Dienstag, 23. August 2011

Der Vollstrecker - Chris Carter

Kurzbeschreibung

Er ist der Meister des Todes. Ein eiskalter Mörder. Er spielt mit dir. Mit deinen Ängsten. Und er wird dich kriegen. Nur ein Mann kann ihn aufhalten: Detective Robert Hunter. Möge die Jagd beginnen...

Also rein vom Klappentext hätte ich das Buch nie gelesen. Sowas von nicht aussagekräftig. In diesem Buch begleiten wir wieder Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia. Sie haben auch schon im Fall von der Kruzifix-Killer ermittelt. Der Roman beginnt mit einer Kellerszene die mir mehr als bekannt vorkam. Im Internet habe ich dann festgestellt, dass es nicht nur mir so geht und das diese Szene aus der Kruzifix-Killer ist, was ich persönlich nicht mehr wusste, aber es ist ja schon eine Weile her das ich das gelesen habe (Juli 2010). Im ersten Moment habe ich gedacht "Nein, wenn das ganze Buch solche Deja-vús hervorzaubert, wird das kein Spaß". Aber ich kann glücklicherweise Entwarnung geben. Da in vielen anderen Rezensionen schon ausfühlich über den Plot gesprochen wurde, möchte ich dies nicht mehr tun, sondern lieber gleich zu meiner Meinung übergehen.

Der Schreibstil ist wieder sehr klar, direkt und einfach zu lesen. Dies gefiel mir sehr gut. Die Beschreibungen der Mordfälle bzw. die Tatorte fand ich grandios und sehr anschaulich beschrieben, dies teilweise so gut, dass ich das Buch zweimal weggelegt habe und dachte "uhhh". Die Charakter finde ich persönlich zu flach und das gilt nicht nur für Hunter und Garcia sondern auch für die Nebenfiguren. Natürlich erfahren wir mal etwas von den Personen aber dies ist so eindimensional, dass man den Figuren einfach nicht nahe kommt, was ich sehr schade finde.

Fazit: Ein leicht zu lesender Roman mit einem etwas vorhersehbarem Plot. Durchaus lesenswert aber kein Muss.

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