Freitag, 24. Juni 2011

Hängepartie - Gaby Hauptmann

Kurzbeschreibung

Wer will schon einen impotenten Mann fürs Leben? Carmen jedenfalls nicht - sie spürt noch immer das Prickeln im Bauch, ihr ist es ernst mit David. Aber der will nur spielen, am Computer, und scheint auf Carmen gar nicht mehr scharf zu sein. Vielleicht muss sie ihn wieder scharf machen?, denkt Carmen. Und fliegt spontan mit dem smarten Steffen nach New York. Aber auch Steffen hat seine Gründe für diesen Trip.

Meine Meinung

An diesem Buch scheiden sich die Geister. Jedenfalls kommt es mir so vor, wenn ich andere Rezensionen dazu lese. Entweder die Leser sind begeistert oder maßlos enttäuscht. Ich selbst bewege mich irgendwo dazwischen. Erstmal war ich erfreut zu hören, dass es wieder ein Buch von Gaby Hauptmann gibt. Als ich dann erfuhr, dass die Protagonisten vom Buch "Suche impotenten Mann fürs Leben" wieder auftauchen, wusste ich, das ich das Buch lesen muss. Gesagt, getan.

Die Story spielt zehn Jahre nach dem Vorgängerbuch. Carmen ist nachwievor mit David zusammen. Sie sind beide beruflich erfolgreich und leben in einem schönen Haus zur Miete. Nach 10 Jahren hat sich jedoch viel Routine eingeschlichen, dass Feuer ist noch aber es brennt  nicht mehr lichterloh. Zudem stellt Carmen fest, dass David sehr viel vor dem Computer sitzt und irgendwelche virtuellen Farmen pflegt. Sie fühlt sich vernachlässigt. Da kommt ihr das fast unmoralische Angebot von einer reichen Kundin gerade recht.

Soviel erstmal zum Inhalt. Lesen müsst ihr es schon selbst. Ich habe das Buch schnell durch gelesen. Der Schreibstil ist den vielen anderen Büchern dieser Autorin ähnlich, was ich sehr begrüße. Das Buch ist amüsant geschrieben. Es gab aber auch Momente wo ich den Kopf geschüttelt habe und  mich gefragt habe ob Carmen wirklich mitte Dreißig ist oder nicht eher ein Teenie. Was ich wirklich sehr schade finde, ist das Elvira gar nicht auftaucht. Ich mochte die alte Dame sehr gerne. Für mich persönlich ist Hängepartie eine nette Fortsetzung und für Fans wohl ein Muss. Das Ende habe ich mir schon etwas anders vorgestellt, aber das Leben oder eher das Buch ist halt kein Wunschkonzert.

Fazit: Fans müssen es lesen, der Rest nur bei wirklichem Interesse.

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

1 Kommentar:

  1. echt schöne rezi, hast du wieder geschrieben. ich werde wohl den teil auch noch lesen, dazu muss ich wohl vorher noch mal den ersten Teil lesen, weil ich den schon vor vielen Jahren gelsen habe und mich daran nicht mehr im Einzelnen dran erinnern kann.

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