Sonntag, 13. März 2011

Die Bürde des Blutes - Sarah Pinborough

Kurzbeschreibung

Insprector Cass Jones hat alle Hände voll zu tun, denn ein Serienkiller, der sich "der Fliegenmann" nennt, geht in London um und hinterlässt rätselhafte Botschaften auf den Körpern seiner Opfer. Im Laufe der Ermittlungen taucht immer wieder der Name eines Mannes auf, der in einem geheimnisvollen Zusammenhang zum Fliegenmann steht: Castor Bright. Diese Spur führt Cass Jones nicht nur ins labyrinthische Innere des transnationalen Finanzkonsortiums der Bank, sondern auch tief in die eigene Vergangenheit.

Meine Meinung

Vorab schon mal zur Information: Dieses Buch ist der Auftakt zu einer Triologie. Eigentlich wollte ich keine neue Reihen anfangen, aber ich habe erst im Nachhinein erfahren, dass es der erste Teil ist.

Die Geschichte ist in sich recht trostlos. Es ist die Zeit nach der großen Krise und das Großunternehmen überhaupt, kurz "Die Bank" genannt, ist an der Macht und beherrscht fast alles und jeden in London. Wir begleiten Cass das gesamte Buch und erleben wie sein Privatleben und seine Beziehung zusammenbrechen. Als dann auch seine Kollegin auf tragische Weise ums Leben kommt, scheint Cass abzustürtzen. Nur sein aktueller Fall hält ihn davon ab. Denn merkwürdigerweise hängen die letzten Mordfälle auf irgendeine Weise mit ihm und seiner Vergangenheit zusammen. Und dann ist da noch diese Sache mit dem Leuchten, was Cass in seiner Kindheit sehen konnte.

Mehr verrate ich erstmal nicht. Gut an dem Buch gefiel mir der Schreibstil, mit dem ich gut klar gekommen bin. Schade finde ich, dass immer nur bruchstückhaft etwas aus Cass´ Leben erzählt wird. Da dies jedoch der Auftakt einer Triologie ist, wird da wohl noch mehr zu erwarten sein. Wer diesen Thriller lesen möchte, sollte auf jedenfall für Mystery aufgeschlossen sein, da dies hier schon eine größere Rolle spielt und immer mal wieder eingestreut wird. Ob ich selbst den zweiten Teil lesen werde, weiß ich noch nicht. Wenn ich Sterne vergeben müsste, würde es gute drei von fünf Sternen bekommen.

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