Montag, 19. August 2013

Kafka am Strand - Haruki Murakami

  AUTOR Haruki Murakami GENRE Roman
ERSCHEINUNGSJAHR 2006 SPRACHE deutsch
VERLAG btb Verlag SEITEN 640 PREIS 10,00 EUR (TB)
 
Inhalt
 
Kafka Tamura ist fünfzehn Jahre alt und lebt mit seinem Vater alleine. Seine Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen und Kafkas ältere Schwester mitgenommen. Da Kafka sich von seinem Vater nicht verstanden fühlt, beschließt er Tokio zu verlassen und fährt mit dem Bus nach Takamatsu. Immer wenn ein wichtiger Zeitpunkt wie eine Entscheidung ansteht, taucht Krähe auf. Er fungiert als eine Art Ratgeber für Kafka. Ein weiterer Grund für seine Flucht ist nicht nur sein Vater sondern auch eine Prophezeiung, die ihm sein Vater gemacht hat. In dieser Prophezeiung heißt es, dass Kafka sich mit seiner Mutter und seiner Schwester vereinigen wird. Auf seiner Reise begegnet er verschiedenen Personen. Unter anderem Sakura. In ihr vermutet er seine verlorene Schwester. Später trifft er in der Komura-Gedächtnisbibliothek Saeki. In ihr vermutet er seine Mutter. Als Kafka dann Blackouts hat, spitzt sich die Lage zu.

Parallel zu Kafkas Geschichte, wird auch eine Geschichte mit Saturo Nakata erzählt. Er ist schon älter und erscheint etwas zurückgeblieben, was auf einen Unfall in seiner Kindheit zurückzuführen ist. Nakata kann zwar weder schreiben noch lesen, aber dafür kann er mit Katzen sprechen. Mithilfe der Katzensprache versucht er vermisste Katzen zu finden und verdient sich damit etwas Extrageld. Als er bei der Suche auf Jonnie Walter trifft und diesen tötet, verlässt Nakata das erste Mal Tokio.

Laufen die Geschichten anfangs noch getrennt voneinander ab, wird nach und nach klar, dass Kafka und Nakata beide Richtung Takamatsu streben und irgendwie zusammenhängen.
 
Meine Meinung
 
Hakuri Murakami. Ich habe schon viel von diesem Autor gehört und mit Kafka am Strand endlich das erste Mal ein Buch von ihm gelesen. Es zu rezensieren fällt mir nicht so leicht, wie bei anderen Büchern. Sein Schreibstil ist fesselnd, abwechslungsreich und manchmal poetisch. In diesem Roman greift er diverse Genreaspekte auf, wie bspw. Krimi, Thriller, Fantasy, Sci-Fi aber auch Poesi, Komödie und Romantik. Alles ist dabei und obwohl man das Gefühl kriegen könnte, dass es zu viel ist, passt es doch zusammen und ergänzt sich auf wunderbare Weise.

Die Hauptcharaktäre Kafka und Nakata sind wunderbar gezeichnet. Beide sind auf ihre Weise sympathisch und interessant. Kafka, der junge Mann, der manchmal so Weise wirkt und manchmal doch nur ein pubertärer Teenager ist. Und dann ist da noch Nakata, der von sich immer in der dritten Person spricht und mit Katzen kommunizieren kann. Unterschiedlicher könnten die Zwei kaum sein.

Fazit: Murakami zieht den Leser in seinen Bann und zeigt ihm eine neue Welt, mit ganz besonderen Menschen. Lesen!

P.S. Beachtet dazu gerne meine neue Haruki-Murakami-Challenge.

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