Sonntag, 29. Mai 2011

Grim: Das Erbe des Lichts - Gesa Schwartz

Kurzbeschreibung

Ein Jahr ist vergangen, seit der Gargoyle Grim und die junge Sterbliche Mia den mächtigen Magier Seraphin besiegten. Doch nun wird die Welt erneut von Unheil bedroht. Grausame Morde geschehen in der Oberwelt von Paris, und Grim erkennt schnell, dass die Ereignisse nur eine Vorwarnung für etwas weitaus Schrecklicheres sind: Eine uralte Macht wartet darauf, entfesselt zu werden und das Antlitz der Welt für immer zu verändern.

Meine Meinung

Das Cover ist wieder sehr schön. Diesmal in einem kühlen Blau gehalten. Gefällt mir sehr gut, da blau neben grün eine meiner Lieblingsfarben ist. Und ich mag kühlere Töne allgemein sehr gerne.

Den ersten Band hatte ich im letzten Oktober gelesen, ist also schon ein gutes halbes Jahr her. Der Einstieg in das Buch gelang mir sehr gut. Dabei fiel sofort auf, dass dies Buch wesentlicher blutiger und brutaler ist als der erste Band. Über den Inhalt möchte ich trotzdem nichts verraten um euch die Lesefreude nicht zu nehmen.

Mir hat das Buch gut gefallen, weil der Schreibstil identisch mit Band eins ist, daher liest sich das Buch sehr flüssig. Die Welt die Gesa Schwartz weiterentwickelt hat, ist nachwievor großartig und auch die Protagonisten haben wieder etwas mehr Tiefe erlangt und wirkten nicht mehr so flach wie im ersten Band. Trotzdem wollte dieses Buch nicht so schnell gelesen werden wie es noch beim ersten Band der Fall war. Der Fluss der Geschichte ist immer wieder unterbrochen worden, wegen irgendwelcher Legenden und Sagen die noch mit eingebunden wurden. Versteht mich nicht falsch: Es ist super schön, sowas zu lesen und dadurch mehr zu erfahren, aber die Story brachte es für mich leider ins stocken. Ich hatte auch zwischendrin, dass Gefühl das die Protagonisten teilweise nicht schlau aus ihren Fehlern wurden. Statt sich mal vor den Feinden etwas zu verstecken um besser voran zu kommen, haben sie sich immer wieder direkt entdecken und in einen Kampf verwickeln lassen. Das war mir angesichts der Entwicklungen etwas unverständlich.

Fazit: Eine etwas überladene aber trotzdem schöne Fantasygeschichte. Band eins gefiel mir aber deutlich besser. Ich bin gespannt auf den dritten und wohl letzten Band.

Vielen Dank an Egmont-Lyx für das Rezensionsexemplar.

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