Dienstag, 28. Juni 2011

Bist du Bibliophil?!

Hallo ihr Lieben!

Bei David habe ich einen Test entdeckt, mit dem man prüfen kann, ob man bibliophil ist.

[x] Du gehst nie ohne Buch aus dem Haus.
[  ] Dein Bücherregal nimmt den größten Teils deines Zimmers ein.
[  ] Du teilst dein Bett mit Büchern.
[x] Du inhalierst den Geruch von Büchern.
[x] Du streichelst Bücher.
[x] Du kaufst jedes Mal etwas, wenn du in eine Buchhandlung gehst.
[  ] Dein SuB ist dreistellig und tendiert zur Vierstelligkeit.
[  ] Du unterhältst dich mit den Buchcharakteren.
[x] Du gibst im Monat mehr Geld für Bücher, als für Lebensmittel aus.
[  ] Du bereist die Orte, die in deinen Büchern genannt werden.
[x] Du hälst Bücher für eine bessere Altervorsorge, als Aktien etc. .
[  ] Du zeltest am Tag der neuen Bucherscheinung deines Lieblingsautor vor der Buchhandlung deines Vertrauens, um als erste/r ein Exemplar zu ergattern.
[x] Deine Familie und Freunde wisse nicht mehr, welches Buch sie dir zum Geburtstag schenken sollen, weil du schon alles hast.
[  ] Du verbindest mit mindestens ¼ deiner Bücher im Regal ein Ereignis, an das du dich gerne zurück erinnerst.
[x] Bei dem Wort Buch, wirst du sofort aufmerksam.
[  ] Deine Familie und Freunde wissen nicht mehr wie du aussiehst, weil du ständig ein Buch vor der Nase hast.
[  ] Menschen, die Bücher nicht mögen, magst du nicht.
[  ] Du gehst auf die Lesung jedes Autors, dessen Buch du im Regal stehen hast.
[  ] Du benutzt Bücher als (Kuschel-) Kissen.
[x] Du vergleichst deine Freunde mit Buchcharakteren.
[  ] Deine besten Freunde heißen Bertelsmann, Carlsen, Heyne, Lyx &Co. und heißen alle „Verlag“ mit Nachnamen.
[x] Dein SuB weigert sich vehement dagegen kleiner zu werden.
[  ] Du versuchst Buch-Flatrates mit den Verlagen auszuhandeln.
[  ] Du lernst eine neue Sprache, damit du nicht warten musst, bis das Buch endlich auf Deutsch erscheint.
[  ] Wenn du einmal ein Buch angefangen hast, legst du es bis zum Schluss nicht mehr weg.
[x] Du verleihst keine Bücher, weil du Angst hast, dass jemand deinen Lieblingen Schaden zufügen könnte.
[x] Man könnte meinen, du besitzt eine eigene Bücherei oder Buchhandlung.
[  ] Deine besonderes Schätze bekommen einen Platz in deiner (gesicherten) Vitrine.
[  ] Wenn dich dein Partner vor die Wahl stellt „Ich oder das Buch“, antwortest du „Von welchem Buch reden wir denn?“
[  ] Du verbringst mehr Zeit mit Lesen als mit anderen Dingen (Job, Schlafen, Freunde und Familie).
[x] Du magst keine eBooks.
[  ] Buchverfilmungen findest du in der Regel schlecht und du hättest es viel besser umgesetzt.
[  ] Du schreibst ein Buch darüber, wie es mit deinen Buchlieblingen weitergeht.
[  ] Du besitzt immer noch das Buch, welches du als erstes gelesen hast.
[x] Du kennst dich besser mit der aktuellen Beststellerliste aus als die meisten Buchhändler/innen.

0-5 Antworten: Du brauchst dir keine Sorgen machen. Mit dir ist alles in Ordnung. Vielleicht solltest du aber mal öfter ein Buch in die Hand nehmen.
6-10 Antworten: Mit dir ist noch alles in Ordnung. Du bist ein ausgeglichener Viel-Leser, der neben Büchern noch viele andere Hobbies hat.
11-15 Antworten: Dein Zustand ist kritisch. Aber du kannst immer noch damit umgehen, wenn du mal kein Buch zur Hand hast.
Ab 16 Antworten: Bitte besuche sofort ein Treffen der anonymen Bibliophilen!

Puh, mit 14 Kreuzen habe ich noch mal Glück gehabt. Macht doch auch gerne den Test und postet die Antwort hier drunter oder verlinkt zu eurem Blog.

Montag, 27. Juni 2011

Nachschub #17

Heute zeige ich euch nur kurz meine Neuzugänge. Das Sturmhöhe-Hörbuch und Die Alchemie der Unsterblichkeit habe ich zur Rezension erhalten. Der kleine Prinz ist mir von einem Freund empfohlen und heute geshoppt worden. Das Buch Bright Star habe ich zum passendem Film gekauft und lese schon fleißig darin. Ja und die zwei Lesezeichen mit Gummiband mussten einfach dazu kommen.

Sonntag, 26. Juni 2011

Der Fall Jane Eyre: Thursday Next 1 - Jasper Fforde

Kurzbeschreibung

Der Erzschurke Acheron Hades hat Jane Eyre aus dem berühmten Roman von Charlotte Bronté entführt, um ein Lösegeld zu erpressen. Eine Katastrophe für England! Und eine Herausforderung für Spezialagentin Thursday Next, die den Bösewicht dingfest machen soll.

Meine Meinung

Vorab zur Info: Bei dem mir hier vorliegenden Buch handelt es sich um die Neuauflage. Lt. Verlag werden alle Thursday Next Fälle im neuen Kleidchen erscheinen. Die Cover sind schon im Internet zu sehen. Ich finde sie wesentlich schöner, als die Erstausgaben. Aber das ist Geschmackssache. Bis vor ein paar Wochen kannte ich den Autoren Jasper Fforde gar nicht. In der U-Bahn saß mir eine Frau gegenüber die das Buch gelesen hat. Der Titel klang interessant und auch der Autorenname blieb mir im Gedächtnis. Ich habe dann den dtv Verlag nach einem Rezensionsexemplar gefragt und es auch bekommen.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Das Buch ist toll. Es geht um Literatur und Protagonisten die aus diesen enführt werden. Und das alles sehr humorvoll erzählt. Ich glaube Fans von Douglas Adams, Monty Python und Lewis Carroll sind hier bestens aufgehoben.

Der Erzähltstil von Jasper Fforde ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte an sich wird aus der Sicht von Thursday Next erzählt, einer LiteraturAgentin kurz LitAg. Die Ich-Perspektive gäbe die Möglichkeit Next gut kennenzulernen. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl wirklich viel von Next zu erfahren. So eindimensional wie der Bösewicht Acheron Hades ist sie aber zum Glück nicht. Hades ist irgendwie nicht greifbar für mich gewesen, was ihm aber gleichzeitig eine geheimnisvolle Aura gegeben hat. Da es von Next aber noch weitere Bände gibt, wird Next wohl noch etwas mehr beleuchtet werden.

Zudem kann ich mir vorstellen, dass Nichtkenner der englischen Literatur Schwierigkeiten haben werden dem Humor und den Anspielungen zu folgen. Was wiederum sehr schade wäre, weil diese eben das Buch ausmachen. So lustig das Buch auch ist, es werden auch ernste Themen wie Krieg, Beziehungskrisen etc. angesprochen. Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin sicher, dass ich so nach und nach die anderen Bände lesen werde.

Vielen Dank an den dtv-Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Freitag, 24. Juni 2011

Hängepartie - Gaby Hauptmann

Kurzbeschreibung

Wer will schon einen impotenten Mann fürs Leben? Carmen jedenfalls nicht - sie spürt noch immer das Prickeln im Bauch, ihr ist es ernst mit David. Aber der will nur spielen, am Computer, und scheint auf Carmen gar nicht mehr scharf zu sein. Vielleicht muss sie ihn wieder scharf machen?, denkt Carmen. Und fliegt spontan mit dem smarten Steffen nach New York. Aber auch Steffen hat seine Gründe für diesen Trip.

Meine Meinung

An diesem Buch scheiden sich die Geister. Jedenfalls kommt es mir so vor, wenn ich andere Rezensionen dazu lese. Entweder die Leser sind begeistert oder maßlos enttäuscht. Ich selbst bewege mich irgendwo dazwischen. Erstmal war ich erfreut zu hören, dass es wieder ein Buch von Gaby Hauptmann gibt. Als ich dann erfuhr, dass die Protagonisten vom Buch "Suche impotenten Mann fürs Leben" wieder auftauchen, wusste ich, das ich das Buch lesen muss. Gesagt, getan.

Die Story spielt zehn Jahre nach dem Vorgängerbuch. Carmen ist nachwievor mit David zusammen. Sie sind beide beruflich erfolgreich und leben in einem schönen Haus zur Miete. Nach 10 Jahren hat sich jedoch viel Routine eingeschlichen, dass Feuer ist noch aber es brennt  nicht mehr lichterloh. Zudem stellt Carmen fest, dass David sehr viel vor dem Computer sitzt und irgendwelche virtuellen Farmen pflegt. Sie fühlt sich vernachlässigt. Da kommt ihr das fast unmoralische Angebot von einer reichen Kundin gerade recht.

Soviel erstmal zum Inhalt. Lesen müsst ihr es schon selbst. Ich habe das Buch schnell durch gelesen. Der Schreibstil ist den vielen anderen Büchern dieser Autorin ähnlich, was ich sehr begrüße. Das Buch ist amüsant geschrieben. Es gab aber auch Momente wo ich den Kopf geschüttelt habe und  mich gefragt habe ob Carmen wirklich mitte Dreißig ist oder nicht eher ein Teenie. Was ich wirklich sehr schade finde, ist das Elvira gar nicht auftaucht. Ich mochte die alte Dame sehr gerne. Für mich persönlich ist Hängepartie eine nette Fortsetzung und für Fans wohl ein Muss. Das Ende habe ich mir schon etwas anders vorgestellt, aber das Leben oder eher das Buch ist halt kein Wunschkonzert.

Fazit: Fans müssen es lesen, der Rest nur bei wirklichem Interesse.

Vielen Dank an den Piper Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Stöckchen: 100 Bücher die man gelesen haben sollte

Dieses Stöckchen habe ich vor einigen Wochen bei Petra entdeckt und ganz frech mitgenommen. Es sind die 100 Bücher die man wohl gelesen haben sollte. Die fett-markierten Bücher habe ich gelesen. Es sind grad mal 24 Bücher. Wieviele davon habt ihr denn gelesen?

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien 
2. Die Bibel zumindest in Auszügen
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett 
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross 
11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende 
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse 
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende 
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
2 8. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt 
 29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny 
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown  SuB
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Diris
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult
72. Jauche und Levkojen, Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

Montag, 20. Juni 2011

Suche impotenten Mann fürs Leben - Gaby Hauptmann

Kurzbeschreibung

Sex? Nein, danke. Per Annonce sucht Carmen einen "impotenen Mann fürs Leben" - und landet damit einen Knüller. Doch keiner der Bewerber, mit denen sie sich trifft, erfüllt ihre Erwartungen. Bis sie David kennenlernt. Und bei ihm wünscht sie sich, dass das mit der Impotenz wie ein Schnupfen wäre, der von allein vergeht. Die zahlreichen Versuche, ihn von seinem Leiden zu heilen, führen zu den omischsten Verwicklungen.

Meine Meinung

Dieses Buch habe ich vor über zehn Jahren schon mal gelesen. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Gaby Hauptmann bin und alle ihre Bücher besitze und gelesen habe. Als ich dann erfahren habe, dass Frau Hauptmann ein neues Buch herausbringt, habe ich den Piper Verlag gefragt, ob ich eins zur Rezension haben kann. Im Paket war dann nicht nur Hängepartie (das neueste Buch), sondern auch das hier vorliegende. In beiden Büchern geht es um Carmen, aber man kann sie wohl auch getrennt voneinander lesen.

Vorweg möchte ich gleich sagen, dass es sich hier um einen Frauenroman handelt. Diese kann man meist nicht ernst nehmen, aber frau hat definitiv was zu lachen. So auch hier. Ich habe mich köstlich amüsiert und es in einem Rutsch durchgelesen. Obwohl ich es vor über zehn Jahren schon gelesen habe, konnte ich mich an vieles nicht mehr erinnern.

Carmen ist eine Karrierefrau und zudem auch noch sehr hübsch. Sie hat alles was man sich wünschen kann: eine tolle Freundin, einen Freund der sie liebt, einen erfolgreichen Beruf, eine tolle Wohnung etc. Aber trotzdem ist Carmen genervt. Wovon? Männern. Insbesondere Männern die in ihr nur ein Sexobjekt zu sehen scheinen. Zu denen scheint auch ihr Freund zu gehören. Kaum möchte Carmen mal keinen Sex gibt es gleich endlose Grundsatzdiskussionen. Daher trennt sie sich recht schnell von ihm. Das ständige Potenzgehabe der Männerwelt nervt sie dermaßen, dass sie eines Tages eine Anzeige aufgibt, in der sie einen impotenten Mann sucht. Überraschenderweise erhält sie auch Zuschriften. Als Carmen dann beginnt die Männer zu treffen, beginnt der Lesespaß erst richtig.

Mehr möchte ich an der Stelle nicht verraten. Der Schreibstil ist leicht, was ja eigentlich auch typisch ist für solche Literatur. Die Charaktäre, insbesondere Carmen, Laura und Elvira, sind einem sofort sympatisch und bereiten Lesespaß. Wer für solche Art Literatur zu haben ist, darf gerne zugreifen. Ein schöner Schmöker für Zwischendurch.

Vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 19. Juni 2011

[Stöckchen] Wenn ich nicht ich wäre...

Ich wurde von der lieben Petra gestöckchent *grins*. Lieben Dank dafür.


Wenn ich nicht Ich wäre, sondern. . . 

 . . . ein Buchtitel . . .
dann wäre ich "Fire" von Kristin Cashore

 . . . ein Fantasybuch . . .  
dann wäre ich "Nachtlilien" von Siri Lindberg

 . . . ein Krimi/ Thriller-Buch . . .   
dann wäre ich "Todesspiele" von Karen Rose

 . . . ein historischer Roman . . .
dann wäre ich "Die Medici Chroniken" von Rainer M. Schröder

 . . . ein Buchcover . . .
dann wäre ich "Nachtlilien" von Kristin Cashore

 . . . ein Genre . . .
dann wäre ich eine Mischung aus Fantasy und Thriller

 . . . ein Autor . . .
dann wäre ich ohne jede Frage Karen Rose.

 . . . ein mystisches Wesen . . .
eine Kräuterhexe oder eine Elfe/Fee.

 . . . ein (Kinder)Märchen . . .
Aschenputtel

 . . . eine Buchseite . . .
dann wäre ich gerne die Erste, da wo noch alles offen ist, eben die Erwartung

 . . . ein Paperback (Taschenbuch) . . .
dann wäre ich "Der Fall Jane Eyre" von Jasper Fforde

 . . . ein Hardcover (Gebundene Ausgabe) . . .
dann wäre ich "Wintergeister" von Kate Mosse

 . . . ein verfilmtes Buch . . .
dann wäre ich "Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück" von Helen Fielding

 . . . eine Buchreihe/-serie . . .
dann wäre ich, wie viele andere auch, "Harry Potter"

Ich werfe das Stöckchen an folgende Blogger:

Stevie

Colliding Worlds

Stefanie

Viel Spaß damit und ein schönes Restwochenende!

Samstag, 18. Juni 2011

Nachschub #16

Als ich heute vormittag aus dem Haus ging, habe ich noch schnell in den Briefkasten geschaut. Was drin war? Tada:



Vielen Dank an den Goldmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Das wird ein Spaß.

Freitag, 17. Juni 2011

Bridget Jones: Schokolade zum Frühstück - Helen Fielding

Kurzbeschreibung

Bridget Jones ist eine Frau von heute: Sie hat keinen Mann, dafür eine Mutter, die es nur gut mit ihr meint, und einen besten Freund der nicht auf Frauen steht. Und sie hat Jude und Shazzer. Gemeinsam löst das Damentrio alle zentralen Fragen des Daseins - von der Bindungsangst der Männer über Dreißig bis zur Interpretation von Schwangerschaftstests. Doch vor ein paar von Bridgets Problemen kapituliert sogar der weibliche Krisenstab. Sie heißen: Daniel Cleaver, Marc Darcy und - Mutter.

Meine Meinung

Den Film kennen wohl die Meisten. Das Buch vielleicht auch noch einige. Ich selbst habe bisher nur den Film geschaut und fand ihn sehr witzig und unterhaltsam. Das ein oder andere Mal konnte ich mich gut mit Bridget indentifizieren. So erging es mir auch mit ihr im Buch. Es gibt natürliche einige Szenen die entweder im Film garnicht auftauchen oder völlig anders dargestellt sind, bzw. im Buch umfangreicher sind. Der Schreibstil ist wie in einem Tagebuch gehalten, so listet Bridget wirklich jeden Mist auf: Alkohol, Zigaretten, Kalorien, Gedanken an Daniel etc. Einfach alles. Das ist mal ganz witzig, mal aber nicht so lesenswert. Die Texte lesen sich flüssig und zügig, sodass ich das Buch innerhalb von ein paar Stunden durch hatte.

Meiner Meinung nach ein witziger, unterhaltsamer, schöner Frauenroman. Ich glaube jede Frau hat mindestens einen Gedanken oder eine (ähnliche) Situtaion wie Bridget gehabt. Fazit: lesen!

Mittwoch, 15. Juni 2011

Ich bin ein Lesezeichenjunkie....

und wer mich kennt der weiß das. Vor kurzem hatte ich beim Moses-Verlag eine Bestellung getätigt. Nein keine Leselampe oder ähnlich, sondern nur Lesezeichen. Fünf Stück habe ich mir ausgesucht. Hach, ich liebe diese Lesezeichen mit Gummiband. Und weil ich mich so freue, dass sie heute angekommen sind, möchte ich diese Freude gerne mit euch teilen und sie euch hier zeigen. (obere Reihe besitze ich etwas länger; untere Reihe komplett neu)


klick und Bild wird größer

Welche Lesezeichen bevorzugt ihr denn derzeit? Gibt es Neuheiten die ich noch gar nicht kenne?

Dienstag, 14. Juni 2011

The Hunger Games: Catching Fire - Suzanne Collins

Kurzbeschreibung

Katniss Everdeen survived The Hunger Games. Now the Capitol wants revenge.

Meine Meinung

Für den zweiten Band der Hunger Games Reihe habe ich wesentlich länger gebraucht als für den ersten Band. Dies lag nicht am Schreibstil der Autorin, sondern viel mehr daran, dass die Story nicht so recht in die Gänge kommen wollte. Erst ab Seite 100 ging es für meinen Geschmack endlich voran. Und das Ende ist einfach unbeschreiblich und macht sehr neugierig auf den dritten und somit letzten Band.

Nun ein paar Zeilen zum Inhalt: Nachdem Katniss die Hunger Games überlebt hat und ein für sie relativ normales Leben im neuen Haus führt, passieren im Hintergrund des Capitols Dinge, die sie nicht einmal erahnen kann. Erst als sie auf die Siegertour quer durch die Distrikte geht, wird ihr klar, dass sich etwas verändert hat. Es gibt Unruhen im Staat - Rebellion sagt man hinter vorgehaltener Hand. Das Capitol sieht sich gezwungen sein Gesicht und vorallem seine Macht zu wahren. Dabei scheint es für Präsident Snow nur einen Weg zu geben: Ein Hunger Games Jahr, dass niemand vergessen wird und vielleicht in die Geschichte eingehen wird. Alle bisherigen Gewinner der Hunger Games treten in diesem Jahr an: Somit kehren auch Peeta und Katniss zurück in die Arena - der Hölle auf Erden.

So und mehr verrate ich nicht. Wie bereits oben erwähnt, geht die Story langsam voran. Was am Anfang sehr zäh ist, geht zum Ende hin immer flüssiger von statten. Die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen und der Leser bleibt mit einem Gefühl von "unfassbar" zurück. Ich persönlich habe so ein Ende des zweiten Teils nicht erwartet, wobei ein Cliffhanger zu erwarten war, denn schließlich möchte Suzanne Collins das wir auch Band 3 lesen. Und was soll ich sagen? Ich werde es tun. Denn ich muss wissen wie es endet.

Montag, 13. Juni 2011

tauschen, verkaufen...?!

Einen schönen Pfingstmontag wünsche ich euch. Ich habe die freie Zeit genutzt und mal meine Bücher (aus)sortiert. Einige habe ich unter tauschen und verkaufen eingstellt. Die Seite findet ihr hier: klick.

Samstag, 11. Juni 2011

Krabat - Otfried Preußler

Kurzbeschreibung

"Bald wirst du erfahren, welche Bewandnis es mit dem Meister und dieser Mühle hat. Der Tag und die Stunde sind näher, als du vermutest."

Neugier lockt Krabat zur Mühle am Koselbruch, vor der alle warnen, weil es dort nicht ganz geheuer sei. Ein leichtes und schönes Leben wird Krabat hier versprochen. Doch der Preis dafür ist hoch. Und aus der Verstrickung mit dem Bösen kann ihn nur die bedingungslose Liebe eines Mädchens retten.

Meine Meinung

Dieses Buch hatte ich am Ostersonntag abends gelesen, da nichts im Fernsehen lief was mich interessiert hat. Krabat war da ein mehr als würdiger Ersatz. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Die Geschichte ist eigentlich simpel und auch nicht mehr neu. Aber da sie von Herrn Preußler so großartig geschrieben wurde, konnte ich mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Krabat war mir von Anfang an sympatisch. Wie er bin auch ich skeptsich gewesen, mit dem Treiben auf der Mühle. Auch ich hatte immer den Gedanken "da ist was faul". Mir gefiel der mystische Aspekt (Zauberei) sehr gut. Der Sprachstil ist sehr leicht verständlich, da es ja eher ein Kinder- und Jugendbuch ist. Ich denke man kann es gut ab 12 Jahren lesen.

Fazit: spannend, leicht zu lesen und dabei noch mystisch. Daher auf jedenfall eine Empfehlung meinerseits.

Danke an Stephi für dieses Buch!

Mittwoch, 8. Juni 2011

Lenormand: Orakel - Beratung - Lebenshilfe

Nachdem ich hier über das neue Kipperset aus dem Hause Königsfurt Urania berichtet habe, folgt nun das neue Set zum Thema Lenormand. Bevor ich auf das Set genauer eingehe hier ein paar Fakten dazu:

*klick & Bild wird größer*
* Verlag: Königsfurt-Urania
* Sprache: Deutsch
* Bindung: Taschenbuch & Karten in Umkarton
* ISBN: 978-3868267297
* Seiten: 160
* Preis: 14,99 €




Auch hier ist die Verpackung bzw. Aufmachung sehr schön. Ich selbst hebe den Umkarton immer auf, falls das Set mal nicht in Gebrauch ist, kommt es dort nämlich wieder rein. Anders als von mir ursprünglich erwartet wird hier keine Eule mitgeliefert sondern das Dondorf Lenormand. Da ich bereits die blaue Eule besitze und das Dondorf nicht, finde ich das ganz gut.

Wie jedes Lenormanddeck umfasst auch dieses 36 Karten. Die Größe der Karten ist dabei Standard soweit ich das beurteilen kann. Die Karten an sich sind natürlich Geschmackssache. Ich selbst bevorzuge moderne Lenormands, aber das Dondorf hat durchaus seinen Charme. Was mir beim Deck sofort aufgefallen ist, ist das einige Karten in eine andere Richtung schauen als zum Beispiel bei der blauen Eule, dass ist zum Beispiel wichtig wenn man das große Blatt auslegen möchte. Hier in dieser Zusammenstellung jedoch nicht weiter relevant. Wenn ihr euch die Karten mal ansehen möchtet, könnt ihr dies hier tun. Soviel also zu den Karten. Nun möchte ich gerne zum Buch und den zwei darin enthaltenen Legemethoden kommen.

Wie eigentlich jedes Lenormandbuch gibt es als erstes ein Vorwort und einen kleinen Exkurs in die Geschichte der Lenormand, die mir doch die ein oder andere neue Information gegeben hat. Dies ist für Neulinge natürlich sehr interessant. Dabei sieht man auch, dass das Lenormand schon lange eine gewisse Anziehungskraft auf uns Menschen hat.

Dann geht es direkt zu den Karten. Zu jeder Karte gibt es wieder meine heiß-begehrte farbige Abbildung. Für den Anfänger gibt es dann Stichworte zur Bedeutung der Karte und einen geschichtlich anmutenden Hintergrund. Bsp. Karte 1 Reiter - früher Fortbewegungsmittel oder Postbote. Danach folgt jede Karte mit der Bedeutung auf der jeweiligen Position im Legesystem. Womit wir direkt beim nächsten Thema sind: die zwei Legesysteme. Das eine heißt Stern der Liebe und das andere Legesystem heißt Mein Spiegel. Die Namen der Legesysteme sprechen dabei für sich. Möchte man sich selbst etwas genauer betrachten, nutzt man den Spiegel geht es eher um die Liebe/Freundschaft/Partnerschaft den Stern der Liebe. Beide Legesysteme sind völlig neu.

Nachdem ich den Stern der Liebe einmal gelegt habe, kann ich sagen, dass die Situation so eingetroffen ist, wie das Blatt es gesagt hat. Das war schon verblüffend.

Zum Ende gibt es dann noch einige Seiten zum großen Blatt inklusive einem Legebeispiel und einer Häuser- und Signifikatorliste. Dies ist für den Einblick der Möglichkeiten des Lenormands sehr gut und wer mag kann direkt am Beispiel seine erlernten Grundlagen üben.

Fazit: Wieder ein schönes Set. Meiner Meinung nach auch sehr gut für Anfänger geeignet um mal zu schauen, was die Karten zeigen können. Einziges Manko auch hier: Das Buch gibt es nicht einzeln zu kaufen.

Dienstag, 7. Juni 2011

Black Cats: Was kostet der Tod? - Leslie Parrish

Kurzbeschreibung

Er tötet seine Opfer mit Messerstichen, er begräbt sie lebendig, er zerstückelt sie - und dabei filmt er seine Taten und veröffentlicht die Videos im Internet. Die Spuren führen den FBI-Agenten Dean Taggert in die Kleinstadt Hope Valley, wo hinter einer idyllischen Fassade das Grauen lauert. Zusammen mit der attraktiven Polizistin Stacey Rhodes versucht Dean alles, um den nächsten Mord zu verhindern.

Meine Meinung

Leslie Parrish kennen einige vielleicht unter den Namen Leslie Kelly. Unter dem Namen hat sie wohl im Cora-Verlag Romane/Geschichten veröffentlicht. Ich persönlich kenne die Autorin nicht - bis zu diesem Roman. Ich bin sehr angetan von dem Buch. Laut Verlag ist diese neue Buchreihe für Fans von Karen Rose geeignet. Da wundert es mich nicht, dass mir das Buch sehr gut gefiel, denn wie einige von euch wissen, bin ich bekennender Karen Rose-Fan.

Ich war erst etwas irritiert vom Buchtitel. Als ich das Buch jedoch dann gelesen habe, war klar was es bedeutet. Ein bestialischer Mörder versteigert im Internet quasi den Tod. Er sucht das Opfer aus und willige Bieter können in einer Auktion die Todesart ersteigern und somit bestimmen wie das Opfer sterben muss. Dies können sie dann via Livestream im Internet mit ansehen. Dean Taggert und Stacy Rhodes versuchen fieberhaft die Internetseite des Mörders offline zu nehmen, damit die nächste Auktion nicht stattfinden und wieder jemand getötet werden kann.

Mir hat der Auftakt der Serie sehr gut gefallen. Die beiden Hauptprotagonisten Taggert und Rhodes sind glaubhaft und sympatisch. Ihre Liebe ist ein schönes Nebenspiel zum Thriller und dabei nicht zu kitschig. Thriller und Liebesgeschichte überdecken sich einfach nicht, was ich sehr gut finde. Es gibt immer wieder spannende Wendungen, sodass ich bis zum Ende nicht wusste wer der Täter ist.

Fazit: Kaufen. Fans von Karen Rose und Thriller-Liebe-Mischungen sind hier bestens bedient.

Vielen Dank an den Egmont-Lyx Verlag für dieses Reziexemplar.

Freitag, 3. Juni 2011

Schöne neue Welt - Aldous Huxley


Kurzbeschreibung

Eine sterile und lieblose Welt, geschaffen von Menschenhand. Es gibt keinen Gott mehr, denn es gibt Ford. Es gibt keine Liebe mehr, denn es gibt geplante Liebschaften ohne wirkliches Gefühl. Es gibt keine Eltern mehr, denn wir werden gezüchtet. Es gibt keinen eigenen Geschmack mehr, denn der wird uns anerzogen.

Meine Meinung

In dieser Utopie geht es um Einheitlichkeit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Jeder bekommt das Leben das ihm laut Ford zusteht. Ford, das ist der neue Gott der Menschen. Ein Gott der Liebe, Familie, eigene Meinungen abgeschafft hat. Schon als Embryo steht fest, was später mal der Beruf sein wird. Es gibt keine Liebe, dass ist nur ein Trieb, der mit möglichst vielen Partnern abgedeckt wird. In Labors wird Kleinkindern beigebracht, was sie mögen und was nicht. Hypnokadie heißt das Zauberwort.

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn keiner der Protagonisten sympatisch ist. Dies liegt aber nunmal an der Gesamtstimmung im Buch. Utopien oder eher Distopien sind selten erfreulich. Wer Orwells 1984 gelesen hat, weiß das. Trotzdem ist das Buch sehr gut und fesselt von der ersten Seite. Daher auf jedenfall eine Empfehlung meinerseits.