Dienstag, 22. April 2014

Dead Eyes: Der Fluch der Maske - Chris Priestley

AUTOR Chris Priestley GENRE Kinder- & Jugendbuch
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 SPRACHE deutsch
SEITEN 219 PREIS 12,99 EUR MEDIUM Print
 
Inhalt
 
Alex ist mit seinem Vater Jeremy nach Amsterdam gereist. Jeremy hat dort beruflich zu tun und seinen Sohn mitgenommen, da dieser derzeit von der Schule suspendiert ist. In Amsterdam landen sie in einem schmucken, alten Hotel. Alex fühlt sich wohl in dem Hotel, aber manchmal fühlt er sich beobachtet. Da sein Vater Jeremy arbeiten muss, versucht die Tochter seiner Geschäftspartnerin ihm die Stadt zu zeigen und somit die Zeit zu vertreiben. Auf einen dieser Ausflüge entdeckt Alex an einem Marktstand eine alte Maske und kauft sie. Kurz darauf setzt er sie im Hotel das erste Mal auf und sieht Dinge und Menschen die eigentlich nicht da sein dürften. Alex gerät in den Bann der Maske und stellt Nachforschungen an.

Meine Meinung

Alex ist ein Scheidungskind und lebt bei seinem Vater. Die Scheidung hat ihn mehr mitgenommen als er sich selbst eingesteht. Da er an der Schule ein merkwürdiges Verhalten an den Tag gelegt hat, wurde er suspendiert. Die Reise nach Amsterdam ist also eine Auszeit für ihn und auch die in seiner Heimatstadt. Kurz gesagt: Die Wogen sollen sich glätten. Chris Priestley hat Alex wunderbar gezeichnet. Ein Jugendlicher der schon sehr erwachsen wirkt aber trotzdem mit Teenagerproblemen zu kämpfen hat. Alex lernt der Leser am besten kennen, ebenso seine Gedanken und Gefühle. Auf diesem Punkt liegt meiner Meinung nach auch der Fokus des Buches. Und genau hier ist das Problem.

Wer einen Gruselroman erwartet hat, der an Priestley´s Kurzgeschichten erinnern, wird enttäuscht sein. Dead Eyes hat zwar etwas mystisches und eine tolle Atmosphäre aber wirklich gruselig oder spannend ist er nur auf den letzten Seiten. Da ließ zumindest bei mir der Klappentext etwas anderes erwarten. Der Schreibstil widerum ist flüssig und gut zu lesen und auch die Geschichte um Amsterdam ist interessant zu lesen.

Fazit

Wer einen wirklich gruseligen Roman erwartet, wird enttäuscht sein. Wer jedoch gute Unterhaltung mit mystisches Einflüssen lesen mag, darf hier gerne zugreifen.

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