Sonntag, 3. Mai 2015

Das Haus der dunklen Träume - Stefanie Kasper

AUTOR Stefanie Kasper GENRE Roman
ERSCHEINUNGSJAHR FEB 2014 SPRACHE deutsch
SEITEN 416 PREIS 8,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Goldmann Verlag

Inhalt

Annika Burgdorfer hat es satt in der Großstadt zu leben und auch ihre Beziehung beendet sie kurzerhand. Sie kauft in ihrer alten Heimat in Oberbayern einen alten Pfarrhof und beginnt diesen mit der Hilfe ihrer Familie zu restaurieren. Annika beginnt sich heimisch zu fühlen als es merkwürde Geräusche im Haus gibt. Anfangs denkt sie noch das es einfach das Haus ist, da Holz ja nunmal arbeitet. Aber da ist auch dieses Gefühl beobachtet zu werden. Als dann der Weltenbummler Victor Rautenstein vor ihrer Tür steht und sie gemeinsam dem Geheimnis des Pfarrhauses näher kommen, droht sie Situation zu eskalieren.

Meine Meinung

Annika Burgdorfer erschien mir zu Beginn des Buches eine taffe junge Frau zu sein. Sie beendete radikal ihre Beziehung Daniel Hohen und kaufte ein renovierungsbedürftigen Pfarrhaus. Auch beruflich änderte sich das ein oder andere. Ich bewunderte ihre Mut einfach das zu tun, was ihr Herz ihr sagte. Ob man dieses Unterfangen mit einem Erbe und einem Einkommen einer monatlichen Kolumne bewerkstelligen kann vermag ich nicht zu beurteilen. Annika war einfach froh, glücklich, näher an ihrer Familie und fühlte sich pudelwohl.

Dann taucht urplötzlich Victor auf. Ein attraktiver junger Mann noch dazu Weltenbummler. Gesprächsstoff gibt es da allemal. Obwohl er sympathisch erscheint, kann ich mir nicht vorstellen einen Fremden mal so eben bei mir wohnen zu lassen. Da kam mir Annika etwas naiv vor. Auch als ihr Exfreund bei ihr auftaucht war ich misstrauisch - Annika weniger. Entweder sie glaubt wirkich nur an das Gute im Menschen oder sie ist hoffnungslos naiv. Trotzdem mochte ich die Charaktere aber wirklich klick gemacht hat es nicht.

Richtig gut gefallen haben mir die Rückblenden zum Pfarrhof als es um Maria Bodel und ihr Leben ging. Das war intensiv und aufwühlend. Da konnte ich mich richtig drauf einlassen und entwickelte auch Gefühle für die Personen und deren Schicksal. Das fehlte mir bei Annika einfach.

Der Schreibstil der Autorin ist gut, die Umgebung in die Annika gezogen ist, hatte ich gedanklich vor Augen und die Idylle genossen. Das Buch liest sich flüssig und weg wie nichts. Aber der Kitzel also das kleine Gruseln hat mir leider gefehlt. Ich denke jedoch für Einsteiger in das Mysterygenre ein guter Anfang.

Fazit

Ein Roman der mich kurzzeitig unterhalten aber nicht wirklich mitgerissen hat. Schade.

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