Sonntag, 17. August 2014

Herr Hasemann auf Wolke 7 - Silke Schütze

AUTOR Silke Schütze GENRE Roman 
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 SPRACHE deutsch 
SEITEN 124 PREIS 1,99 EUR MEDIUM EPUB 
VERLAG dotbooks

Inhalt

Gerd und Josefine Hasemann sind seit sieben Jahren verheiratet und zwar glücklich. Demnächst steht wieder der Hochzeitstag an. Doch etwas trübt das Glück. Frau Hasemann entdeckt bei ihrem Mann Facetten, die vorher verborgen waren. So hat Gerd angefangen Sport zu treiben, isst statt Pommes lieber Salat und tanzt zu alten Rocksongs. Gerd und Sport? Gerd und tanzen? Dafür kann es nur einen Grund geben: Eine andere Frau.

Meine Meinung

Vom Klappentext klang das Buch nach einer kurzweiligen und humorvollen Lektüre. Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Wenn ich es nicht zu Rezensionszwecken erhalten hätte, hätte ich es wohl auch nicht ausgelesen.

Gerd und Josefine sind anfangs ein in meinen Augen normales Ehepaar mit einer erwachsenen Tochter - die in Hamburg lebt - und einem Häuschen in einem kleinen Nest im Norden. Zu Beginn des Buches waren mir die Charaktere noch sympathisch. Je weiter ich jedoch im Buch voran kam, desto nerviger fand ich Gerd und Josefine kurz Jo. Der nette Gerd gerät in einen Zustand den man MidlifeCrisis nennen könnte und hält sich auf einmal für einen tollen Hecht und flirtet was das Zeug hält. Bei Jo wiederum ist es eher umgekehrt. Sie entwickelt sich von einer in meinen Augen recht taffen Frau zu einem Jammerlappen. Plötzlich ist klar Gerd geht fremd und es geht nur noch um Klischees die bedient werden. Natürlich muss eine Frau dahinter stehen...obwohl moment...wer hat gesagt, dass es EINE Frau sein muss?! Jo ist nur am Theorien wälzen und sieht gedanklich schon die Trennung und beginnt Gerd nachzuspionieren. 

Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass man der Geschichte gut folgen konnte. Jedoch fehlte es für mich an Humor und Tempo. Es plätscherte fröhlich vor sich hin, aber nichts passiert. Das Buch wird mit zirka 124 Seiten betitelt und hat eine Geschichte die man in 60 Seiten erzählen könnte. Somit gab es hier unnötige längen. Für mich war es schwer die Zeilen nicht einfach zu überfliegen.

Fazit

Eine nette Idee macht noch kein gutes Buch. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Vielen Dank an BloggDeinBuch und dem Dotbooks Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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