Montag, 9. September 2013

Die wundersame Geschichte der Faye Archer - Christoph Marzi

   AUTOR Christoph Marzi GENRE Roman
ERSCHEINUNGSJAHR 2013 SPRACHE deutsch
VERLAG heyne Verlag SEITEN 384 PREIS 14,99 EUR (TB)

Inhalt

Faye Archer ist Musikerin aus Leidenschaft und arbeitet zudem in einem Buchladen namens "Real Books". Eines Tages ist sie in diesem Laden im Hinterzimmer beschäftigt und hört aus dem Ladenbereich ein kurzes Gespräch zwischen einem Kunden und ihrem Chef Mica. Obwohl Faye nur die Stimme und ein paar Wortfetzen hört, bleiben ihr zwei Dinge im Gedächtnis: Der Kunde ist ihr sofort sympathisch und "Geschichten sind wie Melodien". Der Kunde, Alex ist sein Name, ist so schnell aus dem Laden raus, dass Faye ihn nicht mehr ansprechen kann. Als sie ein Notizbuch entdeckt, dass er im Laden vergessen hat, sucht sie ihn im Internet und wird auf einer Seite fündig. Sie nimmt dort Kontakt mit ihm auf und sie beginnen sich zu schreiben. Alex, schreibt ihr das er zur GraphCon nach Chicago fährt. Während Faye ihm gedanklich viel Glück wünscht, sieht sie Alex in der Stadt mit einer anderen Frau. Hat er sie etwa nur belogen oder hat er einen Zwillingsbruder?

Meine Meinung 

Faye ist großartig und ein wirklich schöner Charakter, den wir in einigen Facetten kennenlernen. Ebenso erging es mir mit dem Koreaner Mica, der den Buchladen besitzt. Alle anderen Charaktäre erschienen mir aber irgendwie farblos und eindimensional. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass sie eben nur Nebencharaktere sind und wir als Leser nicht wirklich viel mit ihnen zu tun haben. Die Atmosphäre in dem Buch ist träumerisch, spannend und irgendwie melancholisch. Wäre das Buch eine Jahreszeit dann auf jedenfall Herbst. Obwohl das Buch gut geschrieben und die Geschichte interessant ist, bin ich nicht hunderprozentig überzeugt. Was mich an dem Buch gestört hat, waren die vielen Passagen über Musik. Das ist jetzt natürlich nur meine Meinung aber mir war das zu viel und zu sehr Sachbuch. Ich denke, wenn man diesen Bereich gekürzt hätte, hätte mir das Buch mehr zugesagt, als es sowieso schon der Fall war. Wer sich daran nicht stört, wird hier einen schönen Roman über die Liebe finden, der ein klein wenig übernatürlich anmutet. Lesen!
 

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