Freitag, 3. Juni 2011

Schöne neue Welt - Aldous Huxley


Kurzbeschreibung

Eine sterile und lieblose Welt, geschaffen von Menschenhand. Es gibt keinen Gott mehr, denn es gibt Ford. Es gibt keine Liebe mehr, denn es gibt geplante Liebschaften ohne wirkliches Gefühl. Es gibt keine Eltern mehr, denn wir werden gezüchtet. Es gibt keinen eigenen Geschmack mehr, denn der wird uns anerzogen.

Meine Meinung

In dieser Utopie geht es um Einheitlichkeit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Jeder bekommt das Leben das ihm laut Ford zusteht. Ford, das ist der neue Gott der Menschen. Ein Gott der Liebe, Familie, eigene Meinungen abgeschafft hat. Schon als Embryo steht fest, was später mal der Beruf sein wird. Es gibt keine Liebe, dass ist nur ein Trieb, der mit möglichst vielen Partnern abgedeckt wird. In Labors wird Kleinkindern beigebracht, was sie mögen und was nicht. Hypnokadie heißt das Zauberwort.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn keiner der Protagonisten sympatisch ist. Dies liegt aber nunmal an der Gesamtstimmung im Buch. Utopien oder eher Distopien sind selten erfreulich. Wer Orwells 1984 gelesen hat, weiß das. Trotzdem ist das Buch sehr gut und fesselt von der ersten Seite. Daher auf jedenfall eine Empfehlung meinerseits.

Kommentare:

  1. Du wurdest getaggt :)

    http://buechersuenden.blogspot.com/2011/06/is-dat-schon.html

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  2. ja, ich will das eigentlich schon lange mal kaufen und lesen, aber jedes mal kommt etwas dazwischen! :(

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