Donnerstag, 29. September 2011

Ensel und Krete - Walter Moers

Ich vermute mal das die Geschichte Hänsel und Gretel den Meisten bekannt ist. Jedenfalls das Grobe - ihr wisst schon: die Kinder die sich verlaufen....und die böse Hexe. Genauso ist es hier auch, nur eben anders. Dies ist der zweite Roman den ich von Moers gelesen habe. Gegen "Die Stadt der träumenden Bücher" kommt dieses hier vorliegende nicht an, aber das muss es auch garnicht, denn es ist einfach ganz anders. Die Geschichte ist eine andere und das Thema erst recht. Genaugenommen sind es ja zwei Geschichten in einem Buch. Einmal Ensel und Krete die sich im Wald verlaufen und dabei merkwürdige Gestalten treffen, manche die ihnen helfen wollen und manche eher nicht. Daneben wird eine Geschichte um Hildegunst von Mythenmetz erzählt. Dabei geht es um die Kunst des Schreibens, Mythenmetze Lebensweisheiten und vieles mehr. Den letzteren Teil fand ich dabei viel amüsanter und interessanter als die Geschichte um Ensel und Krete. Klar was das auch schön und ich bin total begeistert von den Buntbären (der Name ist programm), aber es war stellenweise etwas lang gezogen und die Begegnungen mit anderen Waldbewohnern waren teilweise etwas oberflächlich. Lediglich Ensel und Krete weisen eine gewisse Tiefe auf und wachsen einem ans Herz.

Ich schätze wenn ich erst Ensel und Krete und dann Die Stadt der träumenden Bücher gelesen hätte, würde ich anders denken. Vom Schreibstil her würde ich vermuten, dass Ensel und Krete vorher erschienen ist. Korrigiert mich gerne wenn ich falsch liegen sollte. Nichts destotrotz ein schönes und unterhaltsames Buch das Spaß macht. Der Humor und die Zeichnungen sind einfach toll. Als nächstes ist der Schrecksenmeister dran, aber erstmal gibts ne kleine Moerspause.

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