Montag, 7. September 2015

Das verlorene Dorf - Stefanie Kasper

 AUTOR Stefanie Kasper GENRE Mystery, Historisch
ERSCHEINUNGSJAHR APR 2015 SPRACHE deutsch
 SEITEN 384 PREIS 8,99 EUR 
MEDIUM eBook VERLAG Goldmann Verlag 


Inhalt 

Rosalie´s Start in das Leben war nicht einfach. Schon als Baby wurde sie ausgesetzt und lebt im Waisenhaus. Das Leben mit den Kindern ist nicht einfach. Rosalie grenzt sich ab und mal verstörende Bilder von Toten. Den Kindern und den Erziehern ist sie unheimlich. Nur Agnes hat die kleine Rosalie lieb. Doch neben diesen Dingen gibt es noch etwas das man über Rosalie wissen sollte. Sie ist ein Absonderling, ein Ding...vielleicht sogar eine Hexe aber alle nennen sie nur den Nachtmenschen. Verachtet und mit der Volljährigkeit dem Waisenhaus verwiesen, heiratet sie Romar. Einen Menschen aus einem kleinen Dorf das nie jemand besucht und die auch selten ihr Dorf verlassen. Rosalie hofft in diesen Mensch - die auch oft für Sonderlinge gehalten werden - Gefährten für ihr Leben zu finden. Doch was sie findet ist grausiger als Alles das sie erwartet hatte.

Meine Meinung

Mich hat dieses Buch aufgrund des Klappentextes und des Covers angesprochen. Mir gefällt dieser mystische Hauch über dem Wald und den Gebäuden die in den Himmel ragen sehr und es passt - nun nach dem Lesen des Buches - hervorragend zum Inhalt.

Rosalie war mir sofort symphatisch. Man lernt sie als Kind kennen, dass anderen Menschen sonderlich und unheimlich erscheint. Sie flüchtet sich in die Einsamkeit ist aber generell eher ein ruhigerer Typ und mal gerne alleine. Andererseits hätte sie gerne eine Familie und vielleicht auch mal Kinder. Ihre Bilder/Zeichnungen sind verstörend und man konnte durchaus verstehen, warum die Erzieherinnen dies nicht guthießen. Hier dachte ich zeitweise das Rosalie das Gruselobjekt des Buches darstellen sollte aber falsch gedacht.

Romar ist ein eigenbrötlerischer Typ aus dem Dorf Haberatshofen ganz in der Nähe des Waisenhofes. Rosalie verliebt sich sofort in ihn, da er sie so aktzeptiert wie sie ist. Sie heiraten und ziehen in das Dorf - trotz vieler Warnungen an Rosalie. Romar erschien mir an sich interessant und nett. Trotzdem hatte er was Geheimnisvolles ansich, was sich später im Dorf noch festigte und zur Spannung des Buches betrug. Man hat immer eine Idee oder auch Ahnung im Hinterkopf aber bis zu einem Gewissen Punkt konnte ich nicht erkennen was es nun mit dem Dorf und den Geschichten auf sich hat.

Die Umgebung, das Dorf und die Menschen sind alle sehr bildich dargestellt worden. In meinem Kopf lief das Ganze wie ein Film ab. Ich sah das Dorf und den Nebel, den Schnee, die Tiere - einfach Alles und das Alles in einem Hauch von Mystik. Der Schreibstil war flüssig und gut lesbar und für meinen Geschmack gut an das 18. Jahrhundert angespasst.

Neben der Geschichte um Rosalie und dem Dorf gibt es ab und an kleine Passagen von einem unbekannten Erzähler. Er berichtet von Unfällen und einer Frau in Weiß zur heutigen Zeit, in der Gegend in der damals Haberatshofen lag. Diese Textpassagen brachten wirklich Gänsehaut!

Fazit

Ein stimmungsgeladener Mysterythriller der um 1843 spielt und mir wirklich sehr gut gefallen hat. Wer diese Art Romane mag, sollte unbedingt zugreifen!

1 Kommentar:

  1. Hallo Jana,
    vielen Dank für die hilfreiche und gut geschriebene Buchinfo!!!
    Ich habe das Buch hier gefunden: https://www.lul.to/1w0k/das-verlorene-dorf-roman/ und geladen
    Mach weiter so!
    Sonja

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