Dienstag, 19. Juni 2012

Maid-Sama - Hiro Fujiwara


AUTOR Hiro Fujiwara| GENRE Manga
ERSCHEINUNGSJAHR 2009 | SPRACHE Deutsch
VERLAG Carlsen-Manga| SEITEN 192 | PREIS 5,95 (TB) 

Inhalt

Misaki ist Schulsprecherin einer ehemaligen Jungenschule. Erst seit kurzem sind dort auch Mädchen zugegen. Als Schulsprecherin versucht Misaki den Jungen an der Schule Vernunft und Ordnung beizubringen, damit auch die wenigen Mädchen sich wohlfühlen. Jungen und Männer kann Misaki nicht ausstehen. Sie kennt sie nur als unzuverlässig, wie ihren Vater, der sie, ihre Mutter und ihre kleine Schwester mit Schulden im Stich gelassen hat. Um ihre Familie zu unterstützen arbeiten Misaki ausgerechnet in einem Maid-Café. Dort muss sie sich als devote Kellnerin geben und die Herren bedienen. Als eines Tages ihr Mitschüler Takumi im Maid-Café vor ihr steht, droht ihre Welt und ihre kleine Schulautorität zu zerbrechen.

Rezension

Ich hatte mir kurz durchgelesen worum es geht, dann einige Rezensionen dazu gelesen und schlussendlich bestellt. Die Aufmachung (Cover) gefällt mir persönlich gut. Es passt zum Thema und wohl auch zur Altersgruppe. Da dieser Manga genretechnisch in die Romanceabteilung gehört, passt das Rosa auch sehr gut, auch wenn es dadurch eher nach einem Mädchenmanga ausschaut.

Die Geschichte ist für meinen Geschmack zu eintönig. Es geht im ganzen Manga nur darum, dass Misaki die Schule Mädchen und Jungen schmackhaft machen möchte und gleichzeitig ihr Job im Maid-Café nicht ans Tageslicht kommt. Das das nicht klappt und ein paar kleine Schwierigkeiten mit sich bringt, kann sich jeder denken. Das war es im Prinzip auch schon, mehr passiert nicht. Das ist mir persönlich zu langweilig und zu vorhersehbar. Ich habe mir etwas mehr Tiefe vorgestellt. Misaki und Takumi sind beide symphatisch und manchmal auch sehr witzig, aber es kommt keine wirkliche Verbindung zum leser auf. Schade finde ich auch das man nichts über das Privatleben von Misaki erfährt. Die Zeichnungen haben mir dagegen gefallen, besonders die in denen Misaki und Takumi etwas großflächiger dargestellt werden. Ansonsten für mich zu seicht. Was mich auch ein wenig stört, ist die Klischeebedienung. In vielen Teilen des Mangas wird ständig betont, dass Mädchen eher ruhig, sauber und vernünftig sind, während Jungen dreckig, laut und unbehobelt sind. Das nervt schon ein wenig. 

Fazit: Nett aber mehr auch nicht.

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