Montag, 11. Juli 2011

Die Stille nach dem Schrei - Isolde Sammer

Kurzbeschreibung

Irenes Leben wird zum Albtraum, als ihr Sohn Jonas gewaltsam ums Leben kommt. Der Täter: ihr neunzehnjähriger Stiefsohn Martin. Die Tat: Im Affekt. Angeblich wurde Martin Zeuge, wie Jonas einen kleinen Jungen ermordete. Zudem behauptet er plötzlich, von seinem Vater missbraucht worden zu sein. Das Gericht spricht Martin frei, doch Irene zweifelt. An Martins Aussage. Und an ihren eigenen Erinnerungen. Sie will die Wahrheit herausfinden, um jeden Preis. Erst recht, als Martin die Abiturientin Tina in seinen Bann zieht. Denn Irene ahnt, wozu ihr Stiefsohn fähig ist.

Meine Meinung

Dies Buch wurde mir freundlicherweise von einer Freundin geliehen. Erst dachte ich naja ein (Psycho-)Thriller halt und habe ihn erstmal auf meinen SUB gepackt. Als mir dann nach einem Thriller war, dachte ich mir okay lieste mal.

Der Roman wird mal aus der Sicht von Tina geschildert und mal aus der Erzählerperspektive. Dies war für recht einfach zu lesen. Vorteil dieser abwechselnden Erzählart war in dem Fall auf jedenfall der Spannungsgrad. Wobei ich sagen muss, dass vieles für mich von Anfang an klar gewesen ist, aber die kleinen Details die immer wieder eingestreut wurden, machen das Buch echt spannend und lesenswert. Ich wollte immer wissen wie es weiter geht oder besser wie weit Martin und Tina noch gehen. Das schlimme an dem Buch ist nicht einfach die Geschichte, sondern viel mehr das wissen, dass das tagtäglich irgendwo passiert oder passieren kann - das weckt das Grauen in uns und schürt die Angst.

Toller Roman und auf jedenfall Lesenswert.

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