Sonntag, 30. Januar 2011

Schlafen bei Licht - Wolfgang A. Gogolin

Kurzbeschreibung

Das Leben von Torsten Burmester verlief bisher nicht in perfekten, aber doch sehr geordneten Bahnen. Regelmäßig versieht er als Hamburger Beamter seinen Dienst, hat eine kleine Wohnung und eine auf ihre Karriere bedachte Freundin namens Silke. Unvorhergesehenes ist nicht vorgesehen. Als Torsten einen Unfall hat und im Krankenhaus liegt, beginnt sich sein Leben grundlegend zu ändern. Nachdem ihn Silke verlässt, ist er plötzlich Single und denkt neu über sich nach. Unterstützung in dieser Situation erhält er von seinem Freund Mark, der als vermeintlicher Frauenheld und tatsächlicher Autolackierer viele Dinge so ganz anders betrachtet als Torsten. Aber gerade das hilft ihm, nach dramatischen Zwischenfällen seinen eigenen Weg klarer zu sehen und sich vielleicht einer neuen Liebe zu öffnen.

Meine Meinung

Ein unterhaltsamer Roman den ich hier lesen durfte. Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts mehr sagen, da ich sonst zu viel verraten würde. Torsten füllt in diesem Buch das Beamtenklischee voll und ganz aus. Er wird als relativ faul dargestellt, sogar eingeschlafen ist er schon im Büro. Das ihn sein Freund Mark auch des öfteren auf Arbeit anruft, ist da nicht gerade förderlich.

Torsten war mir sehr sympatisch. Er hat Gefühle gezeigt und diese auch annehmbar vertreten. Mark dagegen war eher der Machotyp ala große Klappe nichts dahinter. Die gibts ja im reellen Leben auch und da mag ich die auch nicht. Folglich auch nicht im Buch. Die Freundschaft zwischen Torsten und Mark hat in dem Buch einen hohen Stellenwert. Wir erfahren da auch das Ein oder Andere aus der Vergangenheit, was uns den Protagonisten näher bringt.

Das Buch liest sich schnell und flüssig. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Mit dem Ende konnte ich mich jedoch nicht so wirklich anfreunden. Es war in sich geschlossen, aber lies für meinen Geschmack noch zu viel offen. Alles in allem ein schöner Schmöker für zwischendurch. Leicht zu lesen und nicht zu anspruchsvoll.

1 Kommentar:

  1. Hallo Jana, ja, das sehe ich genau wie Du. Ich habe es vorgestern in der Bahn gelesen, es hat mir doch einige Schmunzler ins Gesicht gezaubert. Ich bin noch nicht ganz durch, sondern erst an der Stelle, wo dieser Hippievater mit dem Kuchen auftaucht. Hoffentlich sind nicht alle Männer so. ;-) Liebe Grüße, Mandy

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