Samstag, 15. März 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter - John Green

AUTOR John Green GENRE Belletristik
ERSCHEINUNGSJAHR 2012 SPRACHE deutsch
VERLAG Hanser Verlag SEITEN 288 PREIS 12,99 EUR MEDIUM EPUB
 
Inhalt
 
Hazel Grace Lancaster hat Krebs - nicht heilbar. Augustus Waters hatte Krebs - geheilt. Die beiden Jugendlichen lernen sich in einer Selbsthilfegruppe für Krebskranke kennen und verlieben sich ineinander. Gemeinsam treten sie eine Reise nach Holland an, wo Hazel ihren Lieblingsautoren kennenlernen sollen. Doch dieser entpuppt sich als Alkoholiker und ist nicht daran interessiert die Beiden kennenzulernen geschweige denn mit ihnen über seinen Roman zu sprechen. Um den Tag trotzdem schön beenden zu können, besuchen sie gemeinsam das Anne Frank Haus und küssen sich dort das erste Mal. Alles scheint perfekt. Aber was ist schon perfekt?!
 
Meine Meinung

John Green´s Buch hat mich begeistert. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Da es als Jugendbuch gedacht ist, ist der Sprachstil leicht und flüssig zu lesen. Besonders schön fand ich natürlich wieder die Ich-Perspektive, wenn auch diesmal als Rückblende erzählt. Hazel ist in meinen Augen ein unglaublich starkes Mädchen, dass sich mit ihrer Erkrankung abgefunden hat und versucht aus ihrem Leben das Beste zu machen. Das dies nicht immer Leicht ist, zeigt ihre Geschichte. Gus ist mir sofort sympathisch gewesen. Da er selbst Krebs hatte, weiß er manchmal genau wie Hazel sich fühlt. Manchmal konnte ich sehr gut verstehen, wie satt man es haben kann in Watte gepackt zu werden, sei es von Freunden oder der Familie.

Natürlich ist das Buch neben dem Krebsthema auch eine Liebesgeschichte. Beide Themen fügen sich perfekt in den Ablauf ein. Weder der Krebs noch die Liebe sind dabei irgendwie unangenehm. Die Liebe entwickelt sich wie der Roman. Beides hat seine Höhen und Tiefen. Neben den Einblicken von Hazel und Gus gibt es natürlich noch ihre Familien und Freunde. Es zeigt wie schwer es für Angehörige ist mit dem Thema Krebs umzugehen. Ich kann mir das nicht mal vorstellen. Trotz des ernsten Inhalts kommt der Humor im Buch nicht zu kurz. Für mich eine sehr ausgewogene Mischung. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht erzählen. Das Buch spricht für sich.

Fazit

Warum ihr das Buch meiner Meinung nach lesen solltet? Weil es einfach schön ist und aus dem Leben. Dabei ist es wie ein Freund und nicht abgehoben und schon gar nicht belehrend. Einfach ein Roman über Familie, Krankheit, Liebe, Tod & Hoffnung. Ein Buch das auch nach dem Lesen noch wirkt und berührt.

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