Samstag, 31. Dezember 2011

Mein Lesejahr 2011

Guten Morgen zusammen!

Letztes Jahr habe ich auch schon so einen Post verfasst. Es ist meine persönliche Rückschau auf das Lesejahr 2011. Hier erfahrt ihr wer meine Monatsfavoriten sind und lernt auch meinen Flop des Jahres kennen. Viel Spaß beim lesen und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Top 12 aus 2011


Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich dieses Jahr wirklich sehr viele und sehr gute Bücher gelesen habe. Besonders im Gedächtnis ist mir dabei die "Das Tal - Krystyna Kuhn"-Reihe geblieben, die ja nun endlich mit Band 6 fortgesetzt wurde. Ebenfalls positiv finde ich das ich die Vampir-/Hexenreihe von Tate Hallaway abschließen konnte - Zeit für eine Neue *grins*. Viele Kinder- und Jugendbücher habe ich besonders im zweiten Quartal gelesen und geliebt, schaut gerne mal rein.

Flops des Jahres 2011

Besonders schlecht fand ich "The Secret" von Rhonda Byrne. Warum das so ist erfahrt ihr hier: *klick*

Coverlieblinge

Puh, sehr schwer dieses Jahr. Ein Highlight ist auf jedenfall Sieben Minuten nach Mitternacht. Das Cover von Die Teerose gefällt mir ebensfalls sehr gut. Noch ein Cover das ich mochte, gehört Die Stadt der träumenden Bücher und natürlich Ashes.

Autoren

Auf jedenfall Carlos Ruiz Zafón. Ich liebe seinen Schreibstil einfach. Von ihm werde ich 2012 auf jedenfall Marina lesen und freu mich sehr darauf. Anne Hertz lese ich ebenfalls immer wieder gerne. Chris Priestley hat mich mit seinen Schauergeschichten ebenfalls gefesselt und ich freue mich auf Band 3 von ihm.

Gesamt 2011

Wie im vergangenen Jahr habe ich viele Bücher gelesen für mein Empfinden und die besten davon wieder eher zur Herbstsaison. Insbesondere Kinder- und Jugendbücher mit Illustrationen haben es mir sehr angetan. Aber auch historische Romane wie Medici-Chroniken und Die Teerose sind immer wieder ein Highlight für mich und werden mich hoffentlich auch im neuen Jahr wieder finden.

Wünsche für 2012

Für das Jahr 2012 habe ich schon eine Menge Bücher im Auge. Insbesondere einige Fortsetzungen interessieren mich dabei sehr. Ganz vorne dabei ist Band 3 von "Grim" aus der Feder von Gesa Schwartz. Aber auch Krystyna Kuhn´s Tal Reihe geht dann weiter. Lasst euch einfach überraschen, was ihr hier so entdecken werdet.

Liebe Grüße
Jana

Freitag, 30. Dezember 2011

Neuzugang #28

Hier meine letzten Neuzugänge für dieses Jahr. Sowohl Bücher als auch Lesezeichen.


die Meereslesezeichen bekommt meine Schwiegermama
Bis auf die Meereslesezeichen werde ich alle selbst behalten. Ich fand sie einfach so schön, dass ich nicht nein sagen konnte.

Mit diesem Cecelia Ahern Buch habe ich nun alle von ihr. Zu Dinner for One muss ich nicht viel sagen, außer vielleicht, dass ich diesen Film noch nie geschaut habe, aber ihn irgendwie jeder kennt. Daher günstig gekauft und demnächst wird er angesehen.


Diese beiden Exemplare habe ich schon mehrfach im Laden gesehen, aber nie gekauft. Nun haben sie es doch zu mir geschafft. Ich finde die Aufmachung einfach toll. Die Bücher enthalten Kurzgeschichten über Elfen oder Vampire. Die Bücher sind da in so Plastikhüllen die mit Flüssigkeit Vampir-/Elfenblut gefüllt sind. Sehr schön Optik.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Mein kleiner Horrortrip - James Patterson und andere

Ganze 71 kleine Horrorgeschichten findet man hier. Mal ist es wirklich eine Geschichte, mal ein Gedicht oder ein Comic. Dieses Buch wartet mit vielen Eindrücken auf, mal in Wort, mal in Bild. Bei diesem Buch hat mich schon das Cover angesprochen. Auf den ersten Blick schaut ein böses Auge in die Welt, klappt man die Seite jedoch um ist es nur ein verängstigter kleiner Junge. Ich habe dieses Buch an einem ruhigen Tag im Büro in einem Rutsch weg gelesen und empfehle es hiermit gerne weiter.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Neuzugänge #27

Mein letzter Post in dieser Kategorie ist schon eine Weile her und nun ist es auch noch der wahrscheinlich letzte Beitrag in diesem Jahr unter der Rubrik Neuzugänge. Ich fasse mich auch kurz und poste nur ein Bild:


Nachdem mir die Teerose so gut gefallen, hat kommt nun die Winterrose. Beide Romane von Jennifer Donnelly. Zu dem anderen Buch muss ich wohl nicht viel sagen bzw. schreiben, da es derzeit ja in aller Munde ist.

Samstag, 17. Dezember 2011

Der Stalker - Tania Carver

Kurzbeschreibung

Sie ging neben dem Bett in die Hocke und tastete nach dem Messer. Es war nicht mehr da. Ein Geräusch. Hinter ihr. Sie fuhr herum. Eine Gestalt bewegte sich auf sie zu. Riesenhaft und dunkel, wie ein lebendiger Schatten. Sie hatte nicht einmal Zeit zu schreien.

Meine Meinung

Dies ist nun der zweite Roman von Tania Carver. Mich konnte sie ja schon mit Entrissen vor zirka acht Monaten begeistern. Soweit ich das beurteilen kann, ist der Schreibstil noch genauso flüssig und klar wie im Debuetroman. Durch die kurzen Kapitel lässt es sich noch leichter lesen. Ich habe für das Buch knapp zwei Tage benötigt. Besonders ab der Hälfte wollte ich immer weiter lesen und endlich wissen wie es weiter geht. Gewisse Geschehnisse sind voraussehbar gewesen, haben jedoch nichts von der Spannung genommen. Ich hatte zwar ab und an mal eine Ahnung, aber gewusst habe ich nichts. Schön fand ich das Marina (Profilerin) und Phil (Detective) wieder dabei sind und man verfolgen kann, wie sich ihre Beziehung entwickelt hat.

Das Cover des Buches ist nicht nach meinem Geschmack aber passt wohl zum Buchthema. Alles in allem ein guter, schnell lesbarer Thriller.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Ein Moment fürs Leben - Cecelia Ahern

Kurzbeschreibung

Lucy macht sich selbst und ihren Freunden und der Familie gerne mal was vor. Jeder der sie fragt wie es ihr geht, erhält immer wieder die Antwort "Gut". Doch Lucy geht es nicht gut. Lucy fühlt sich manchmal allein, aber verdrängt es gerne. Lucy mag ihren Job nicht, aber muss nunmal von irgendwas leben. Lucy hat Freunde die sie lieben, traut sich aber nicht ihnen immer die volle Wahrheit zu sagen. So verstrickt sie sich in ein Netz aus Lügen und merkt dabei gar nicht, dass es sowohl ihr als auch ihren Freunden und der Familie nicht gut tut - bis sie eines Tages einen Brief von der sogenannten Lebensagentur erhält. Anfangs noch ignoriert sie diese Briefe, bis die Neugier siegt und sie zum vereinbarten Termin erscheint. Geschockt stellt Lucy fest das ihr Leben nicht so ist, wie sie es erwartet hat. Es ist ein kümmerlicher kleiner Kerl mit Mundgeruch und furchtbaren Anzügen. Lucy hasst ihr Leben! Aber dem Leben aus den Weg gehen ist keine Lösung.

Meine Meinung

Innerhalb von zwei Tagen habe ich dieses Buch ausgelesen. Ich habe mit Lucy gelebt, gelacht und geweint. Ich war mit ihr fröhlich und auch mal sauer oder wütend.Und ich konnte sehen wie Lucy ihr Leben an die Hand nimmt und sich auf eine Reise zu sich selbst macht.

Nachdem mir der letzte Roman von Cecelia Ahern nicht so gefallen hat, hat mich dieser hier schier begeistert. Die Autorin hat mich mit ihrem Humor und Sprachstil auf eine Reise durch Lucy Silchester´s Leben genommen. Lucy selbst ist ein liebenswerter Charakter - auch wenn sie zum Lügen neigt. Sie ist ein Mensch mit Sorgen, Zweifeln und Hoffnungen - genauso wie du und ich. Nur leider hat sie vergessen, wie man damit umgeht bzw. wie man sein Leben auch dann meistert wenn es mal nicht so gut läuft, sich auf Freunde verlassen zu können, ohne das man ihnen was vorgaukeln muss, eben weil sie Freunde sind. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten. Es ist ein absolut tolles Werk von Cecelia Ahern, was ich hiermit gerne weiterempfehle.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet - Alan Bradley

Kurzbeschreibung

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt - ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels - seine naseweise Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist, hat ihr Vater nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur - bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist.

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil so viele davon geschwärmt haben und ich mal wieder Lust hatte einen Krimi zu lesen. Gesagt, getan.

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Sprachstil ist leicht, flüssig, bissig, charmant, witzig und manchmal bitter-böse und schwarz. Genau so wie ich es erhofft hatte. Flavia selbst ist mordslustig. Eine Chemikerin mit Herz und Schalk. Sehr schön finde ich, dass die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird und wir dabei auch erleben, wie sie das Leben ihrer Schwestern Feely und Daphne schwerer macht - was für den Leser sehr amüsant sein kann. Der Plott ist spannend erzählt und kind- bzw. jungendgerecht geschrieben. Nicht zu blutig oder brutal aber auch nicht so lasch, dass Erwachsene keine Freude daran haben können.

Ich für meinen Teil freue mich auf Band Zwei der auch schon auf meinem SuB liegt. Sehr schönes, unterhaltsames Buch.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Meine Register für´s Filofax

Wie versprochen seht ihr diesmal meine selbst gestalteten Registerkarten. Ich denke dazu muss ich nichts weiter schreiben. Bei Fragen schreibt mir gerne einen Kommentar. Wie immer gilt: Klick aufs Bild und es wird größer.

 



Samstag, 3. Dezember 2011

Was ist in meinem Filofax?


Videos und Blogbeiträge ala "What´s in your purse?" kennt wohl fast jeder. Hier und heute geht es jedoch um mein Filofax Malden in Vintage Pink in der Größe Pocket. Hier die dazugehörigen Bilder. Viel Spaß.

Briefmarken, 5-Euro und ein Smiley
Diese coole Eule hat mir mein Freund aus Amsterdam mitgebracht.

Na, was könnte das sein?
Richtig! U&S-Bahn-Plan (Hamburg)
Post-its

Makiert den aktuellen Tag
Ein kleiner Schutzengel für mein Filo und mich.

Soviel erstmal für heute. Beim nächsten Mal zeige ich euch meine selbst gestalteten Registerkarten.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Meine aktuelle Filofax-Liebe: Malden Pocket in Vintage Pink

Ich habe dieses Filo auf einem anderen Blog entdeckt, dessen Name ich aber aktuell nicht weiß. Wenn er mir wieder einfällt, werde ich ihn nachtragen. Mein Filo ist nicht einfach nur mein Kalender in Form eines Ringbuches. Er ist für mich vielmehr ein Gehirn oder eine Hirnunterstützung *lach*. Ich habe natürlich das Kalendarium drin aber auch viele Adressen, ToDo- & Wunschlisten. Ich habe in meiner Wohnung sogar ein Filo das nur als Adressbuch dient und eines für meine Gedichte, Zitate und Sprüche. Bei Interesse stelle ich euch die auch noch kurz vor anhand von Bildern. Aber heute wie gesagt mein Malden.

Mein Malden ist noch recht jung, ist er doch erst im Oktober diesen Jahres bei mir eingezogen. Die Farbe Vintage Pink finde ich einfach nur schön - mädchenhaft aber keine Kreischfarbe. In welchen Farben, Größen und mit welchen Einlagen er zu einem kommt, könnt ihr auf filofax.de in Erfahrung bringen. Es folgen nun ein paar Bildimpressionen. Viel Spaß. Freue michh über Kommentare. Möglicherweise nutzt von euch ja auch jemand Filofax?!

In dieser schönen Box kommt der Malden.
Eingeschlagen in Papier.
*hachz* (Farbe in echt heller)
Verschlusschnalle
Soviel erstmal für Heute. Nächstes Mal gibt es ein "Was ist in meinem Filo" Post.

Dienstag, 29. November 2011

Bücher meines Lebens...oder kurz: Paperblanks

Einige von euch kennen diese Notiz- und Adressbücher mit Sicherheit. Ich finde sie sind optisch eine Augenweide auch wenn der Preis teilweise sehr hoch ist. Hier nur kurz ein paar Exemplare, die ich als Tagebuch genutzt habe.

Mein 1tes Paperblanks-Buch ist Tagebuch No. 9 von Juni 2006 bis Januar 2007

Mein 2tes Paperblanks ist Tagebuch No.10 von Januar 2007 bis Februar 2008

Mein 3tes Paperblanks ist Tagebuch No. 11 von Februar 2008 bis März 2010

Mein 3tes Paperblanks ist Tagebuch No. 12 von März 2010 bis Februar 2011

Montag, 28. November 2011

Schauergeschichten vom schwarzen Schiff - Chris Priestley

Kurzbeschreibung

Cathy und Ethan sind ein Geschwisterpaar das zusammen mit ihrem Vater lebt, der "The Old Inn" führt. Dies ist eine Art Kneipen-Pension-Kombi. Dort genießen sie das Leben an der Küste und den Kontakt zu den Seemännern, die immer wieder neue Geschichten parat haben. Die Mutter der Kinder ist schon vor Jahren gestorben, sodass ihr Vater das Geschäft alleine führen muss. Da dieser den Tod seiner Frau jedoch nie überwunden hat, ist er dem Alkohol verfallen. Aus diesem Grund hilft Ethan im Geschäft mit. Als Cathy und Ethan krank werden, schließt ihr Vater kurzerhand das Geschäft und geht los um den nächsten Arzt zu benachrichtigen. Während seiner Abwesenheit kommt der junge Seeman Thackery vorbei um Schutz vor dem schlechten Wetter zu suchen. Nur wiederwillig lässt Ethan den Seemann ein. Um sich die Zeit zu vertreiben, beginnt Thackery den Kindern Geschichten zu erzählen von Monstern, Verrätern und der weite des Ozeans.

Meine Meinung

Nachdem mir der erste Band Band 1: Onkel Montagues Schauergeschichten - Chris Priestley wirklich gut gefallen hat, hatte ich kurz darauf auch Band 2 gekauft. Die Buchgröße und -aufmachung ist mit Band 1 identisch und somit für meinen Geschmack wieder wunderschön geworden.

Die Geschichten, die in diesem Band erzählt werden, finde ich persönlich gruseliger als noch im ersten Band. Natürlich darf man nicht vergessen, dass es ein Kinderbuch ist. Trotzdem empfand ich es als sehr fesselnd und vieles einfach nur schaurig (schön). Der Sprachstil ist dabei wieder kindgerecht und leicht zu lesen. Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich hoffe bald Band 3 haben zu können, sofern es einen gibt / geben wird. Auch wenn die Bücher sich (optisch) sehr ähnlich sind, sind es voneinander unbhängige Bücher, die keiner Reihenfolge bedürfen.

Fazit: Schaurige Geschichten für Groß und Klein. Insbesondere natürlich jetzt in der dunklen Jahreszeit. Definitiv eine Kaufempfehlung.

Sonntag, 27. November 2011

Pilot Frixion Ball 0.7

Es gibt ja so Tage da denke ich "du könntest ja mal ein anderes Thema als Bücher ansprechen". Ich habe das hier auch schon mal getan und tue es mit diesem Post wieder. Generell versuche ich bei diesen Beiträgen nicht zu weit vom Buchthema abzuschweifen. Da Bücher aber nunmal geschrieben werden, sind Stifte, Notizblöcke, Kalender etc. nicht so weit entfernt.


Ich selbst schreibe gerne aber keine Geschichten oder Romane. Ich schreibe nur Tagebuch (seit 1999) und viel in meinem Kalender, aber auch ToDo- und Wunschlisten verfasse ich nur zu gerne. Insbesondere beim Tagebuch und beim Kalender ärgere ich mich, wenn ich etwas streichen muss, weil ein Korrigieren mit Füllhalter nicht gut aussieht oder mit Kugelschreiber eben nicht möglich ist. Aber Rettung nahte mit dem Pilot Frixion Ball Stiften. Die Stifte gibt es in diversen Farben von rot zu türkis, über grün zu pink ist alles dabei - natürlich auch klassisch blau und schwarz. Das besondere an diesen Stiften - das geschriebene Wort kann wegradiert und ohne Probleme wieder überschrieben werden! (Videobeweise findet ihr beispielsweise bei Youtube) Zugegeben die Stifte haben auch ihren Preis, aber mir ist es das Wert und ich schreibe damit ja keine Romane. Bei Ebay habe ich zum Beispiel ein Set aus 10 Stiften ergo 10 Farben für 16,99 EUR ergattert inkl. Porto. Wenn die Mine mal leer ist, muss ich auch nur die Mine nachkaufen und nicht den ganzen Stift. Die Minen gibt es soweit ich weiß in 0.7 und 0.4 mm Stärke. Geschrieben wird mit einer speziellen Tinte.

Für meine Zwecke eigenen sie sich hervoragend. Besonders im Tagebuch kann ich so Fehler leicht korrigieren und in meinem Kalender kann ich perfekt ColorCoding betreiben.

Probiert es gerne mal aus oder wenn ihr die Stifte selbst habt, berichtet von euren Erfahrungen.

Einen schönen 1. Advent wünsche ich euch.
Jana

Freitag, 25. November 2011

Zwei an einem Tag - David Nicholls

Wenn ich in den vergangenen Wochen auf dem Weg zur Arbeit war, kam ich immer an dem Kinoplakat zu "Zwei an einem Tag" vorbei. Und rechts auf diesem Plakat ist ein Hinweis darauf, dass der Film auf einem Buch basiert. Den Film wollte ich gerne schauen, da mir Anne Hathaway sympathisch ist und die Geschichte mich angesprochen hat. Eines war jedoch klar: Bevor ich den Film schauen kann, muss ich das Buch lesen. Gesagt, getan!

Das Cover des Buches ist Geschmackssache. Mir persönlich gefällt diese Einfachheit sehr gut. Und nachdem ich das Buch gelesen habe, erachte ich es als sehr passend. Nicht weil das Buch einfach ist, nein, sondern weil es einfach toll ist. Über den Inhalt möchte ich eigentlich nicht mehr so viel schreiben, weil es ja mittlerweile so viele Rezensionen zu dem Buch gibt, dass ihr die Kurzbeschreibung wohl eh nur überfliegen würdet, oder?

Em(ma) und Dex(ter) lernen sich am Abschlusstag der Uni kennen und verbringen die Nacht zusammen - nein damit ist kein One Night Stand gemeint. *g* Es ist Freitag, der 15. Juli 1988. Im Laufe des Buches besuchen wir Dex und Em immer an diesem Tag und nur an diesem Tag, in jedem Jahr. Obwohl wir auf diese Weise nur einmal im Jahr in das Leben von Dex und Em eintauchen, hatte ich als Leser das Gefühl die Beiden wirklich zu kennen und auch wenn beide ihren Weg gehen/gegangen sind, haben sie sich nie vergessen, aber durchaus mal aus den Augen verloren.

Fazit: Ein großartiger Roman mit Humor, Biss und Romantik aber auch Tragik, Trauer und Verzweiflung. Lesen! Ich habe nach dem Lesen auch den Film im Kino gesehen und fand ihn sehr toll. Natürlich haben Szenen aus dem Buch gefehlt, aber trotzdem war der Film für meinen Geschmack gut umgesetzt.

Montag, 21. November 2011

Das Tal Season 2.1 Der Fluch - Krystyna Kuhn

Kurzbeschreibung

Das Tal ist zur Ruhe gekommen. So scheint es zumindest. Nur Robert ist der Einzige, der der Wahrheit über den versteckten Ort mitten in den Rocky Mountains ein Stück nähergekommen ist. Doch während er verzweifelt versucht, seine Erkenntnisse zu überprüfen, gerät Rose in große Gefahr. Wer ist der Unbekannte, der ständig in ihr Zimmer im College einbricht? Und was hat das mit Roses Vergangenheit zu tun? Während das sonst so ruhige Mädchen mehr und mehr außer sich gerät, entdeckt Robert das Unfassbare.

Meine Meinung

Irgendwie bin ich bei diesem Buch zu keiner klaren Meinung gekommen. Es ist für mich weder gut noch schlecht. Die Aufmachung und auch der Schreibstil ist den Bänden 1-4 sehr ähnlich, wenn nicht sogar identisch.

Diesmal liegt das Hauptaugenmerk auf Rose, die symphatische Glatzenträgerin. Immer wenn es sich um sie dreht, wird die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, was sie uns näher bringt und verstehen lässt. Ihre Geschichte ist interessant, aber anfangs leider nicht so fesselnd wie erhofft. Je weiter man jedoch eintaucht und liest, desto mehr verstehen wir sie. Auch die Spannung nimmt mit der Seitenanzahl zu. Nebenbei lesen wir immer wieder Auszüge aus dem Tagebuch von Dave Yellard. Dies ist jedoch als separate Geschichte zu sehen, da sie in keinem direkten Zusammenhang zu Rose´s Geschichte steht. Ich bin mir aber sicher, dass diese Tagebucheinträge noch wichtig sein werden im Laufe der Geschichte. Zudem sprechen Robert, Katie und David endlich mit dem Rest der Clique über ihre Erlebnisse unter dem See. Leider wird darüber in diesem Band nicht viel erzählt. Überhaupt hat man das Gefühl, dass die Geschichte irgendwie stehen geblieben ist oder sich zu mindest sehr auf Rose fokusiert hat. Der Klappentext ist dabei leicht irreführend. Wird dabei noch auf Roberts Entdeckung spekuliert, erfährt man im Buch überhaupt nichts darüber. Ich  hoffe das ändert sich mit dem sechsten Band.

Fazit: Wer anfängt, muss es auch zum Ende bringen.

Donnerstag, 17. November 2011

Wunschkonzert - Anne Hertz

Kurzbeschreibung

Stella hat in der Musikbranche Karriere gemacht, eine wunderbare Mutter und einen besten Freund, dem sie alles anvertrauen kann. Klingt super, oder? Ist es aber nicht: Der Freund ist ein Stoffhase namens Möhrchen, die Mutter hat das Wort "Kontrollfreak" erfunden und der schöne Job geht gerade den Bach runter, weil ein Konkurrent alles daransetzt, Stella auszubooten. Noch dazu sieht er umwerfend aus - Schweinerei! Nein, Stellas Leben ist im Moment ganz und gar kein Wunschkonzert. Es sei denn, sie schafft es, den Taktstock wieder an sich zu reißen.

Meine Meinung

Wie nicht anders zu erwarten wieder ein sehr schönes Cover, was dem Stil der vorherigen Romane sehr ähnlich ist. Das kenne und liebe ich an den Hertz-Romanen. Auch dem Schreibstil ist das Autorenduo treu geblieben: frech, frisch, charmant, leicht, amüsant. Eben so wie ich unterhaltsame Frauenlektüre mag.

Ich mochte Wunschkonzert sehr gerne, weil Stella einfach so herrlich normal ist und genauso ihr Päckchen zu tragen hat wie wir. Dabei ist sie ein Mensch mit Zweifeln und Sorgen, der aber nicht aufgibt, sondern die Herausforderung annimmt. Ich habe mit ihr gelacht und auch mal verzweifelt aufgrund der beruflich radikalen Veränderung. Dabei kommen Romantik und Gefühle nicht zu kurz.

Fazit: Wieder ein toller Roman vom Autorenduo.

Danke an den Droemer Knaur Verlag für das Leseexemplar.

Montag, 14. November 2011

Das bisschen Flitterwochen - Tate Hallaway

Garnet Lacey hat es endlich geschafft: Sie ist mit Sebastian von Traum verheiratet und startet in die Flitterwochen. Doch wer Garnet kennt, der ahnt bereits, dass es mit dem Flittern nicht so einfach werden wird.

Bei dem hier vorliegenden Roman handelt es sich um den fünften und letzten Band der Reihe. Im Großen und Ganzen finde ich es schade mich von Garnet und den anderen Charaktären verabschieden zu müssen, aber man merkte diesem Band leider an, dass die Luft irgendwie raus ist. Der Schreibstil ist wie auch in den vorherigen Bänden sehr flüssig, frisch und leicht zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Story blieb dabei leider auf der Strecke. Es wurden mal wieder Vampir- und Hexenjäger ausgegraben. Um was Neues rein zu bringen hat sich lediglich der Ort verändert und ein paar Menschen aus Garnets Vergangenheit tauchen auf. Wie immer gab es witzige und spannende Elemente, aber wirklich gefesselt hat es mich diesmal nicht. Wenn dies wirklich der letzte Band ist und bleibt, ist es wohl am Besten so. Man sagt ja nicht umsonst, dass man aufhören sollte wenn es am schönsten ist.

Fazit: Ein netter Reihenabschluss, der leider absolut nicht an die Bände 1-4 heranreicht. Dafür aber ein leichter Schmöker für kalte Winterabende.

Vielen Dank an den Lyx-Egmont Verlag für dieses Leseexemplar.

Samstag, 29. Oktober 2011

Urbat: Der verlorene Bruder - Bree Despain

Kurzbeschreibung

Grace hat das größte Opfer gebracht, um Daniel zu heilen - sie hat ihre Seele in die Klauen des Wolfes gelegt. Nun muss sie ein Hund des Himmels werden. Daniel soll ihr dabei helfen. Doch dann kommt sie dem verführerischen Talbot näher.

Meine Meinung

Dieses hier vorliegende Buch ist die Fortsetzung zu Urbat: Die dunkle Gabe. Während mir Band 1 wirklich sehr gut gefallen hat, bin ich von Band 2 enttäuscht. Der Schreibstil hat sich zwar nicht verändert und ist immer noch schön flüssig und verständlich zu lesen, aber die Spannung baut sich erst sehr spät auf. Der Anfang ist einfach viel zu schleppend und zäh.

Im zweiten Band der Triologie (?) liegt der Schwerpunkt auf Gracie die den Wolfsfluch in sich trägt. Während sie selbst bemüht ist ihre Kräfte für die Suche nach ihrem Bruder Jude zu nutzen, möchte Daniel das sie dieses Vorhaben vergisst, weil es zu gefährlich ist. Seine Angst Grace an den Wolfsfluch zu verlieren, lässt ihn nicht los. Gleichzeitig tauchen neue Menschen in Rose Crest auf, die das Leben der Beiden aber auch der restlichen Bewohner verändern wird. Das die Wölfe dabei eine große Rolle spielen ist eigentlich von Anfang an klar. Was genau aber im Hintergrund passiert, bleibt vorerst unklar. Und obwohl die Autorin damit viel Spannung hätte aufbauen können, zieht es sich sehr hin. Ich habe für dieses normal dicke Buch ganze zwei Wochen gebraucht. Zur Mitte des Buches kommt dann endlich die Spannung und Bewegung, die man schon vom ersten Teil kennt. Das Ende...ja, dass Ende ist anders als ich erwartet und gehofft hatte. Ein Cliffhanger? Ja, irgendwie schon, aber nicht so stark, dass man vor Spannung platzt.

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut auch wenn ich mich bis heute frage, was es mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Dies ist jedoch eher nebensächlich.

Fazit:  Eine Fortsetzung mit einen schwachen Start und einem mittelmäßigem Ende. Sollte es einen dritten Teil geben, werde ich diesen trotzdem lesen. Ich muss doch wissen, wie es weiter geht.

Vielen Dank an den Aufbau Verlag für das Rezensionsexemplar.
Weitere Infos zur Reihe unter: Urbat-Die Bücher.

Sonntag, 23. Oktober 2011

[Stöckchen] A, B, C.....

Auf youtube grasiert ja gerade der A, B, C - TAG. Ich finde diesen ganz toll, weil man einen doch recht großen Eindruck in die jeweilige Bibliothek des Bloggers bzw. Videorezensenten erzählt. Hier also mein Buch-A-B-C. Viel Spaß und wer mag, darf gerne mitmachen. (Ich lasse Artikel außer acht, da ich sonst nur D´s habe.)

A - Anwaltshure von Helen Carter
B - (Das) Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde
C - Cicero: Berühmte Briefe
D - Du findest mich am Ende der Welt von Nicholas Barreau
E - Ein Riss im Himmel von Jeannie Brewer
F - Für immer vielleicht von Cecelia Ahern
G - (Der) Graf von MonteChristo von Alexandre Dumas
H - (Der) Hobbit von J. R. R. Tolkien
I -
J - (Dr.) Jekyll und Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson
L - (Der) Liebhaber von Marguerite Duras
M - Medici Chroniken von Rainer M. Schröder
N - Nachtlilien von Siri Lindberg
O - Obsession von Simon Beckett
P - P. S. Ich liebe Dich von Cecelia Ahern
Q -
R - Rumo von Walter Moers
S - Sturmhöhe von Emilie Bronte
T - Todes-Reihe von Karen Rose (Todesschrei, Todesbräute, Todesspiele)
U- (Die) unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown von H. A. Bubenzer
V - (Der) Vollstrecker von Chris Carter
W - Winnie Puuh von A. A. Milne
X -
Y -
Z - Zimt und Zauber von Christina Jones

P.S. Bis auf Rumo von Walter Moers habe ich alle Bücher auch gelesen.

Sonntag, 16. Oktober 2011

Neuzugänge #26

Auch diese Woche gab es wieder den ein oder anderen Neuzugang in meinem Bücherregal. Hier nur ein kurzes Bild dazu. Schönen Sonntag euch allen. (Sorry für die dunklen Bilder)


Samstag, 15. Oktober 2011

Blutrote Schwestern - Jackson Pearce

Kurzbeschreibung

Wenn es dunkel wird, ziehen zwei junge Frauen durch einsame Gassen und Wälder. Mit ihren blutroten Mänteln und süßen Parfüms locken sie Werwölfe an - aber wenn diese sich auf die vermeintlich hilflosen Opfer stürzen, ziehen Scarlett und Rosie ihre Äxte hervor und schlagen zu. Doch dann beginnt die jüngere Rosie zu ahnen, dass es noch mehr im Leben geben kann als die Jagd - und begeht einen Fehler, der sie und Scarlett in größte Gefahr bringt: Sie verliebt sich.

Meine Meinung

War der erste Roman von Jackson Pearce (Drei Wünsche hast du frei) noch ein fröhlicher Teenieroman, hat man mit dem hier vorliegenden Buch eine großartige Rotkäppchenneuerzählung. Und weil es so schön ist, gibt es Rotkäppchen im Doppelpack. Und zwar die 18 jährige Scarlett und ihre 16 jährige Schwester Rosie. Wie bei dem ersten Roman der Autorin wird auch diese Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten erzählt. Mir persönlich gefällt das sehr gut, weil der Leser dadurch beide jungen Frauen kennen und vielleicht verstehen lernt. Rosie lernt man dabei als sehr rücksichtsvoll kennen, eben die Kleine die beschützt werden muss aber nicht beschützt werden möchte. Sie ist mit ihren sechzehn Jahren eine junge und vorallem eigenständig denkende Frau und möchte dies auch gerne zum Ausdruck bringen. Da sie sich ihrer Schwester verpflichtet fühlt, weil diese ihr vor Jahren das Leben gerettet hat, ist dies jedoch nicht so leicht zu bewerkstelligen. Scarlett lernen wir als geradlinige, willensstarke junge Frau kennen. Sie hat nur die Jagd im Kopf. Es ist ihre Passion, ihr Leben. Mit dieser Aufgabe sieht sie sich auch als Beschützerin von Rosie, dass sie dabei manchmal zur Übermutter mutiert, vergisst sie bzw. merkt sie es einfach nicht, da es für sie nunmal nur die Jagd gibt. Das das Leben mehr bieten kann, ist ihr nicht unbekannt, aber sie lebt nach dem Grundsatz "Wissen verpflichtet".

Innerhalb des Romans können wir die Entwicklung der Beiden sehr gut mitverfolgen. Bei Scarlett sehen wir wie die Jagd ihr ganzes Leben beansprucht, während Rosie spürt das es noch mehr als das gibt. Das dieses Fühler ausstrecken das Leben von beiden Mädchen nachhaltig beeinflussen wird, ist ihnen anfangs nicht klar. Als dann noch Silas, ein alter Freund, dazustößt wird es kompliziert. Die Sprache der Autorin ist sehr leicht und flüssig zu lesen und somit auch gut für Jugendliche geeignet, dabei kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Einziger Minuspunkt ist meiner Meinung nach Scarlett. Sie wirkte auf mich zu einseitig mit ihrer Jagdfixierung, dabei hätte ich ihr als Charakter mehr zugetraut, sodass sie auch mehr Sympathiepunkte hätte sammeln können.

Fazit: Ein gelungerer Genrewechsel der Lesefreude bereitet und sich schnell lesen lässt. Ich bin gespannt was Jackson Pearce als nächstes raushauen wird.

Danke an den Pan Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Der Junge im gestreiften Pyjama - John Boyne

Achtung Spoiler!!  

Der Junge im gestreiften Pyjama wird in einigen Literaturkreisen als Klassiker gehandelt, in anderen als Schund. Für mich persönlich liegt das Buch irgendwo dazwischen. Der Fischer-Verlag hat hier bewusst den Klappentext weg gelassen, damit jeder Leser unvoreingenommen an das Buch heran gehen kann. Die Idee dahinter ist gut aber ich glaube fast, dass viele trotzdem vorher schon wissen worum es geht oder zumindest eine Ahnung davon haben. Mir selbst war vor beginn des Buches nur klar, dass es um einen Jungen in der Holocaust-Zeit geht.

Bruno ist neun Jahre alt als er mit seiner Familie Berlin verlässt. Warum er umziehen muss, weiß er nicht. Er weiß nur das seine Mutter gesagt hat, dass der Vater wegen der Arbeit versetzt wurde, weshalb sie nun umziehen müssen. Im neuen Wohnort angekommen ist Bruno enttäuscht: Das Haus hat nur drei Stockwerke und bietet kaum Versteckmöglichkeiten. Zudem gibt es keine Geschäfte, Restaurants oder Cafés. Lediglich ein eingezäunter Bereich mit Baracken vermag er zu entdecken. Dies kann er aufgrund der Zäune nicht betreten, was ihm sein Vater auch untersagt hat und wirklich schön sieht es dort auch nicht aus. Merkwürdig findet Bruno das es dort nur Jungen und Männer gibt, keine Mädchen oder Frauen und alle Männer haben eine Glatze und den identischen gestreiften Pyjama an. Als Bruno eines Tages mal wieder langeweile hat, geht er am Zaun spazieren und entdeckt nach einiger Zeit Schmuel, ein Junge aus dem Barackenbereich, der auf der anderen Seite des Zauns sitzt. Die Beiden kommen ins Gespräch und entwickeln eine zarte Freundschaft. Warum Schmuel auf der schlechten Seite und Bruno auf der guten Seite des Zauns sitzt, bleibt Bruno verborgen, da helfen auch die Andeutungen von Schmuel nicht. Da man den Zaun an der Stelle etwas anheben kann, beginnt Bruno Schmuel Essen mitzubringen. Als Schmuel eines Tages davon berichtet, dass sein Vater weg ist, entschließt sich Bruno seinem Freund zu helfen und zwängt sich unter dem Zaun durch. Das diese Entscheidung ein böses Ende nehmen wird, ahnt der Leser sofort.

Aus der Sicht eines naiven neunjährigen Jungen ist das Buch großartig geschrieben und wird Kindern bestimmt gefallen und ein wenig die Augen öffnen. Für Erwachsene dagegen gibt es einige Kritikpunkte die einem aufstoßen könnten/werden. Mir persönlich ist nicht klar, wie Bruno erst sehr spät eher durch Zufall erfährt, dass er in Polen ist. Nach über einem Jahr ist Bruno nicht in der Lage Auschwitz richtig auszusprechen, obwohl es ihm oft genug gesagt wird. Obwohl sein Vater Lagerkommandant (!) ist und Hitler im Hause gespeist hat, ahnt er nichts vom Holocaust, geschweige das er weiß was Juden sind, geschweige denn das er weiß ob er selbst ein Jude ist. Ich könnte noch weitere Dinge ergänzen, mache aber an dieser Stelle schluss damit.

Fazit: Für eine gewisse Altersgruppe ein wirklich gutes Buch. Wer sich jedoch mit dem Thema schon beschäftigt hat (auch jüngere) wird das Buch wohl nicht so mögen, geschweige es für einen Klassiker halten. Ich persönlich finde das Bruno keinem neunjährigem Kind entspricht. Ich weiß wie neugierig Neunjährige sind und wie sie einem mit Fragen löchern können. Mir ist Bruno etwas zu naiv und blauäugig dargestellt. Aber vielleicht ist das wie so oft auch Geschmackssache. Leseempfehlung daher nur bedingt.

Samstag, 8. Oktober 2011

Onkel Montagues Schauergeschichten - Chris Priestley

Edgar hat sich mal wieder auf den Weg zu seinem Onkel Montague gemacht. Dieser lebt mit seinem Diener Franz, den Edgar noch nie gesehen hat, in einem alten Haus am Rande eines Waldes. Edgar und Onkel Montague haben eigentlich nichts gemeinsam und genau genommen ist Onkel Montague nicht mal sein richtiger Onkel, aber die Beiden genießen ihre Treffen auf ihre Weise. Edgar gefallen dabei besonders die Schauergeschichten, von denen Onkel Montague immer welche auf Lager hat und diese auch gerne von sich gibt. Das Unheimliche dabei ist, dass Gegenstände aus den Geschichten im ganzen Haus wiederzufinden sind.

Mehr möchte ich euch gar nicht verraten, schließlich solltet ihr das Buch unbedingt selbst lesen. Es lohnt sich wirklich. Alleine die Aufmachung von dem Buch ist ein Genuss für das Auge. Der Schutzumschlag ist sehr aufwändig gestaltet mit matten und glänzenden Elementen. Dabei fühlt er sich an als wäre er schon Jahre alt, was meiner Meinung nach den Schauereffekt erhöht. Im ganzen Buch gibt es wunderschöne und zur jeweiligen Geschichte passende Illustrationen. Die Geschichten selbst sind wie kleine Gruselmärchen und haben auch immer eine kleine Lektion parat. Zumeist geht es darin auch um Kinder, sodass Edgar und der Leser sich auch sehr gut in die Geschichten hineinversetzen kann. Die vom Verlag genannte Altersempfehlung (ab 12 Jahren) halte ich für angemessen. Je nach Reife des Kindes vielleicht auch früher oder ggf. als Vorlesebuch zu benutzen.

Fazit: Ein tolles Kinderbuch mit wunderschönen Illustrationen und schönen Geschichten für den leichten Herbst- / Wintergrusel.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Friedhofstraße 43: Gespenster gibt es doch! - Kate & M. Sarah Klise

Kurzbescheibung

Mr Ignaz Griesgram ist ein Kinderbuchautor, der ein bißchen in die Jahre gekommen ist und in Schauderstadt ein Häuschen mietet um in Ruhe an seinem neuen Roman arbeiten zu können. Bei seinem Einzug in die Villa in der Friedhofstraße 43 muss er feststellen, dass er das Haus nicht wie angenommen für sich alleine hat, sondern das dort schon eine elfjähriger Junge namens Severin Hoffnung samt Katze Mohrle wohnt. Besagter Junge wurde dort von seinen Eltern gelassen, völlig alleine und ohne die Aufsicht eines Erwachsenen. Mr Griesgram hat leider in seinem Vertrag die Klausel übersehen, mit der er zugestimmt hat, als Severins Vormund zu agieren. Nun sitzt er da mit einem Jungen, den er nicht leiden kann, einer Katze die eine Allergie auslöst und einem Geist von dem er anfangs garnichts ahnt.

Meine Meinung

Ich entdecke gerade Kinder- und Jugendbücher für mich, inbesondere mit tollen Illustrationen, wie in dem hier vorliegendem Buch. Der Clou bei diesem Buch ist, dass die ganze Geschichte anhand von Briefen und Zeitungsausschnitten erzählt wird. Zwischendrin gibt es dann immer mal wieder wunderschöne Illustrationen von den Menschen und was ihnen im Laufe des Buches passiert.

Soweit ich das beurteilen kann, ist der Stil des Buches kindgerecht gehalten, daher ist der Sprachstil sehr leicht verständlich. Sehr gut hat mir die Entwicklung der verschiedenen Personen gefallen, dabei nicht zu vergessen der Namenseinfallsreichtum. Eine Immobilienmaklerin heißt beispielsweise Ms Billiger und die Verlegerin vom Mr Griesgram´s Büchern heiß mit Bessie Seller.

Die Hauptprotagonisten Mr Griesgram, Severin Hoffnung und natürlich der Geist Olivia sind einfach nur symphatisch, humorvoll und voller Überraschungen. Aber auch die Nebencharaktäre überzeugen. Die Eltern allerdings möchte ich nicht mal geschenkt haben. Trotz der etwas anderen Schreibweise des Buches überzeugen die Charaktäre und weisen eine Tiefe auf, die vielen anderen Romanfiguren fehlt. Ein einfach geniales Buch.

Auch der zweite Band "Nur über meine Leiche" ist wirklich sehr gut gelungen. Ich kann es kaum erwarten im nächsten Jahr Band 3 zu lesen.

Die Reihe
Friedhofstraße 43: Gespenster gibt es doch! - Kate Klise & M. Sarah Klise
Friedhofstraße 43: Nur über meine Leiche! - Kate Klise & M. Sarah Klise
Friedhofstraße 43: Band 3 (Februar 2012)
Friedhofstraße 43: Band 4 (2012)

Samstag, 1. Oktober 2011

Sieben Minuten nach Mitternacht - Patrick Ness / Sioban Dowd

Bild links Schutzumschlag, rechts Buch
Kurzbeschreibung

Der 13-jährige Conor hat jede Nacht ein und denselben Traum. Diesen träumt er seit seine Mutter die Diagnose Krebs erhalten hat. Nacht für Nacht wacht er in seinem Bett auf und versucht diesen Alptraum abzuschütteln. In einer Nacht, sieben Minuten nach Mitternacht, wacht Conor wieder aus seinem Alptraum auf und hört eine Stimme seinen Namen rufen. Er sieht aus dem Fenster und sieht eine Mischung aus einem Baum namens Eibe und einem Monster. Obwohl Conor keine Angst hat, ist er doch irgendwie neugierig und spricht mit dem Monster. Das Monster erzählt ihm im Laufe des Buches drei Geschichten. Zu guter Letzt soll Conor eine Geschichte erzählen, aber nicht irgendeine sondern seine, seine ganz persönliche Wahrheit.

Meine Meinung

Zuerst einmal das Cover: Wunderschön. Der Schutzumschlag ist sehr schön und passend zum Buch gestaltet und auch ohne diesen ist das Buch eine wahre Augenweide. Das Buch selbst ist zudem mit einigen Illustrationen ausgestattet, die bestens zum Buch passen und das Gesamtbild abrunden. Mir persönlich haben diese doch einfach wirkenden Zeichnungen sehr gut gefallen, weil sie das gelesene Wort gut unterstützt haben.

Der Roman ist für Kinder bzw. Jugendliche zwischen 12 - 15 Jahren eingestuft worden, was ich aufgrund  des Inhaltes und des Schreibstils für passend erachte. Der Schreibstil ist dementsprechend einfach und flüssig zu lesen, trotzdem weiß die Geschichte mitzureißen und vorallem mitzufühlen. Ich war genauso wütend und auch traurig wie Conor. Die Dialoge waren glaubwürdig und auch die Protagonisten überzeugen. Wie das Buch ausgeht und welche Geschichten das Monster zu erzählen hatte, müsst ihr aber selbst lesen. Es lohnt sich.

Donnerstag, 29. September 2011

Ensel und Krete - Walter Moers

Ich vermute mal das die Geschichte Hänsel und Gretel den Meisten bekannt ist. Jedenfalls das Grobe - ihr wisst schon: die Kinder die sich verlaufen....und die böse Hexe. Genauso ist es hier auch, nur eben anders. Dies ist der zweite Roman den ich von Moers gelesen habe. Gegen "Die Stadt der träumenden Bücher" kommt dieses hier vorliegende nicht an, aber das muss es auch garnicht, denn es ist einfach ganz anders. Die Geschichte ist eine andere und das Thema erst recht. Genaugenommen sind es ja zwei Geschichten in einem Buch. Einmal Ensel und Krete die sich im Wald verlaufen und dabei merkwürdige Gestalten treffen, manche die ihnen helfen wollen und manche eher nicht. Daneben wird eine Geschichte um Hildegunst von Mythenmetz erzählt. Dabei geht es um die Kunst des Schreibens, Mythenmetze Lebensweisheiten und vieles mehr. Den letzteren Teil fand ich dabei viel amüsanter und interessanter als die Geschichte um Ensel und Krete. Klar was das auch schön und ich bin total begeistert von den Buntbären (der Name ist programm), aber es war stellenweise etwas lang gezogen und die Begegnungen mit anderen Waldbewohnern waren teilweise etwas oberflächlich. Lediglich Ensel und Krete weisen eine gewisse Tiefe auf und wachsen einem ans Herz.

Ich schätze wenn ich erst Ensel und Krete und dann Die Stadt der träumenden Bücher gelesen hätte, würde ich anders denken. Vom Schreibstil her würde ich vermuten, dass Ensel und Krete vorher erschienen ist. Korrigiert mich gerne wenn ich falsch liegen sollte. Nichts destotrotz ein schönes und unterhaltsames Buch das Spaß macht. Der Humor und die Zeichnungen sind einfach toll. Als nächstes ist der Schrecksenmeister dran, aber erstmal gibts ne kleine Moerspause.

Sonntag, 25. September 2011

Neuzugänge #25

Ein Neuzugang am Sonntag...ja das geht, wenn man einen sehr, sehr netten Postboten hat. Somit durften zwei von mir heißersehnte Bücher einziehen. Aber schaut selbst:


Feuer von Karen Rose
Eine verheerende Brandserie hält Feuerwehrmann David Hunter und Detective Olivia Sutherland in Atem. Wer könnte Interesse daran haben, ganz Minneapolis in Angst und Schrecken zu versetzen? Die einzige Spur sind vier College-Studenten, die sich aus unerfindlichen Gründen immer in der Nähe der Tatorte aufhalten. Doch dann stirbt einer der Studenten unter mysteriösen Umständen, kurz darauf wird ein zweiter tot aufgefunden. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Die Story klingt für mich schon mal sehr interessant. Das hier schon wieder ein Protagonist Hunter heißt...dazu sag ich jetzt mal lieber nichts.

Wunschkonzert von Anne Hertz
Stella hat in der Musikbranche Karriere gemacht, eine wunderbare Mutter und einen besten Freund, dem sie alles anvertrauen kann. Klingt super, oder? Ist es aber nicht: Der Freund ist ein Stoffhase namens Möhrchen, die Mutter hat das Wort "Kontrollfreak" erfunden und der schöne Job geht gerade den Bach runter, weil ein Konkurrent alles daransetzt, Stella auszubooten. Noch dazu sieht er umwerfend aus - Schweinerei! Nein, Stellas Leben ist im Moment ganz und gar kein Wunschkonzert. Es sei denn, sie schafft es, den Taktstock an sich zu reißen.

Ich freue mich sehr auf den neuen Hertz-Roman. Das Cover ist richtig schön geworden und es ist keine einfache Taschenbuchausgabe sondern nun Broschiert. Ich bin gespannt auf die beiden Romane.

Danke an den Droemer Knaur Verlag für diese tollen Rezensionsbücher.

Samstag, 24. September 2011

Neuzugänge #24

Eigentlich wollte ich heute nur Sieben Minuten nach Mitternacht kaufen, aber wie so oft ist es doch ein bißchen mehr geworden. Sieben Minuten nach Mitternacht ist optisch schon eine Augenweide, ich liebe die Illustrationen schon jetzt. Der Junge im gestreiften Pyjama interessiert mich auch schon länger, ist er doch so ein wenig zum Klassiker mutiert. Ja und Zafón...das muss ich nicht erklären, ich bin ihm verfallen.... *lach*


Und dann durfte noch eine Sammelbox von Rebella mit zu mir nach Hause kommen. Endlich habe ich eine schöne Box wo ich alle (ALLE) Lesezeichen hinein bekomme.




Bye
Jana

Lesezeichen und Accessoires

Vor kurzem hatte ich beim Moses Verlag Shop ein Lesezeichen entdeckt. Es ist einfach schön und war so günstig, dass ich es direkt fünfmal geordert habe (für mich und andere). Was sonst noch im Korb gelandet ist, seht ihr hier. Hier erstmal das besagte Lesezeichen für 50 Cent habe ich es ergattert - links. Besonders schön finde ich daran, dass das rotfarbene samtig ist. Zudem ist ein altes mir bekanntest Lesezeichen eingezogen. Ich hatte es schon mal, habe es allerdings verschenkt und dies später bereut. Jetzt habe ich es wieder. Es ist "Josephine" (rechts). Auch eine neue (meine dritte) Buchtasche ist eingezogen. Ich mag diese Dinger gerne, weil sie praktisch sind und gut aussehen. Zu sehen hier:


Last but not least seht ihr meinen neuen Tintenroller im "abc"-Design. In diesem Design besitze ich auch ein Lesezeichen. Wirklich schön und gut schreiben tut er auch - Ich schreibe ja nach Möglichkeit nur mit Tinte, lediglich auf Arbeit darf ein Kuli ran.



Soviel von meiner Beute.

Schönes Wochenende
Jana