Montag, 20. Juni 2011

Suche impotenten Mann fürs Leben - Gaby Hauptmann

Kurzbeschreibung

Sex? Nein, danke. Per Annonce sucht Carmen einen "impotenen Mann fürs Leben" - und landet damit einen Knüller. Doch keiner der Bewerber, mit denen sie sich trifft, erfüllt ihre Erwartungen. Bis sie David kennenlernt. Und bei ihm wünscht sie sich, dass das mit der Impotenz wie ein Schnupfen wäre, der von allein vergeht. Die zahlreichen Versuche, ihn von seinem Leiden zu heilen, führen zu den omischsten Verwicklungen.

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich vor über zehn Jahren schon mal gelesen. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Gaby Hauptmann bin und alle ihre Bücher besitze und gelesen habe. Als ich dann erfahren habe, dass Frau Hauptmann ein neues Buch herausbringt, habe ich den Piper Verlag gefragt, ob ich eins zur Rezension haben kann. Im Paket war dann nicht nur Hängepartie (das neueste Buch), sondern auch das hier vorliegende. In beiden Büchern geht es um Carmen, aber man kann sie wohl auch getrennt voneinander lesen.

Vorweg möchte ich gleich sagen, dass es sich hier um einen Frauenroman handelt. Diese kann man meist nicht ernst nehmen, aber frau hat definitiv was zu lachen. So auch hier. Ich habe mich köstlich amüsiert und es in einem Rutsch durchgelesen. Obwohl ich es vor über zehn Jahren schon gelesen habe, konnte ich mich an vieles nicht mehr erinnern.

Carmen ist eine Karrierefrau und zudem auch noch sehr hübsch. Sie hat alles was man sich wünschen kann: eine tolle Freundin, einen Freund der sie liebt, einen erfolgreichen Beruf, eine tolle Wohnung etc. Aber trotzdem ist Carmen genervt. Wovon? Männern. Insbesondere Männern die in ihr nur ein Sexobjekt zu sehen scheinen. Zu denen scheint auch ihr Freund zu gehören. Kaum möchte Carmen mal keinen Sex gibt es gleich endlose Grundsatzdiskussionen. Daher trennt sie sich recht schnell von ihm. Das ständige Potenzgehabe der Männerwelt nervt sie dermaßen, dass sie eines Tages eine Anzeige aufgibt, in der sie einen impotenten Mann sucht. Überraschenderweise erhält sie auch Zuschriften. Als Carmen dann beginnt die Männer zu treffen, beginnt der Lesespaß erst richtig.

Mehr möchte ich an der Stelle nicht verraten. Der Schreibstil ist leicht, was ja eigentlich auch typisch ist für solche Literatur. Die Charaktäre, insbesondere Carmen, Laura und Elvira, sind einem sofort sympatisch und bereiten Lesespaß. Wer für solche Art Literatur zu haben ist, darf gerne zugreifen. Ein schöner Schmöker für Zwischendurch.

Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

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