Donnerstag, 21. November 2013

Menu d'amour: Eine Liebesgeschichte - Nicolas Barreau

AUTOR Nicolas Barreau GENRE Roman
ERSCHEINUNGSJAHR 2013 SPRACHE deutsch
VERLAG Thiele Verlag SEITEN 160 PREIS 14,00 EUR (gebunden)
 
Inhalt 

In diesem Buch erfahren wir die Geschichte um Henri und Valérie. Henri ist Student und lernt Valérie an der Universität kennen. Valérie ist eine notorische Zuspätkommerin und immer wenn sie verspätet in die Vorlesungen platzt, hängt sein Blick an dem bezaubernden Geschöpf und lauscht ihren unterhaltsamen Ausreden. Als Valérie eines Tages wieder zu spät zur Lesung erscheint ist nur noch neben Henri ein Sitzplatz frei, den er ihr natürlich gerne anbietet. So lernen die Zwei sich kennen und sind von nun an Freunde. Sie verbringen sehr viel Zeit zusammen doch selten zu zweit sondern immer mit anderen Freunden. Henri ist verliebt in Valérie. Sie mag ihn auch sehr gern, aber Liebe ist es nicht. Kurz vor den langen Ferien scheinen sich die Zwei näher zu kommen. Da Valérie jedoch die Ferien nicht im Universitätsort verbringt wie Henri, sind sie ganze drei Monate getrennt. Als Valérie nach drei Monaten zurückkehrt, ist Henri gespannt und aufgeregt und kann es kaum erwarten, sie wiederzusehen und die aufkeimenden Gefühle ihrerseits bestätigt zu wissen. Da jedoch eröffnet Valérie ihm, dass sie sich im Italienurlaub in jemand anderes verliebt hat. Für Henri bricht eine Welt zusammen und er beginnt sich abzuschotten. Als er eines Tages auf dem Markt ist, entdeckt er an einem Stand ein Buch über Zaubertränke – darunter ein Liebestrank. Obwohl Henri davon ausgeht, dass dieser Trank nur Humbug ist, haut er sein ganzes Geld auf den Kopf um die Zutaten zu bekommen. Tja und was dann passiert ist wohl Schicksal oder Fügung oder einfach Zufall.
 
Meine Meinung 
 
Nicolas Barreau. Ich liebe seine Bücher. Sie lesen sich immer wunderschön leicht und streicheln die Seele. Für mich hat er die Fähigkeit mich sofort mit den ersten Worten in das Geschehen hineinzuziehen und mit den Protagonisten mitzufiebern. Die Geschichte an sich ist für mich jedoch nicht neu. Ich weiß nicht ob ich was ähnliches schon mal gelesen habe, aber mir kam sie irgendwie bekannt vor. Damit war die Überraschung für mich am Ende des Romanes nur halb so überraschend wie vielleicht erwartet. Ich war jedoch verwundert, dass die Geschichte um Henri nur knapp die Hälfte der 160 Seiten ausmacht. Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass das Ende sehr abrupt kam, obwohl auf der anderen Seite eigentlich alles gesagt worden ist. Das restliche Büchlein beinhaltet die Rezepte die Henri für Valérie gekocht hat. Ich finde es ganz nett, dass die Rezepte enthalten sind, hätte sie aber nicht unbedingt benötigt. Und für eine 80-seitige Geschichte 14 Euro zu verlangen, finde ich persönlich überteuert. Aber das mag jeder für sich entscheiden.
 
Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte, die mir kurzweilig Freude bereitet hat, aber nicht mit seinen vorherigen Büchern mithalten kann. Somit eine bedingte Leseempfehlung für Fans. Neuleser dieses Autors greifen bitte lieber zu einem der anderen Bücher.

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