Samstag, 9. April 2011

Portal des Vergessens - Stephan R. Bellem

Kurzbeschreibung

Jede Nacht wird Peter von Albträumen aus dem Schlaf gerissen. Träume, in denen das Schicksal einer fremden Welt auf dem Spiel steht. Und mit jedem neuen Traumbild verblasst die Erinnerung an seine tote Familie mehr und mehr. Als die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität immer weiter verwischen , vertraut Peter sich seiner Therapeutin, Dr. Wünschler, an. Doch kann sie ihn jetzt noch retten? Der Kampf um Peters Wirklichkeit hat begonnen.

Meine Meinung

Die Vorstellung das unsere Träume nicht einfach nur Träume sind, sondern unser anderes Leben, gibt es schon länger. Einen Roman dieser Art habe ich aber noch nicht gelesen. Die Grundidee gefällt mir aber schon mal sehr gut. Peter träumt jede Nacht von Vryn und einem Kampf. Schnell wird dem Leser klar, dass Vryn Peter ist. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspekiven von Peter und Vryn erzählt. Dies bringt uns den jeweiligem Charakter näher. Mithilfe seiner Therapeutin, möchte Peter das Problem seine nächtlichen Träume beheben.

Mir ist recht schnell klar geworden, wer da die Fäden zieht ohne das es direkt offentsichtlich ist. Und auch das Ende war mehr als vorhersehbar. Zwischendrin gab es immer wieder Längen, die ich sehr anstrengend zu lesen fand. Für mich ist das Buch nicht zu empfehlen - höchstens für Fantasyeinsteiger. Eingefleischte Fantasyleser werden hier keine Freude dran haben. Daher nur bedingt empfehlenswert.

Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar an den Otherworld Verlag.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen