Samstag, 21. September 2013

Die Chirurgin - Tess Gerritsen

 
  AUTOR Tess Gerritsen GENRE Krimi
ERSCHEINUNGSJAHR 2004 SPRACHE deutsch
VERLAG Blanvalet Verlag SEITEN 416 PREIS 9,99 EUR (TB)
 
Inhalt
 
Die Ärtzin Catherine Cordell kam vor zwei Jahren nach Boston und arbeitet dort als Chirurgin. Niemand in Boston kennt ihre dunkle Vergangenheit aus der Zeit in Savannah. Niemand weiß was ihr dort passiert ist und niemand weiß wer ihr von dort bis nach Boston gefolgt ist. Jane Rizzoli und Thomas Moore arbeiten für die Mordkommission in Boston. Während Detective Moore ein angesehener Kollege im Morddezernat ist, hat Jane Rizzoli als einzige Frau mit den Vorurteilen der Männerdomäne Polizist zu kämpfen. Die beiden Detectives bekommen es in der Hitze Bostons mit einem sehr speziellen Täter zu tun. Im Laufe der Ermittlungen gerät auch Catherine Cordell ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt Moore auch noch eine Affäre mit der Chirurgin. Während der Killer die Vergangenheit der Ärztin Cordell ans Tageslicht bringt, hat die Polizei noch keine Spur zu ihm gefunden.

Meine Meinung 

Tess Gerritsen hat schon einige Romane veröffentlicht und ist damit anscheinend sehr erfolgreich. In meinen Augen zurecht. Ich habe diesen Krimi verschlungen. Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne insbesondere was die Morde in diesem Roman angeht. Man erfährt nicht anhand der eigentlichen Tat was passiert ist, sondern deckt diese Informationen erst im Zuge der Ermittlungen und Autopsien auf. Dies hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, dass dies die Spannung erhöht, denn der Leser erfährt erst nach und nach wie das Opfer zu tode kam. Ein Nachteil wäre, dass man sich eben in Geduld üben muss und wer es besonders blutrünstig mag, wird nie bei einer Tat direkt dabei sein. Mir gefällt dies sehr gut, da es die Spannung erhöht. Ein weiter Aspekt der mir sehr gefallen hat, ist die pathologische Arbeit: Die Autopsien. Durch die Autopsien wird dem Leser teilweise erst vor Augen geführt, wie jemand ermorden wurde und wodurch er am Ende gestorben ist. Diese Darstellung ist sehr detailliert und für zarte Gemüter eventuell schockierend. Für mich ist es genau richtig. Das Privatleben der Hauptprotagonisten wird beleuchtet und in die Handlung mit einbezogen. Dadurch lernt der Leser diese gut kennen. Was mich etwas gestört hat, war der immer wiederkehrende Hinweis, wie schwer es Rizzoli doch als einzige Frau im Morddezernat hat. Das hatte ich schon nach dem zweiten Mal verstanden. Dies ist jedoch wirklich nur ein kleines Manko und tut dem Lesevergüngen keinen Abbruch.

Fazit: Ein spannender Krimi, der mich bis zuletzt gefesselt hat. Lesen!

Zur Info: Ich kenne die Serie die auf VOX läuft nicht und kann keine Vergleiche dazu anstellen.

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