Montag, 29. August 2011

House of Night: Marked - P.C. und Kirsten Cast

Kurzbeschreibung

Zoey Redbird ist ein ganz normales Mädchen. Sie lebt mit ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihrem Bruder zusammen. Wobei zusammenleben wohl nicht ganz das richtige Wort ist. Seit ihre Mutter neu geheiratet hat, fühlt sich Zoey nicht wohl geschweige denn der Familie zugehörig. So betrachtet sie eher ihre Freunde an der Highschool als ihre Familie. Lediglich ihre Großmutter gibt ihr das Familiengefühl, dass sie Zuhause schwerlich vermisst. Zoey ahnt nicht, dass ihr Leben von einen Tag auf den anderen vollkommern verändert wird. Denn es kommt der Tag an dem Zoey von einem sogenannten Tracker gezeichnet wird. Mit einer Mondsichel auf der Stirn ist sie weder Mensch noch Vampir - sie ist jetzt in der Wandlungsphase, die ein Mensch durchleben muss um ein Vampir zu werden. Aber nicht jeder schafft die Verwandlung. Damit diese Menschen es eher schaffen und ein für sie normales Leben führen können, gibt es die House of Night Schule. In dieser Schule leben die Gezeichneten, besuchen den Unterricht und versuchen zu überleben. Die Schule ist auf ein Leben in der Nacht ausgerichtet, da die Vampire das Sonnenlicht nicht vertragen.

Zu dem Umstand der Verwandlung gibt es hier auch noch die Probleme die alle Jugendlichen haben: Neid, Missgunst, Eifersucht, Liebe etc. Besonders die gezeichnete Aphrodite steht mit Zoey auf dem Kriegsfuß, weil sie befürchtet, dass Zoey ihr den Rang abläuft. Dazu kommt noch das Zoey der Schützling von Neferet ist, einer Hohepriesterin an der Schule. Aphrodite die bisher Neferet als Mentorin hatte und als angehende Hohepriesterin gehandelt wird, sieht hier ihren Rang infrage gestellt, als dann auch noch festgestellt wird das Zoey nicht einfach nur eine Gezeichnete ist, sondern zudem noch über gewissen Fähigkeiten verfügt die sehr selten sind, ist klar das Zoey es hier nicht einfacher haben wird als in der menschlichen Umgebung.

Soviel erst einmal zum Inhalt von mir. Einige bemängeln, dass House of Night manchmal an Harry Potter erinnert, insbesondere die Schule, die nur für diese Menschen (Vampire/Zauberer) gebaut wurde und natürlich das "Zeichen" (Mondsichel/Narbe). Auch wenn es grad anfangs gewisse Ähnlichkeiten gibt, haben diese Bücher nichts gemeinsam. Das Autorenduo hat mit House of Night etwas geschaffen, was mich in seinen Bann gezogen hat. Zoey ist mir sehr sympatisch und ich konnte sie immer gut verstehen, dies betraf sowohl ihre Ängste als auch ihre glücklichen Momente. Da es sich eher um eine Jugendbuchreihe handelt ist der Sprachstil einfach und verständlich. Es macht Spaß und auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Daher spreche ich gerne eine Empfehlung aus.

Samstag, 27. August 2011

Meine Schmucklesezeichen

Am Titel des Themas könnt ihr euch schon denken worum es geht. Natürlich: Schmucklesezeichen. Ich liebe sie heiß und innig und könnte jede Woche Neue bestellen. Nun habe ich mir erstmal ein Kaufverbot dafür erteilt *lach*. Die Lesezeichen gibt es bei Elas Schmuckkästchen zu kaufen, dort geht sie auch gerne auf individuelle Wünsche ein was Farben, Bügel, Anhänger etc. betrifft. Dies tut sie in einer so freundlichen Art, dass man garnicht anders kann als das nächste Stück zu bestellen. Im Folgenden seht ihr meine Schmucklesezeichen von Ela, einige sind Wunschanfertigungen, einige nicht. Ich glaube die Bilder vermitteln einen guten Eindruck über meine kleine Schmucklesezeichensammlung, sodass ich da nichts mehr zu sagen muss. Ich entschuldige mich lediglich dafür das die Bilder etwas dunkel sind, aber das liegt an den eher schlechten Lichtbedingungen aufgrund des Regenwetters. Die Schönheit der Lesezeichen kommt trotzdem gut rüber *find*. Klick auf das Bild und es wird größer.

Drei Elfen für Jana & ein kleiner Engel in meinem Filofax
diverse
Drei Engel für Jana *g*
Einen schönen Samstag wünsche ich euch.

P.S.: Ein ganz großes Dankeschön an Ela für diese Lesezeichen, ihre Mühe und Geduld mir meine Wunschlesezeichen zu erfüllen und die kleinen Extrafreuden.

Donnerstag, 25. August 2011

Nachschub #20

Guten Abend zusammen!

Heute habe ich mal wieder ein paar Neuzugänge. Allerdings nur ganz kurz in Bildform. Kennt ihr schon eins davon? Wenn ja, wie fandet ihr es?






Liebe Grüße
Jana

Dienstag, 23. August 2011

Der Vollstrecker - Chris Carter

Kurzbeschreibung

Er ist der Meister des Todes. Ein eiskalter Mörder. Er spielt mit dir. Mit deinen Ängsten. Und er wird dich kriegen. Nur ein Mann kann ihn aufhalten: Detective Robert Hunter. Möge die Jagd beginnen...

Also rein vom Klappentext hätte ich das Buch nie gelesen. Sowas von nicht aussagekräftig. In diesem Buch begleiten wir wieder Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia. Sie haben auch schon im Fall von der Kruzifix-Killer ermittelt. Der Roman beginnt mit einer Kellerszene die mir mehr als bekannt vorkam. Im Internet habe ich dann festgestellt, dass es nicht nur mir so geht und das diese Szene aus der Kruzifix-Killer ist, was ich persönlich nicht mehr wusste, aber es ist ja schon eine Weile her das ich das gelesen habe (Juli 2010). Im ersten Moment habe ich gedacht "Nein, wenn das ganze Buch solche Deja-vús hervorzaubert, wird das kein Spaß". Aber ich kann glücklicherweise Entwarnung geben. Da in vielen anderen Rezensionen schon ausfühlich über den Plot gesprochen wurde, möchte ich dies nicht mehr tun, sondern lieber gleich zu meiner Meinung übergehen.

Der Schreibstil ist wieder sehr klar, direkt und einfach zu lesen. Dies gefiel mir sehr gut. Die Beschreibungen der Mordfälle bzw. die Tatorte fand ich grandios und sehr anschaulich beschrieben, dies teilweise so gut, dass ich das Buch zweimal weggelegt habe und dachte "uhhh". Die Charakter finde ich persönlich zu flach und das gilt nicht nur für Hunter und Garcia sondern auch für die Nebenfiguren. Natürlich erfahren wir mal etwas von den Personen aber dies ist so eindimensional, dass man den Figuren einfach nicht nahe kommt, was ich sehr schade finde.

Fazit: Ein leicht zu lesender Roman mit einem etwas vorhersehbarem Plot. Durchaus lesenswert aber kein Muss.

Sonntag, 21. August 2011

[Stöckchen...] Leseroutinen

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen! Bei Petra habe ich vor einiger Zeit dieses tolle Stöckchen entdeckt gehabt und direkt mitgenommen.

1. Wann liest du ?
Wann immer ich die Möglichkeit dazu habe.

2. Wo liest du?
Entweder in der Bahn, im Bett oder auf dem Sofa. Jetzt im Sommer auch gerne mal mit einer Decke im Park. Aber auch im Auto als Beifahrer lese ich und auf der Arbeit.

3. Wieviele Bücher liest du auf einmal?
Eins.

4. Machst du zwischendurch Pausen beim Lesen?
Natürlich. Wenn ich esse oder dusche etc. lese ich nicht und schlafen muss ich ja auch mal. *lach*

5. Überfliegst du Bücher [Querlesen]?
Ganze Bücher nicht, aber für meinen Geschmack langweilige Passagen ja.

6. Wie lange/schnell dauert es, bis du ein Buch durch hast?
Ich lese jeden Tag hundert Seiten. Je nach dicke des Buches, kannst du dir nun ausrechnen wie lange das dauert.

Wer mag, kann sich gerne das Stöckchen für seinen Blog mitnehmen.

Donnerstag, 18. August 2011

Berühmte Briefe - Marcus Tullius Cicero

Über Cicero muss ich wohl nicht wirklich etwas schreiben. Das Wichtigste über ihn wissen wohl die Meisten, nämlich das er römischer Staatsmann war und zudem Prosaschriftsteller. Wer ein bißchen über Cicero nachlesen möchte, kann das gerne bei Wikipedia tun.

In diesem hier vorliegenden Buch geht es aber weniger um Ciceo´s berufliche Staatskarriere, sondern viel mehr um seine Briefe die er an Freunde, Bekannte und Familie geschrieben hat als er sich im Exil befand. Das Buch beginnt daher erstmal mit Cicero´s Biografie, dabei werden natürlich auch seine Familie und Freunde näher beleuchtet, damit der Leser weiß wem er schreibt. Danach gibt es einen kleinen Exkurs über das Briefeschreiben ansich in der damaligen Zeit und dann folgen auch schon die Briefe selbst. Wer des Lateinischen mächtig ist, kann sich freuen, denn jeder Brief wird sowohl auf deutsch als auch auf latein gezeigt.

Ich habe das Buch gerne gelesen und mit viel Zeit, nicht alles auf einmal sondern immer mal wieder ein paar Briefe. Dadurch hat das Lesen zwar etwas länger gedauert, aber ich konnte mich auf diese Weise viel besser auf das Buch einlassen. Mir gefiel es auf diese Weise den Menschen Cicero kennenzulernen, denn als Staatsmnn kenne ich ihn ja schon. Es war ein besonderes Erlebnis zu spüren bzw. zu lesen wie er seine Widersprüche erlebt, wie er von Hoffnung zu Hoffnungslosigkeit kam und sich dann doch nicht unterkriegen lassen wollte. Ein wirklich schönes Werk, dass ich jedem Interessierten nur empfehlen kann.

Herzlichen Dank an den Marix Verlag für diese Leseexemplar.

Montag, 15. August 2011

Die PartyQueen von Manhatten - Lauren Weisberger

Bettina Robinson, die von allen nur Bette genannt wird, arbeitet für eine Bank und hat diesen Job sowas von satt, das sie eines schönen Tages als ihr Chef mal wieder totalen Unsinn von sich gibt, kündigt. Erst ist sie selbst von ihrer Entscheidung geschockt, dann jedoch froh das sie es getan hat. Aber wie geht es nun weiter? Anfangs scheint sie in ein Loch zu fallen und genießt das süße Nichtstun. Aber ihr liebenswerter Onkel Will tritt ihr in den Allerwertesten und vermittelt bald eine Stelle als PR-Agentin bei der PR-Agentur Kelly&Company. Bette hat von dieser Arbeit als ehemalige Bankangestelle soviel Ahnung, wie ich - nämlich keine. Schneller als gedacht wächst sie in ihren Job und der damit verbunden Arbeit rein. Diese Arbeit erweist sich zumeist als Party, sodass sie selten eine Nacht vor zwei oder drei Uhr früh im Bett ist. Während einer dieser Parties wird sie vermeindlich von DEM Mann überhaupt abgeschleppt: Philip Weston. Er ist der Womanizer schlechthin und ein gutes Zugpferd für die Agentur Kelly&Company. Durch eben diesem Typen gerät Bette immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und wird der unfreiweillige Star eine Kolumne. Dies hat nicht nur Vor- sondern auch Nachteile - sowohl im Geschäfts- als auch im Privatleben.

Ich bin von diesem Buch begeistert und finde es noch viel witziger als Der Teufel trägt Prada. Klar ist der Plott einfach gestrickt und teilweise schon sehr vorhersehbar, aber der Schreibstil ist leichtfüßig und schön zu lesen. Der Humor ist manchmal unterschwellig und manchmal sehr direkt, auch die Situationskomik bleibt  nicht aus. Daher spreche ich hier gerne eine Empfehlung aus.

Mittwoch, 10. August 2011

Ashes: Brennendes Herz - Ilsa J. Bick

Dieses Buch ist überhaupt nicht so wie ich es erwartet habe, nein kein bißchen. Es ist viel besser! Alleine schon das Cover und der Bucheinband sind eine Augenweide. Ihr wisst ja, bei mir isst das Auge mit, auch wenn ich beim Lesen den Einband nicht sehe.

In dem Buch geht es um Alex. Sie ist schwer krank. Sie hat einen Tumor im Kopf, den sie das Monster nennt. Alex ist in den Wäldern von Waucamaw, einem Naturschutzgebiet. Dorthin hat es sie nach Jahren des Leids verschlagen. Früher war sie dort oft mit ihrer Familie. Sie spielt mit dem Gedanken an Selbstmord aber auch mit dem Thema Selbstfindung beschäftigt sie sich. In den Wäldern versucht sie sich einfach wieder zu finden, nach viele Chemotherapien, die ihr nicht helfen konnten. In diesen Wäldern trifft sie die achtjährige Ellie und ihren Großvater als etwas passiert. Keiner weiß genau was: War es ein Atom- oder Nuklearangriff oder EMPs? Keiner weiß es. Das mysteriöse an diesem Vorfall ist, dass viele Menschen sterben und noch schlimmer: viele Menschen sich verändern und zu einer Art Zombies mutieren. Auch Ellies Großvater stirbt, sodass sich Alex mit Ellie alleine durch die Wälder durchschlagen muss. Als es brenzlig wird, kommt durch Zufall oder auch Schicksal Tom dazu und hilft ihnen aus einer prekären Situation. Zu dritt möchten sie sich durchschlagen, dabei werden die Drei getrennt. Alex wähnt sich in Sicherheit als sie in der Stadt Rule landet wo die Menschen wie Amish People leben. Was sie nicht ahnt: Die Menschen dort leben nach ihren eigenen Regeln und Moralvorstellungen. Alles dort dreht sich um Erweckte, Erwählte oder auch Verschonte. Als Alex dies zu verstehen beginnt, möchte sie nur noch weg und dabei am liebsten Tom und Ellie wiederfinden, die hoffentlich noch am Leben sind. Aber fliehen aus Rule erweist sich als schwerer als angenommen und draußen in der Wildnis ist es gefährlich....



Dieses Buch ist toll. Es ist spannend von Anfang bis Ende. Lediglich der Teil wo Alex in Rule ist, war etwas langgezogen, was mir den Lesespaß dennoch nicht vermiest hat. Der Schreibstil ist leicht und verständlich und dabei manchmal so gut in den Beschreibungen, dass ich echt der Meinung war, ich bin ebenfalls mit Alex unterwegs. Ich hatte gewisse Szenen so genau vor Auge, dass ich der Meinung bin, dass der Leser mindestens 15 oder 16 Jahre sein sollte, ja nach persönlicher Lesereife. Denn einige Szenen sind doch sehr brutal und blutig.

Das Ende konnte mich persönlich noch überraschen. Mir war klar das es wohl einen sogenannten Cliffhanger geben wird, da mir bekannt ist das es Nachfolgebände geben wird, aber mit so einem Ende habe ich nicht gerechnet. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil.

Fazit: Ein toller Fantasyroman der unbedingt gelesen werden sollte.

Vielen Dank an den EgmontInk Verlag für das Leseexemplar.

Dienstag, 9. August 2011

Der Teufel trägt Prada - Lauren Weisberger


Kurzbeschreibung

Andrea Sachs hat gerade das College abgeschlossen und träumt eigentlich von einer Karriere als Journalistin in New York. Doch dann gelingt es ihr, einen Job zu ergattern, um den Millionen junger Frauen sie beneiden würden: Andrea wird von der glamourösen Modezeitschrift Runway als persönliche Assistentin der Herausgeberin Miranda Priestly angestellt. Der vermeintliche Traumjob entpuppt sich allerdings rasch als Horror, denn Mrs. Priestly macht Andrea mit ihren Launen, verrückten Aufträgen und unerfüllbaren Erwartungen des Leben wahrlich zur Hölle.

Meine Meinung

Ich habe vor Jahren den Film zum Buch im Kino geschaut und  mich köstlich amüsiert - besitze auch die DVD. Erst später habe ich erfahren, dass der Film auf einem Buch beruht. Immer wieder hatte ich mir vorgenommen das Buch zu lesen und nun war es endlich soweit.

Das Cover ist mit dem der DVD mehr oder weniger identisch. Ich persönlich finde das Cover sehr gelungen und grad der Absatz mit dem Teufelsdreizack gefällt mir richtig gut. Das Buch selbst ist für meinen Geschmack sehr gelungen. Der Schreibstil ist flott, einfach und verständlich, sodass ich das Buch schnell lesen konnte. Was mir weniger gefallen hat, waren die langen Kapitel - etwas kürzer hätte manchmal nicht geschadet. Der Roman wird aus der Sicht von Andrea "Andy" erzählt. Dadurch haben wir einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Wer mich kennt weiß ja das ich Bücher im Ich-Erzählstil liebe. Der Humor wurde im Internet und bei anderen Rezensionen oft als bissig bezeichnet, dass finde ich eher nicht. Der Humor ist leicht verständlich. Wirklich viel gelacht habe ich bei dem Buch aber nicht, eher geschmunzelt. Ungünstig war wohl auch oft, dass ich die Filmschauspieler im Kopf hatte, die im Buch schon anders sind. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch genossen und gerne gelesen und es wird nicht das letzte Buch von Lauren Weisberger sein, dass ich lesen werde.

Fazit: Eine kurzweilige Kömödie, die wohl eher für Frauen als für Männer gedacht ist.

Montag, 8. August 2011

Neuzugänge #19

Guten Tag ihr Lieben!

Vor kurzem hat der Piepmatz-Verlag bei Facebook gefragt, ob nicht jemand Lust hat mal ein Buch aus dem vorgenannten Verlag zu rezensieren. Da Fragen bekanntlich nichts kostet, habe ich mich angeboten und heute schon sind die zwei Leseexemplare angekommen. Ich freue mich sehr darüber, insbesondere da mich die Themen interessieren.


Als Ossikind ist der 4. Band "Leseblüten - Über Grenzen 2011: 50 Jahre Mauerbau" wie für mich gemacht. In diesem Band erzählen 11 Autoren ihre ganz persönliche Geschichte zum Thema "Mauer und DDR". Mal selbst erlebt, mal erfunden. Ich bin sicher, dass ich dieses Exemplar verschlingen werde *lach*.

Zudem habe ich noch den 5. Band "Leseblüten - Zwischen Zeilen 2011" erhalten. Dieses Exemplar umfasst Briefe und Briefgeschichten...hatte ich schon erwähnt das ich Brieffan bin....*lach* Auf dieses Buch bin ich auch schon sehr gespannt.

Die Rezensionen zu diesen Exemplaren wird ich demnächst hier auf meinem Blog. Denkt gerne dran, ich bin auch bei Twitter und bei Facebook zu finden.

P.S. Vielen Dank an Sandra Vogel vom Piepmatz-Verlag für die beiden Rezensionsexemplare!

Freitag, 5. August 2011

Das Spiel des Engels - Carlos Ruiz Zafón

Kurzbeschreibung

Der junge David Martín fristet sein Leben, indem er unter falschem Namen Schauerromane schreibt. Plötzlich erhält er einen mit dem Zeichen eines Engels versiegelten Brief, in dem ihn der mysteriöse Verleger Andreas Corelli einlädt. Angelockt von dem Talent des jungen Autors hat er einen Auftrag für ihn, dem David nicht widerstehen kann. Aber David ahnt nicht, in welchen Strudel fruchterregender Ereignisse er gerät.

Meine Meinung

Nachdem mir das Buch Der Schatten des Windes so gut gefallen hatte, war für mich entschieden, dass ich auch Das Spiel des Engels lesen werde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Schneller als ich es mir vorgenommen hatte, war ich mit dem Buch fertig und wieder einmal restlos begeistert und bezaubert vom Schreibstil Zafón´s.

Den Schreibstil kann ich garnicht richtig beschreiben. Zafón schreibt einfach und leicht verständlich, trotzdem vermag er es einem Orte und Menschen nahe zu bringen. Jedenfalls was mich angeht. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Geschichte wieder in Barcelona spielt, wie schon im Buch Der Schatten des Windes. Auch der Friedhof der vergessenen Bücher wird wieder besucht und hatte wieder eine sehr mystische Wirkung. Ein bißchen Probleme hatte ich mit den Namen der Protagonisten. Einige waren ähnlich oder gleich denen aus Der Schatten des Windes. Das war leicht verwirrend und ab und zu musste ich erstmal überlegen ala "...war das jetzt der Vater oder der Sohn zeitlich gesehen...?". Das Ende war doch anders als ich es erwartet hatte, was aber gut ist, denn so konnte mich Zafón immerhin überraschen.

Fazit: Wieder ein spannendes leicht mystisches Buch aus Zafón´s Feder. Marina ich komme!

Mittwoch, 3. August 2011

Wer hat Angst vorm Schattenmann - James Patterson

Kurzbeschreibung

Der britische Botschaftsangehörige Geoffrey Shafer nutzt seine diplomatische Immunität in Washington rücksichtslos aus. Von einer perfekten Fassade aus Eleganz und intakter Familie umgeben, gibt er sich nachts seiner Besessenheit für ein Fantasy-Spiel hin. Er selbst hat die Rolle des Todes übernommen. Doch aus Fantasie und Spiel wird plötzlich brutale Realität. Bald bekommt er jedoch in Alex Cross, einem Beamten der Mordkommission, einen unerwarteten Gegenspieler. Cross seinerseits ahnt allerdings nicht, wie weit Shafer für sein Spiel gehen wird.

Meine Meinung

Dies ist mein zweites Buch von James Patterson und wieder konnte mich der hochgelobte Autor nicht überzeugen. Das Buch ist für mich recht schwer zu rezensieren. Der Plott ist ganz interessant und klingt sehr spannend, auch der Schreibstil ist sehr gut und leicht zu lesen, sodass ich das Buch schnell durch hatte. Zudem wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Detective Alex Cross und dem Mörder Shafer erzählt. Das gefiel mir sehr gut und hat mir die jeweilige Person näher gebracht. Aber die ermittlierischen Fehler seitens der Polizei und Alex Cross sind so nervig, dass es keinen Spaß machte. Manchmal habe ich den Kopf geschüttelt und gedacht "Junge, mach die Augen auf!"

Fazit: Nette Geschichte, fahle Umsetzung. Finger weg.

Montag, 1. August 2011

Bright Star: Die Liebesgeschichte von John Keats und Fanny Brawne (DVD & Buch)

Wer kennt sie nicht, die großen Drei aus England? Ich wisst nicht wenn ich meine? Ich meine John Keats, Oscar Fingal O' Flahertie Wills Wilde (Oscar Wilde) und George Gordon Noel Byron (Lord Byron). Wahrscheinlich sollte ich noch Shelley dazu zählen, aber ich tue es nicht, weil die vorgenannten nunmal meine Lieblinge sind. *lach*

Wer mich kennt weiß ja das ich ein Fan von Briefen bin. Da sind Liebesbriefe nicht weit. So begab ich mich mal wieder ins Internet auf der Suche nach Lesefutter. Und fand Bright Star - Das Buch zum Film. Mir war garnicht bewusst, dass es einen Film über Keats gibt bzw. einen Film über seine Liebe zu Fanny Brawne. Spontan habe ich mir das Buch und den Film bestellt. Erst habe ich das Buch gelesen und dann den Film geschaut.

Das Buch ist für 8.90 Euro zu haben und im Taschenbuchformat. Trotz des günstigen Preises ist es für meinen Geschmack sehr gut gebunden und auf gutem Papier gedruckt worden. Es beginnt mit einem Vorwort der Regisseurin zum Film Bright Star. Dann erzählt es die Geschichte der Liebe zwischen Keats und Fanny untermalt mit Bildern aus dem Film. Und dann kommt das für mich persönliche Highlight und der Grund warum das Buch zu mir durfte: Die Gedichte und Oden die Keats geschrieben hat, sowie seine Briefe an Fanny und Freunde. Ein Freudenschmaus für mich. Das tolle bei den Gedichten, Oden etc. ist, dass es sowohl den englischen Originaltext als auch die deutsche Übersetzung gibt. Ich  habe mir recht viel Zeit gelassen mit den dünnen aber randvollem Buch und es einfach nur genossen.

Als ich das Buch ausgelesen hatte, durfte der Film zeigen was er in sich trug. Und es war so viel. Die Bilder sind einfach toll. Ben Whishaw (John Keats) und Abbie Cornish (Fanny Brawne) haben mich mit auf eine Bild- und Wortreise genommen und einfach mitgerissen. Obwohl ich Ben Whishaw anfangs immer als Grenouille aus Das Parfum im Kopf hatte, konnte er mich überzeugen und spielte den Keats in meinen Augen überzeugend. Abbie Cornish kannte ich bisher garnicht. Anfangs war ich sehr skeptsich, aber ich kann sagen, dass auch sie ihre Sache sehr gut gemacht hat, besonders am Ende war ich schier begeistert von ihr.

Für mich ist das Buch eine tolle "Ergänzung" zum Film, der wiederum in meiner Filmsammlung einen Stammplatz inne hat und bestimmt noch desöfteren angesehen wird. Wer sich für die Liebe zwischen Keats und Brawne interessiert, sollte auf jedenfall den Film schauen bzw. das Buch zur Hand nehmen. Action braucht man hier aber nicht erwarten. Der Film bezaubert einfach durch Worte und Bilder....in diesem Sinne verabschiede ich mich für heute und wünsche einen schönen Montag.

..............Ich wünsche beinahe wir wären Schmetterlinge und lebten nur drei Sommertage - drei solche Tage mit Dir könnte ich mit mehr Entzücken füllen als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals enthalten könnten.............
John Keats