Mittwoch, 10. Dezember 2014

Das Puppenkind - Eva Maaser

 AUTOR Eva Maaser GENRE Krimi
ERSCHEINUNGSJAHR 2014 SPRACHE deutsch
 SEITEN 375 PREIS 0,00 EUR
MEDIUM eBook VERLAG dotbooks

Inhalt

Schauplatz dieser Geschichte ist ein Ort im münsteraner Umland in NRW. Vor einem Kaufhaus wird ein Kinderwagen mit einem Baby entdeckt. Schnell stellt sich heraus das dieses Baby, dass wie eine Puppe zurecht gemacht worden ist, eine Leiche ist. Schnell werden die Ermittlungen zu diesem Fall begonnen und noch schneller treten diverse Tatverdächtige in den Fokus des Lesers. Nicht lange darauf wird ein Säugling vermisst. Der Verdacht liegt nahe das es derselbe Täter wie vom Puppenkind ist. Karl Rohleff setzt alles daran das Kind zu finden. Mit jeder Stunde kommt das vermisste Baby dem Tod näher, denn wer auch immer das Baby hat, weiß nicht um dessen Gesundheitsproblem. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
 
Meine Meinung
 
Mit dem Ermittler und Hauptprotagonist Karl Rohleff bin ich leider nicht warm geworden. Er hat seine positiven und negativen Eigenschaften, die man jedem Menschen zugesteht aber er konnte mich nicht überzeugen. Entweder er jammerte über das Älterwerden mit einer jungen und attraktiven Frau neben sich oder er hatte Streit mit seiner Frau, weil diese ihre biologische Uhr ticken hört. Daran ist Mann in diesem Fall mit schuldig, weil er seine Frau anscheinend schon Jahre vertröstet und den Nachwuchs nach hinten verschiebt. Klar, das Frau da böse wird und das an ihrem Mann auslässt. Ich kann seine Frau eher verstehen als ihn. Und gerade weil er sie so hängen lässt, ist er mir unsympathisch. Wenn er schon privat jemand ist der sich gerne drückt wie soll er da vernünftige Ermittlungsarbeiten durchführen. Überhaupt ist mir keiner der Protagonisten sympathisch. Das passiert mir äußert selten. Aufgrund dessen hat mir dann das Interesse an den Menschen und ihren Probleme gefehlt.

Die Ermittlungen selbst verlaufen in verschiedene Richtungen aber so wirklich folgen konnte ich diesen nicht. Die Autorin versucht mit Details zu punkten was anfangs sehr gut funktionert. Zum Ende hin ging es mir aber zu schnell und die ein oder andere Frage blieb offen. Der Schreibstil selbst ist flüssig und gut lesbar. Aber mir fehlte einfach ein wirklicher Spannungsbogen. Ich wurde von der Geschichte einfach nicht gefangen genommen. Es war mir zum Ende fast egal, ob der Mörder gefasst wird oder nicht.
 
Das Cover wiederum gefällt mir und ist passend zum Inhalt des Romans gewählt.

Fazit

Nichts für eingeschfleischte Krimifans. Kauft euch lieber einen anderen Kriminalroman.

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