann besser mitfühlen und mitfiebern. Und was ich auch ganz nett fand, ist das es nicht zu viel Kriminalsprache in dem Buch gibt. Man versteht also alles bestens.

Negativ an dem Buch fand ich das die Gedankengänge von Cross weitesgehend unklar bleiben, man versteht nicht so recht, wieso er jetzt diesem oder jenen Hinweis nachgeht. Leser die etwas zarter besaitet sind, sollten das Buch eher nicht lesen, denn in dem Buch wird der grausame Tot eines 3-jährigen sehr genau dargelegt, die Schändung einer Leiche und auch was ein Messer zwischen den Schenkeln einer Frau anrichten kann. Ich fand es teilweise schon bedenklich, bin jedoch einiges gewohnt - sowohl aus Literatur als auch aus Filmen. Mich hat es also nicht sonderlich geschockt.

Für die Leser unter euch die gerne ein "Happy End" möchten: Lasst die Finger von dem Buch. Cross findet das "Superhirn" nicht - jedoch der Leser erfährt im letzten Satz wer es ist. Es gibt also wohl eine Fortsetzung, die ich jedoch nicht lesen werde, da mich das aktuelle Buch nicht überzeugt hat.