Dienstag, 30. April 2013

Käts StudentenKüche - Katerina Dimitriadis


© Dorling Kindersley Verlag / Text: Katerina Dimitriadis, Fotos: Pilar Schacher

 AUTOR Katerina Dimitriadis | GENRE Kochen
ERSCHEINUNGSJAHR 2012 | SPRACHE Deutsch
VERLAG Dorling Kindersley SEITEN 192 | PREIS 16,95 (gebunden)

Ein paar Zeilen zu Beginn...

Zu diesem Buch habe ich online eine Rezension gesehen, die mich so begeistert hat, dass ich mir das Buch selbst kaufen musste. Abgesehen davon klingt StudentenKüche nach etwas das ich auch hinkriegen könnte. *grins*

Das Layout und der Aufbau des Buches...

Das Cover zeigt eine junge Frau beim Pasta essen. Nichts besonderes aber trotzdem ansprechend und jungendlich frisch. Die Dame auf dem Cover ist übrigens die Autorin. Laut Klappentext wirbt das Buch damit, dass kochen Spaß macht und mit diesem Buch auf Anhieb gelingen wird. Auch das Studenten-Budget soll geschont werden. Ein zusätzlicher Clou: Jedes Rezept hat einen sogenannten QR-Code mit dem man sich die Einkaufsliste bequem auf´s Smartphone holen kann. Ob und wie das funktioniert, kann ich leider nicht sagen, da ich mein Handy für solche Zwecke nicht nutze.

Das Kochbuch beginnt klassischerweise Weise mit einem Vorwort. Hierbei erklärt die Autorin das sie jahrelange Küchen- und Kocherfahrung hat, weil sie viel und häufig im Restaurant der Familie ist und das trotz Universität. Diese Kombination ermöglicht es ihr ein lebensnahes Kochbuch zu konzipieren. Dabei schlägt sie einen sympathischen Ton an, streut kleine Anekdoten ein und bereichert diese noch mit Fotos aus ihrem Leben.

Das Kochbuch bietet für jeden (Studenten-)Typ etwas: für Eilige, für Faule, für Langschläfer und natürlich auch für Gastgeber. Dabei wurden Klassiker aufgegriffen - manchmal überarbeitet - und auch neue Dinge präsentiert. Das Buch ist auf jedenfall bunt, farbenfroh, fast laut - aber nicht aufdringlich. Es nimmt einen mit auf eine Reise für das Auge und den Gaumen. Auch über das ein oder andere Foto habe ich schmunzeln können.

Die Zutatenlisten schaue ich mir immer genau an. Dabei fiel mir positiv auf, dass die Zutaten im Supermarkt nebenan erhältlich sind und den Geldbeutel nicht übermäßig belasten - eben studententauglich. Die Zubereitungsanweisungen sind präzise, locker und so geschrieben, dass jeder sie befolgen kann. Zudem gab es kaum ein Rezept das ich nicht probieren wollte. Auch Tipps zur Vorratshaltung und zum Einkaufen gibt es hier. Auch wenn des Kochbuch studentisch (gibt es das Wort?!) anmutet, überzeugt es durch Rezepte für jedermann.

Getestete Rezepte...

Makkaroni-Auflauf, Seite 94
Dieser Auflauf wird im Buch mit dem Schwierigkeitsgrad 3 (von 3) angegeben. Dies habe ich erst später gesehen. Beim zubereiten der Mehlsauce bemerkte ich die Schwierigkeit: Klumpen. Also Sieb(e) zum passieren bereithalten. Ansonsten ein gelungener, leckerer Auflauf.

Käsespätzle mit Röstzwiebeln, Seite 104
Die Röstzwiebeln sind mir überhaupt nicht gelungen. Es war irgendwie nur mehlig und nicht knusprig. Schade. Die Spätzle pur mit Käse war in Ordnung. Ich hatte dann einfach noch Speck dazu angebraten, damit es nicht total fade und langweilig ist - die Röstzwiebeln landeten im Müll.

Zucchiniquiche, ohne Boden, Seite 41
Ein sehr einfaches und schnelles Rezept. Allerdings ist es nichts für Fleischliebhaber. Für mich war es die erste Quiche und ich fand sie lecker.

Fazit: Wenn man als Anfänger nicht den Fehler macht - sich wie ich - auf die schwereren Rezepte zu stürzen, sollte dies ein Kochbuch sein, dass solide ist und Spaß macht.

5 von 5 Kochlöffeln

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